Aktuelle Studiendaten belegen: Telemedizin zeigt Wirkung


Sterberate sinkt um 45 Prozent

Dezember 13, 2011

  • Studie des britischen Gesundheitsministerium mit 6.000 Patienten zeigt eine niedrigere Sterberate, weniger Notfalleinsätze und kürzere Krankenhausaufenthalte bei chronisch kranken Patienten, die Telemedizinplattformen nutzen
  • Philips stellte eine der drei eingesetzten Telemedizinplattformen zur Überwachung chronischer Erkrankungen

 

London, UK – Das britische Gesundheitsministerium hat mit 6.000 Patienten die weltweit bisher größte Studie zur Wirksamkeit von Telemedizin abgeschlossen. Die ersten Auswertungen der Studie sind vielversprechend:

 

  • 45 % geringere Sterberate
  • 20 % weniger Notfallaufnahmen
  • 15 % weniger ungeplante Krankenhauseinweisungen
  • 14 % weniger geplante Krankenhauseinweisungen
  • 14 % weniger Krankenhaustage
  • 8 % geringere Krankenkassentarife (basierend auf dem englischen Gesundheitssystem)

 

Philips wurde als einer von drei Anbietern von Homehealthcare-Lösungen für die Studie ausgewählt. Das Patientenmanagementsystem Motiva lieferte Daten von Patienten mit Herzinsuffizienz, Diabetes oder chronischer Lungenerkrankung aus dem Londoner Bezirk Newham. Newham hat die höchste Diabetes- und Schlaganfallrate in Großbritannien und mehr als 17 Prozent der Bevölkerung benötigen langfristige medizinische Versorgung.

 

„Die Studie ist auch ein deutliches Signal für das deutsche Gesundheitssystem, denn auch bei uns ist ein Umdenken erforderlich“, so Jochen Franke, Geschäftsführer Philips Healthcare Deutschland. „Es gibt keinen anderen Weg, um die Versorgung chronisch Kranker außerhalb des Krankenhauses zu verbessern, und gleichzeitig dazu die Kosten für das Gesundheitssystem in den Griff zu bekommen. Philips wird deswegen in Zukunft noch stärker im Gesamtsegment Homehealthcare agieren“, erklärt Franke weiter.

 

Telemedizin – ein Blick auf die Kosten 

Die Betreuung von Patienten mit chronischen Erkrankungen kostet das britische Gesundheitssystem jedes Jahr Milliarden. Insbesondere Besuche in der Notaufnahme oder Krankenhausaufenthalte sind kostenintensiv. Schaut man auf die ersten Studienergebnisse, so könnte die Telemedizin ein Weg sein, diese Kosten deutlich zu reduzieren. Damit ließe sich das Gesundheitssystem langfristig entlasten, ohne dass Patienten Einbußen in der Betreuung hinnehmen müssten.

 

Telemedizin von Philips – kinderleicht am Fernseher zu bedienen 

Philips Motiva verbindet die Patienten über einen Netzwerkanschluss am heimischen Fernseher mit ihrem medizinische Fachpersonal und lässt sich leicht auf alle Bedürfnisse einstellen. Es wertet die Vital-Parameter aus (Blutdruck, Gewicht, Blutzucker) und leitet Auffälligkeiten direkt an das Fachpersonal weiter, das jederzeit Zugang zu den Patientendaten hat und die gesundheitliche Entwicklung verfolgt. Patienten erhalten so frühzeitig einen Hinweis zu ihrem veränderten Gesundheitszustand und haben die Möglichkeit, weitere Behandlungsschritte direkt am Fernseher mit dem Betreuungssteam zu planen. So können unangenehme Krankenhausaufenthalte reduziert oder sogar vermieden werden.

 

Anders als herkömmliche Telemedizinplattformen bietet Motiva zusätzlich individuelle Gesundheitsinformationen in Form von Videos, erinnert an Einnahme von Medikamenten oder liefert passende Gesundheitstipps. Die Schulungsinformationen sollen Patienten helfen, mit ihrer Krankheit im Alltag besser umzugehen.

 

Weitere Informationen zur Studie finden Sie unter

http://www.dh.gov.uk/health/2011/12/wsd-headline-findings 

 

Weitere Informationen für Journalisten

Annette Halstrick

Philips Healthcare
Pressereferentin
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