„Innovation liegt in unserer DNA“: Philips auf dem Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit 2016  

08. Juni 2016

Hamburg/Berlin – „Innovationen“ – das Motto des Hauptstadtkongresses Medizin und Gesundheit 2016 scheint wie für Philips gemacht. Vom 8. bis 10. Juni trifft sich die Gesundheitsbranche in Berlin, um darüber zu diskutieren, welche Rolle Neuerungen im deutschen Gesundheitssystem spielen. Philips ist seit seiner Gründung vor 125 Jahren ein Unternehmen mit hoher Innovationskraft. Der weltweit größte Patentanmelder und führende Anbieter in den Bereichen diagnostische Bildgebung, bildgestützte Therapie, Patientenmonitoring, Gesundheits-IT, Versorgung zu Hause und Gesundheitsprodukte für Verbraucher treibt Fortschritt jedoch nicht um des Fortschritts willen voran. „Philips hat sich dem Thema Gesundheit voll und ganz verschrieben. Aber was macht Innovationen in einem regulierten, aufgrund von demographischem Wandel und Ressourcenknappheit unter hohem Veränderungsdruck stehenden Markt erfolgreich? Die Bewertungskriterien sind patientenrelevanter Nutzen und gesundheitsökonomische Effizienz. Deshalb entwickeln wir Lösungen, die sich unmittelbar an der Versorgungsrealität orientieren, und das über alle Phasen des Health Continuums hinweg“, erklärt Peter Vullinghs, CEO Philips DACH. Auf dem Hauptstadtkongress zeigt Philips eine Auswahl von Innovationen, die beispielhaft aktuelle und zukünftige Bedarfe entlang der gesamten Versorgungskette vom gesunden Lebensstil über Prävention, Diagnostik und Therapie bis hin zur Versorgung in den eigenen vier Wänden adressieren.

 

Lumify: Die erste app-basierte Ultraschall-Technologie von Philips

Gegenüber anderen bildgebenden Modalitäten hat die Sonographie eine Reihe von Vorteilen: hohe Verfügbarkeit, geringe Kosten, keine Strahlenbelastung und beliebige Wiederholbarkeit. Mit Lumify, einer mobilen app-basierten Ultraschall-Lösung im Kitteltaschenformat, macht Philips das am häufigsten in der radiologischen Diagnostik angewendete Verfahren nun noch attraktiver. Der Lumify-Schallkopf lässt sich mittels USB-Schnittstelle an ein Tablet oder ein Smartphone anschließen. So ist in jeder Untersuchungssituation ganz einfach ein erster Blick in das Körperinnere des Patienten möglich. Insbesondere in der präklinischen Notfallmedizin an Unfallorten, in der Wohnung oder am Arbeitsplatz von Patienten stellt die mobile Sonographie eine sinnvolle Ergänzung des diagnostischen Spektrums dar, da ihre Ergebnisse unmittelbare therapeutische Konsequenzen und damit Einfluss auf die Prognose haben kann. Aber auch in Krankenhäusern und in ärztlichen Praxen kann Lumify durch die schnelle Visualisierung von Organfunktionen dazu beitragen, Diagnosen zu untermauern – wann und wo immer es nötig ist.

VitalMinds: Einsatz von Licht in der nicht-pharmakologischen Delirprävention

Mit einer Inzidenz von bis zu 80 Prozent ist das Delir die am häufigsten während einer intensivmedizinischen Behandlung auftretende Komplikation. Unbehandelt hat die Funktionsstörung des Gehirns weitreichende Folgen, allen voran eine längere Verweildauer, ein größeres Risiko für dauerhafte Pflegebedürftigkeit und eine erhöhte Mortalität. Da die Therapie ausschließlich symptomorientiert ist, verfolgt Philips mit der Delirmanagement-Lösung VitalMinds einen präventiven Ansatz. Die Idee: Die Beleuchtungssituation auf der Intensivstation so gestalten, dass sie den Genesungsprozess fördert. Damit entspricht VitalMinds auch den Empfehlungen der aktuellen S3-Leitlinie „Analgesie, Sedierung und Delirmanagement in der Intensivmedizin“. Während es früher üblich war, intensivpflichtige Patienten medikamentös ruhig zu stellen, raten die Fachgesellschaften inzwischen dazu, die Sedierung so weit wie möglich zu reduzieren. Umso wichtiger ist es deshalb, für den wachen Patienten durch Ausschaltung negativer Stressoren eine angenehme, stimulierende Umgebung zu schaffen. Mit VitalSky entwickelt Philips derzeit einen Lichthimmel, der u.a. der Reorientierung und der Aufrechterhaltung des Schlaf-Wach-Rhythmus´ dienen soll. Im Rahmen einer fünfjährigen Forschungskooperation untersuchen die Charité Universitätsmedizin Berlin und Philips, inwieweit innovative Beleuchtungslösungen zum Genesungsprozess von Intensivpatienten beitragen können.

 

Medido: Die richtigen Medikamente zur richtigen Zeit

Multimorbidität ist eine der größten gesundheitsökonomischen Herausforderungen in unserer alternden Gesellschaft. Unmittelbar verbunden mit der steigenden Prävalenz von Mehrfacherkrankungen ist das Versorgungsrisiko der Polypharmazie. Ältere Patienten bekommen oft gleichzeitig eine Vielzahl von Medikamenten verordnet. Je komplexer das Therapieschema mit unterschiedlichen Wirkstoffen und Einnahmezeitpunkten, desto schwieriger wird es für sie, den Überblick zu behalten. Und mit jeder weiteren Verordnung steigt die Wahrscheinlichkeit für Unregelmäßigkeiten, eigenmächtige Dosisänderungen und Therapieabbrüche. Diese Non-Adhärenz – von der American Heart Association als Problem Nummer Eins bei der Behandlung von Krankheiten bezeichnet – führt wiederum zu Arztbesuchen, diagnostischen Maßnahmen und stationären Krankenhausaufenthalten. Philips Medido unterstützt Patienten bei der Medikamenteneinnahme zu Hause. Der Dispenser gibt die individuell verblisterten Medikamente zu voreingestellten Zeitpunkten aus und erinnert die Patienten durch ein Licht- und Tonsignal. Sollte der Patient die Einnahme nicht bestätigen, informiert Medido den ambulanten Pflegedienst oder die Angehörigen. In den Niederlanden ist Medido bereits seit mehreren Jahren erfolgreich im Einsatz. Dort konnte der Medikamentendispenser eine Therapietreue der Anwender von über 93 Prozent nachweisen.

 

CareSage: Sicher zu Hause bis ins hohe Alter

Die unaufhaltsame demographische Alterung hat zwangsläufig einen Effekt auf die Behandlungszahlen in der stationären Versorgung. Viele Krankenhausaufenthalte älterer, chronisch kranker Patienten lassen sich jedoch durch das frühzeitige Erkennen von Verschlechterungen des Gesundheitszustandes verhindern. Mit Hilfe von Predictive Analytics ist Philips CareSage in der Lage, das Risiko für eine Krankenhauseinweisung innerhalb der nächsten 30 Tage vorherzusagen. Im Falle einer ungünstigen Prognose können rechtzeitig Interventionen getroffen werden. CareSage basiert auf den Philips Hausnotrufsystemen HomeSafe und GoSafe mit integriertem Sturzsensor. Dieser sendet bei einem Sturz automatisch einen Alarm. Alternativ kann der Hilfebedürftige wie bei herkömmlichen Hausnotrufsystemen selbst über einen am Handgelenk oder um den Hals getragenen Button den Alarm auslösen. Eine Leitstelle nimmt daraufhin direkten Kontakt auf und leitet die notwendigen Maßnahmen ein. Für betagte Patienten bedeutet dieses Plus an Sicherheit einen Gewinn an Lebensqualität. Gleichzeitig kann CareSage zu einer Reduzierung des Kostendrucks im Gesundheitssystem beitragen.

 

Diese und weitere innovative Lösungen präsentiert Philips bis zum 10. Juni im CityCube Berlin an Stand 93.

 

Philips im Programm des Hauptstadtkongresses

Frans van Houten, CEO Royal Philips, wird das Grußwort bei der Eröffnung des diesjährigen Hauptstadtkongresses sprechen. Darüber hinaus ist Philips an der Mitgestaltung von Veranstaltungen des Hauptstadtforums Gesundheitspolitik, des Deutschen Ärzteforums und des Managementkongresses Krankenhaus Klinik Rehabilitation beteiligt:

 

  • Mittwoch, 8. Juni, 16:30 Uhr: „Zulieferer war gestern: Was leisten Systempartner wirklich?“ Dr. Hannes Dahnke spricht über Innovation im Beschaffungsmanagement.
  • Donnerstag, 9. Juni, 11:30 Uhr: „Krankenhaus Rating Report 2016: Mit Rückenwind in die Zukunft?“ Autor Dr. Sebastian Krolop stellt die Ergebnisse der diesjährigen Studie vor.
  • Donnerstag, 9. Juni, 16:30 Uhr: „Welche Chancen und Herausforderungen stecken hinter Open Innovation?“ Dr. Timo Paulus berichtet über Open Innovation@Philips Research.
  • Freitag, 10. Juni, 11:30 Uhr: „Technologiegestütze Versorgung in der    Kardiologie - Alternativlos oder überbewertet?“ Jan Güra, MSc, teilt seine Einschätzung mit dem Plenum.

 

Weitere Informationen zu Philips auf dem Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit 2016: www.philips.de/hsk

 

   

Philips Lumify macht den Blick in den Patienten überall dort möglich, wo Ärzte sich bislang auf ihre Hände, Augen und Ohren verlassen mussten.

   

Die richtigen Medikamente zur richtigen Zeit: Philips Medido unterstützt Patienten bei der Medikamenteneinnahme zu Hause.

   

Mit Hilfe von Predictive Analytics ist Philips CareSage in der Lage, das Risiko für eine Krankenhauseinweisung innerhalb der nächsten 30 Tage vorherzusagen.

   

Presseinformation

Weitere Informationen für Journalisten:

Kerstin Zimmermann

PR Managerin Health Systems

Tel.: +49 (0) 171/81 80 186

E-Mail: kerstin.zimmermann@philips.com

 

Über Royal Philips

Royal Philips (NYSE: PHG, AEX: PHIA) ist ein führender Anbieter im Bereich der Gesundheitstechnologie. Ziel des Unternehmens mit Hauptsitz in den Niederlanden ist es, die Gesundheit der Menschen zu verbessern und sie mit entsprechenden Produkten und Lösungen in allen Phasen des Gesundheitskontinuums zu begleiten: während des gesunden Lebens, aber auch in der Prävention, Diagnostik, Therapie sowie der häuslichen Pflege. Die Entwicklungsgrundlagen dieser integrierten Lösungen sind fortschrittliche Technologien sowie ein tiefgreifendes Verständnis für die Bedürfnisse von medizinischem Fachpersonal und Konsumenten. Das Unternehmen ist führend in diagnostischer Bildgebung, bildgestützter Therapie, Patientenmonitoring und Gesundheits-IT sowie bei Gesundheitsprodukten für Verbraucher und in der häuslichen Pflege. Philips beschäftigt etwa 69.000 Mitarbeiter in mehr als 100 Ländern und erzielte mit seinem Gesundheitstechnologie-Portfolio in 2015 einen Umsatz von 16,8 Milliarden Euro. Mehr über Philips im Internet: www.philips.de