Erstes voll digitales PET/CT-System von Philips übernimmt Vorreiterrolle


Vereos PET/CT bietet höhere Bildqualität für eine verlässlichere Diagnose

März 26, 2014

Philips präsentiert auf der diesjährigen Tagung der Deutschen Gesellschaft für Nuklearmedizin (DGN) in Hannover eine grundlegend neue Entwicklung und beweist damit seine Vorreiterrolle in der medizinisch-technischen Bildgebung. Das Vereos PET/CT ist das erste am Markt verfügbare vollständig digitale Positronen-Emissions-Tomographie/Computertomographie-System (PET/CT) System.

 

Vereos PET/CT
PET-Aufnahmen sind dreidimensionale Bilder, die auf Molekular- und Zellebene einen Einblick in die Vorgänge im Inneren des Körpers ermöglichen. Vor der Untersuchung wird dem Patienten eine geringe Menge eines Radiopharmakons injiziert, das sich im Körpergewebe und den Organen ansammelt und dann zerfällt. Der PET-Detektor fängt Photonenpaare auf, die während des Zerfallsprozesses vom Körper ausgehen, und formt aus diesen ein Bild. Das Vereos PET/CT basiert auf der firmeneigenen „Digital Photon Counting“-Technologie und ist das branchenerste PET/CT-System, das anstelle von traditionellen analogen Detektoren innovative digitale Silizium-Detektoren verwendet. Diese ermöglichen eine deutliche Leistungsverbesserung, die eine um das Doppelte verbesserte Empfindlichkeit, Volumenauflösung und quantitative Genauigkeit im Vergleich zu analogen Systemen einschließt.  Diese immensen Verbesserungen führen zu einer signifikant erhöhten Bildqualität und mehr Verlässlichkeit der Diagnose sowie verbesserter Behandlungsplanung und verkürzten Arbeitsschritten.

 

„Eine rechtzeitige und präzise Diagnose sind für eine erfolgreiche Behandlung vieler Krankheiten von entscheidender Wichtigkeit“, erklärt Pablo Ros, M. D., Vorsitzender der Radiologie des University Hospitals Case Medical Center und der Case Western Reserve University, in Cleveland (Ohio). „Darum sind wir besonders stolz darauf, an der Entwicklung des digitalen PET/CT-Systems Vereos von Philips mitgearbeitet zu haben und werden unsere Zusammenarbeit mit Philips fortführen, um das Potenzial dieser neuartigen Bildgebungssysteme in die Realität umzusetzen.“

 

„Die personalisierte Medizin macht ein patientenspezifisches Bild der krankheitsbezogenen funktionalen Prozesse erforderlich“, führt Pablo Ros, M. D., weiter aus. „Eine präzise Quantifizierung der Prozesse ist deswegen eine wesentliche Anforderung an die funktionale Bildgebung in Forschung, klinischer Diagnose und Therapie. Die quantitative Genauigkeit und bemerkenswert deutlichen Bilder, die das neue digitale PET/CT-System bietet, stellen einen wichtigen Schritt nach vorn dar.“

 

„Wir arbeiten eng mit Radiologen und Nuklearmedizinern zusammen, um die größten Herausforderungen in ihrem Arbeitsfeld zu verstehen. Dieses Wissen wenden wir bei der Entwicklung innovativer Produkte wie dem Vereos PET/CT an, um die komplexen Anforderungen an die Bildgebung zu erfüllen“, erklärt Gene Saragnese, CEO Imaging Systems bei Philips Healthcare. „Diese Innovationen zeigen, wie Philips bei geringen Strahlendosen eine außergewöhnliche Qualität und Präzision ermöglicht und Radiologen und Nuklearmediziner dabei unterstützt, auf Anhieb die Antworten zu finden, die nötig sind, um eine verlässlichere Diagnosen und eine präzise Therapieplanung zu stellen.“

 

Bei einer kürzlich durchgeführten Umfrage zogen neun von zehn überweisenden Ärzten die digitalen Bilder des Vereos PET/CT den Bildern eines analogen Systems vor.  Philips hat die 510(k)-Zulassung der US-Aufsichtsbehörde für die Zulassung von Lebensmitteln und Medikamenten (Food and Drug Administration, FDA) für die Vermarktung seines digitalen PET/CT-Systems in den USA erhalten.

 

Diese Innovation ist eine weitere Ergänzung des integrierten Portfolios für die Radiologie von Philips. Mit fortschrittlicher Bildqualität, relevanten Informationen und Vernetzungsmöglichkeiten unterstützt sie die nahtlose Zusammenarbeit zwischen Ärzten in Echtzeit und eine schnelle, verlässliche Entscheidungsfindung. Um die klinische Leistung und die Wirtschaftlichkeit der eigenen Lösungen weiter zu verbessern, arbeitet Philips mit Ärzten zusammen und sucht dabei nach dem kürzesten Weg zur bestmöglichen Behandlung bei möglichst effizienter Nutzung aller Ressourcen.

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Annette Halstrick

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Über Philips

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Verbesserung der Lebensqualität der Menschen mit innovativen Lösungen aus den Bereichen Healthcare, Consumer Lifestyle und Lighting. Philips beschäftigt etwa 115.000 Mitarbeiter in
mehr als 100 Ländern und erzielte in 2013 einen Umsatz von 23,3 Milliarden Euro. Das Unternehmen gehört zu den Marktführern in den Bereichen Kardiologie, Notfallmedizin,
Gesundheitsversorgung für zuhause sowie energieeffizienten Lichtlösungen. Außerdem ist Philips einer der führenden Anbieter im Bereich Mundhygiene sowie bei Rasierern und
Körperpflegeprodukten für Männer.

 

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