Hybrid-OP - Zukunftsweisender Operationssaal für den Einsatz neuer Therapien und verbesserte Patientenversorgung


Hybrid-OP - Zukunftsweisender Operationssaal für den Einsatz neuer Therapien und verbesserte Patientenversorgung

November 16, 2010

Herzkranke Patienten können in Zukunft noch besser versorgt werden. Ein innovatives Operationssaal-Konzept ermöglicht es, dass Herzchirurgen, Kardiologen und Gefäßmediziner interdisziplinär komplexe Operationen durchführen, neue Therapieverfahren umsetzen und dabei die Risiken für den Patienten minimieren.

 

Ein signifikantes Beispiel für einen Eingriff im Hybrid-OP ist der minimal-invasive, das heißt kathetergestützte Herzklappenersatz. Idealerweise wird dieser im Hybrid-OP - einer Synthese aus kardiochirurgischem Operationssaal und vollwertigem Herzkatheterlabor - durchgeführt. Betroffen sind besonders ältere Menschen mit zum Beispiel einer Aortenklappenstenose. Mit zunehmendem Alter und bei Vorliegen von Begleiterkrankungen zählt diese Patientengruppe zu den Hochrisikopatienten, mit der Folge, dass diese häufig nicht operiert werden können. Für diese Patienten ermöglicht die Durchführung des kathetergestützten Herzklappeneingriffes im Hybrid-OP erstmals eine adäquate Behandlungsmethode.

 

Kathetergestützte Eingriffe machen den Einsatz einer Hochleistungs-Röntgenanlage in einem herzchirurgischem Umfeld erforderlich. Wie dieses in der Praxis aussieht, präsentieren der Medizintechnikspezialist Maquet und Philips, einer der führenden Anbieter bildgebender Medizinsysteme in Kooperation auf der diesjährigen Medica. Gemeinsam zeigen die Unternehmen einen voll ausgestatteten und funktionsfähigen Hybrid-OP auf dem Maquet-Stand in Halle 12, D 50/51.

 

Während Maquet ein vollständiges Hybrid-OP Paket, u. a. bestehend aus einem speziellen OP-Tischsystem, OP-Leuchten und einer Bild- und Datenmanagementlösung liefert, sorgt Philips für die Integration der Angiografieanlage. Diese erlaubt die dreidimensionale Darstellung des Herzens und der Gefäße. Nur mit ihr ist die präzise Bildgebung möglich, die für minimal-invasive Eingriffe zwingend notwendig ist. Besonders der Kardiologe orientiert sich bei der Steuerung des Katheters durch den Körper an den Bildern, die während des Eingriffes gemacht werden. Ergänzend hierzu liefert ein Ultraschall-System mittels einer in die Speiseröhre eingeführten Sonde weitere für die Behandlung wichtige dreidimensionale Bilder des Herzens. Für den Chirurgen wiederum ist ein voll ausgerüsteter OP-Saal maßgeblich, um im Fall von Komplikationen sofort auf den konventionellen OP-Betrieb umzustellen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Synchronisation, dem exakten Zusammenspiel von OP-Tischsystem und Angiografieanlage.

 

Mit der neuen, voll integrierten Hochleistungs-Technik können die Ärzte in interdisziplinärer Zusammenarbeit neben dem kathetergestützten Herzklappenersatz oder Herzklappenrekonstruktionen über Katheter am schlagenden Herzen auch minimal-invasive Bypassoperationen vornehmen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Implantation von Gefäßprothesen in die Hauptschlagader. Großes Potential für den Einsatz des Hybrid-OPs bietet auch der Bereich der Neurochirurgie.

 

Ärzte, Klinikverwaltungen und Krankenhausplaner erhalten auf der Medica 2010 in Düsseldorf (17.-20. November) einen umfassenden Überblick über die Möglichkeiten bei der Planung, Umsetzung und Ausstattung eines Hybrid-OPs aus einer Hand und profitieren zusätzlich vom umfassenden Know-how beider Unternehmen auf dem Gebiet der Herz- und Gefäßchirurgie.

Bild 1

Im Hybrid-OP können Herzoperationen dank der Bildgebung minimalinvasiv durchgeführt werden.

Bild 2

Der Arzt verfolgt auf dem Bildschirm den Weg des Katheters während der minimalinvasiven Herz-OP.

Weitere Informationen nur für Journalisten:

Ralf Uwe Schmitt

Maquet GmbH & Co. KG
Director Global Marketing Medical Systems

 

Tel: +49 (0)7222 932 591

Email: r.schmitt@maquet.de



Annette Halstrick

Philips Healthcare
Pressereferentin
Lübeckertordamm 5
20099 Hamburg

 

Tel: +49 (0)40 2899 2196

Fax: +49 (0)40 289972196

Email: Annette.Halstrick@philips.com

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Über die Maquet Gruppe und Royal Philips Electronics

Informationen über die Maquet Gruppe
Die Maquet Gruppe ist ein weltweit führender Anbieter von Produkten und Lösungen für Operationsräume, Hybrid-OPs, das Herzkatheterlabor sowie Intensivstationen und den Patiententransport. Die bestens aufeinander abgestimmten Produkte werden speziell für die optimale medizinische Behandlung und Therapie der Patienten in Krankenhäusern entwickelt. Maquet bietet innovative medizinische und therapeutische Lösungen in den drei Divisionen Cardiovascular, Critical Care und Surgical Workplaces.
Maquet ist eine Tochtergesellschaft der börsennotierten schwedischen Getinge Group, ein Unternehmen mit knapp 2,2 Milliarden Euro Umsatz (Geschäftsjahr 2009) und 12.100 Mitarbeitern weltweit. Maquet selbst hat im Jahr 2009 einen Umsatz von fast 1,1 Milliarden Euro erwirtschaftet. Heute hat das Unternehmen 5.000 Mitarbeiter in 36 internationalen Vertriebs- und Serviceorganisationen. Mehr über Maquet im Internet unter www.maquet.com und www.getingegroup.com.

 

Informationen über Philips
Royal Philips Electronics mit Hauptsitz in den Niederlanden ist ein Unternehmen mit einem vielfältigen Angebot an Produkten für Gesundheit und Wohlbefinden. Im Fokus steht dabei, die Lebensqualität von Menschen durch zeitgerechte Einführung von technischen Innovationen zu verbessern. Als weltweit führender Anbieter in den Bereichen Healthcare, Lifestyle und Lighting integriert Philips – im Einklang mit dem Markenversprechen "sense and simplicity" – Technologien und Design-Trends in neue Lösungen, die auf die Bedürfnisse von Menschen zugeschnitten sind und auf umfangreicher Marktforschung basieren. Philips beschäftigt in mehr als 60 Ländern weltweit etwa 118.000 Mitarbeiter. Mit einem Umsatz von 23 Milliarden Euro im Jahr 2009 ist das Unternehmen marktführend in den Bereichen Kardiologie, Notfallmedizin und bei der Gesundheitsversorgung zuhause ebenso wie bei energieeffizienten und innovativen Lichtlösungen sowie Lifestyle-Produkten für das persönliche Wohlbefinden. Außerdem ist Philips führender Anbieter von Flat-TVs, Rasierern und Körperpflegeprodukten für Männer, tragbaren Unterhaltungs- sowie Zahnpflegeprodukten. Philips erzielte 2009 in Deutschland einen Umsatz von knapp 3,4 Milliarden Euro und beschäftigt hier 6.900 Mitarbeiter. Mehr über Philips im Internet: www.philips.de.

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