Diagnose Herzinfarkt? Schneller Gewissheit mit dem Troponin-Test Minicare I-20 von Philips

18. Juli 2016

Brustschmerzen sind der häufigste Grund für die Vorstellung in einer Notaufnahme. Bei Patienten mit Verdacht auf ein akutes Koronarsyndrom hat sich die Bestimmung kardialer Troponine zur beschleunigten Diagnostik des Myokardinfarkts etabliert. Mit Minicare I-20 von Philips ist es nun möglich, den Biomarker cTnl patientennah in nur zehn Minuten zu messen. Der neue Point of Care-Bluttest ist ab sofort in Deutschland erhältlich.

 

Ergebnisse in Laborqualität in zehn Minuten, ein Tropfen Blut genügt

Bei Patienten mit Nicht-ST-Hebungsinfarkt (NSTEMI) erfolgen die Entscheidung für eine invasive Therapie oder Abklärung und die Wahl des optimalen Zeitpunkts für eine solche Maßnahme auf Grundlage einer individualisierten Risikostratifizierung. Minicare I-20 unterstützt Ärzte in Notaufnahmen dabei, die Troponinkonzentration als Hauptkriterium für den Nachweis einer Myokardschädigung noch rascher zu bestimmen. Der Test kann direkt am Patientenbett durchgeführt werden: Einfach einen Tropfen Kapillarblut aus der Fingerspitze oder venöses Vollblut aus einem Röhrchen auf die Kassette auftragen, nur zehn Minuten später liefert Minicare I-20 Ergebnisse in Laborqualität. Damit entspricht der cTnI-Assay von Philips den Leitlinien der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie. Zum Ausschluss eines NSTEMI empfehlen diese ein „Rapid rule out“, das bei initial nicht aussagekräftigen Troponinwerten eine zweite Messung nach drei Stunden vorsieht.

 

Schnellere Entscheidungsfindung, bessere Patientenversorgung, effizienterer Workflow

„Die Point of Care-Analyse spart wertvolle Zeit“, erklärt Prof. Dr. med. Michael Christ, Chefarzt der Klinik für Notfallmedizin und Internistische Intensivmedizin des Klinikums Nürnberg. „Wir können Patienten mit Myokardinfarkt noch schneller identifizieren und zur lebensrettenden Therapie an das Herzkatheterlabor überstellen. Umgekehrt sinkt die Verweildauer beim weitaus größeren Teil der Patienten, bei denen sich die Verdachtsdiagnose nicht bestätigt. Dadurch kann Minicare I-20 dazu beitragen, überfüllte Notaufnahmen zu entlasten, die Workflow-Effizienz zu steigern und knappe Ressourcen zu schonen.“ Das Klinikum Nürnberg gehört zu insgesamt sechs Krankenhäusern, die Minicare I-20 im Rahmen des mehrjährigen, von der Europäischen Kommission geförderten Projekts Lab2Go mitentwickelt und unter realen Bedingungen in der Akutversorgung erprobt haben.

 

Einfache Bedienbarkeit und integrierte Netzwerkfähigkeit

Minicare I-20 ist ein Gerät mit auf Nanotechnologie basierender Magnotech-Biosensorik von Philips. Es ist so einfach zu bedienen, dass keine spezielle Schulung notwendig ist. Die intuitive Benutzeroberfläche führt den Anwender Schritt für Schritt durch den Prozess. Die integrierte Netzwerkfähigkeit erlaubt eine nahtlose Anbindung an das Krankenhaus-Informationssystem, sodass die Messwerte überall ohne Zeitverzögerung abrufbar sind. Integrierte Kalibrierungs- und Ausfallschutzfunktionen gewährleisten die für eine zuverlässige Entscheidungsfindung unabdingbare Präzision und Robustheit.

 

Mehr Informationen zu Philips: www.philips.de/healthcare

   

Presseinformation

Weitere Informationen für Journalisten:

Kerstin Zimmermann

PR Managerin Health Systems

Tel.: +49 (0) 171/81 80 186

E-Mail: kerstin.zimmermann@philips.com

 

Über Royal Philips

Royal Philips (NYSE: PHG, AEX: PHIA) ist ein führender Anbieter im Bereich der Gesundheitstechnologie. Ziel des Unternehmens mit Hauptsitz in den Niederlanden ist es, die Gesundheit der Menschen zu verbessern und sie mit entsprechenden Produkten und Lösungen in allen Phasen des Gesundheitskontinuums zu begleiten: während des gesunden Lebens, aber auch in der Prävention, Diagnostik, Therapie sowie der häuslichen Pflege. Die Entwicklungsgrundlagen dieser integrierten Lösungen sind fortschrittliche Technologien sowie ein tiefgreifendes Verständnis für die Bedürfnisse von medizinischem Fachpersonal und Konsumenten. Das Unternehmen ist führend in diagnostischer Bildgebung, bildgestützter Therapie, Patientenmonitoring und Gesundheits-IT sowie bei Gesundheitsprodukten für Verbraucher und in der häuslichen Pflege. Philips beschäftigt etwa 69.000 Mitarbeiter in mehr als 100 Ländern und erzielte mit seinem Gesundheitstechnologie-Portfolio in 2015 einen Umsatz von 16,8 Milliarden Euro. Mehr über Philips im Internet: www.philips.de