Interessensausgleichs- und Sozialplanverhandlungen bei Philips in Plauen verliefen konstruktiv


Interessensausgleichs- und Sozialplanverhandlungen bei Philips in Plauen verliefen konstruktiv

Oktober 7, 2010

In den heute gestarteten Interessensausgleichs- und Sozialplanverhandlungen zur Verlagerung eines Teils der Fertigungsaktivitäten von Philips Plauen ins polnische Pabianice haben sich Betriebsrat und Unternehmensführung  auf die maßgeblichen Inhalte der nun anstehenden Verhandlungen verständigt und weitere Termine vereinbart.

 

Nach der Ankündigung im Mai des Jahres hatten beide Seiten sich intensiv über die Hintergründe der geplanten Verlagerung ausgetauscht. Der Betriebsrat hatte in diesem Kontext neun Ideen entwickelt, wie eventuell eine Verlagerung verhindert bzw. Arbeitsplätze am Standort gehalten werden könnten. Alle Vorschläge waren vom Unternehmen diskutiert und kommentiert worden. Ob und inwieweit die Möglichkeit besteht, eine Abarbeitungslinie für die Produktion von H7-Lampen umzubauen, wird aktuell im Unternehmen noch untersucht und bewertet. „Eine entsprechende Maßnahme könnte potentiell 12 Arbeitsplätze erhalten, ob das tatsächlich gelingen kann, untersuchen wir intensiv“, erläutert Gerhard Liebscher, Chef von Philips Automotive in Plauen. „Zu unserem Bedauern bieten die anderen Vorschläge kein vergleichbares Potential.“

 

Im Rahmen der Interessensausgleichs- und Sozialplanverhandlungen geht es jetzt darum, Zeitplan und Konditionen des Transfers der Produktion zu vereinbaren, zu entscheiden, auf welcher Basis die Sozialauswahl erfolgen soll und welche Elemente – Abfindung, Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft... – Schwerpunkte im Sozialplan für die Betroffenen bilden sollen.  „Wir sind erleichtert, dass es uns für etwa ein Drittel der 150 Arbeitsplätze, die vom Abbau betroffen sind, bereits gelungen ist, einvernehmliche Einzellösungen zu finden“, erläutert Liebscher. 45 Mitarbeiter haben bereits einen Altersteilzeit- oder Auflösungsvertrag unterschrieben bzw. haben ein Beschäftigungsangebot an anderen Philips Standorten angenommen. Auch in den weiteren Verhandlungen wird Philips sich darum bemühen, gemeinsam mit Betriebsrat und Gewerkschaft Lösungen zu entwickeln, die den betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern möglichst gut gerecht werden.

 

Die Verlagerung der Produktion von H4-Lampen nach Polen ist erforderlich, weil Produkte für den Massenmarkt, bei denen Kaufentscheidungen auf Grund des Preises getroffen werden, in Plauen nicht länger kostendeckend produziert werden können. Durch die wachsende Bedeutung von Billiganbietern aus Fernost im Ersatzteilmarkt für Automobillampen geraten die Preise immer weiter unter Druck. Bereits heute macht Philips in Plauen mit H4-Lampen, die als Ersatzlampen für Autoscheinwerfer verkauft werden, keine Gewinne.

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Veronika Hucke

Philips Deutschland GmbH
Leiterin Unternehmenskommunikation

 

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Über Royal Philips Electronics

Royal Philips Electronics mit Hauptsitz in den Niederlanden ist ein Unternehmen mit einem vielfältigen Angebot an Produkten für Gesundheit und Wohlbefinden. Im Fokus steht dabei, die Lebensqualität von Menschen durch zeitgerechte Einführung von technischen Innovationen zu verbessern. Als weltweit führender Anbieter in den Bereichen Healthcare, Lifestyle und Lighting integriert Philips – im Einklang mit dem Markenversprechen "sense and simplicity" – Technologien und Design-Trends in neue Lösungen, die auf die Bedürfnisse von Menschen zugeschnitten sind und auf umfangreicher Marktforschung basieren. Philips beschäftigt in mehr als 60 Ländern weltweit etwa 116.000 Mitarbeiter. Mit einem Umsatz von 23 Milliarden Euro im Jahr 2009 ist das Unternehmen marktführend in den Bereichen Kardiologie, Notfallmedizin und bei der Gesundheitsversorgung zuhause ebenso wie bei energieeffizienten und innovativen Lichtlösungen sowie Lifestyle-Produkten für das persönliche Wohlbefinden. Außerdem ist Philips führender Anbieter von Flat-TVs, Rasierern und Körperpflegeprodukten für Männer, tragbaren Unterhaltungs- sowie Zahnpflegeprodukten. Philips erzielte 2009 in Deutschland einen Umsatz von knapp 3,4 Milliarden Euro und beschäftigt hier 6.900 Mitarbeiter.

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