Mehr Umsatz mit grünen Produkten: Philips übertrifft eigene Ziele


Philips veröffentlicht integrierten Finanz- und Nachhaltigkeitsbericht

Februar 25, 2014

  • Umsatz mit grünen Produkten[1] stieg 2013 auf 51 Prozent des Gesamtumsatzes (11,8 Milliarden Euro) und erreicht das gesetzte Ziel zwei Jahre früher als geplant
  •  Verwendung recycelter Kunststoffe in Neugeräten ist zwischen 2010 und 2013 von 33 Tonnen auf 623 Tonnen (also das mehr als Achtzehnfache) gestiegen
  •  Pay Per Use: Trend zum Nutzen statt Besitzen ebnet neue Möglichkeiten zur Schließung der Materialkreisläufe
  •  Durchbruch in der LED-Technologie: Verdopplung der Energieeffizienz bis 2015

 

 

Royal Philips gab heute bekannt, dass der Umsatz des Unternehmens mit grünen Produkten im Jahr 2013 auf 11,8 Milliarden Euro bzw. auf 51 Prozent des Gesamtumsatzes gestiegen ist. Damit hat Philips eines der Kernziele seines Nachhaltigkeitsprogramm EcoVision bereits zwei Jahre vor der Zeit erreicht. „Grün“ sind für das Unternehmen all solche Produkte, die sich in mindestens einem der Aspekte Energieeffizienz, recycelte Materialien, Gefahrenstoffe, Gewicht, Lebensdauer und Verpackung wesentlich vom Vorgängermodell oder vom Industriestandard abheben.

 

Zur Entwicklung von nachhaltigen Innovationen hat Philips allein im vergangenen Jahr 509 Millionen Euro investiert. Ein Großteil davon (327 Millionen Euro) entfiel auf die Weiterentwicklung der LED-Technologie. Dieser Bereich meldete im April vergangenen Jahres einen Durchbruch bei der Entwicklung der zurzeit energieeffizientesten LED-Lampe der Welt: Die sogenannte TLED erzeugt mit 200 Lumen pro Watt in etwa das Doppelte der bisher erzielten Lichtausbeute bei LEDs.[2]

 

Im Bereich der Elektrohausgeräte hat Philips Consumer Lifestyle den Einsatz von recycelten Materialien erfolgreich ausgebaut: So hat das Unternehmen im Jahr 2013 über 330 Tonnen an aufbereitetem Kunststoff in Staubsaugern und fast 250 Tonnen in Bügeleisen verwendet. Beispielsweise enthalten die Staubsauger der Reihe Performer bereits heute bis zu 1,72 kg recycelter Kunststoffe pro Gerät. Insgesamt ist die Verwendung recycelter Kunststoffe in Neugeräten seit 2010 von 33 Tonnen auf 623 Tonnen auf das mehr als Achtzehnfache gestiegen. Bis zum Jahr 2015 will Philips die Nutzung recycelter Kunststoffe in neuen Produkten auf 3500 Tonnen kontinuierlich weiter erhöhen.

 

Ein weiteres Ziel im Bereich Consumer Lifestyle ist der freiwillige Verzicht auf Gefahrenstoffe wie Polyvinylchlorid (PVC) und bromierte Flammhemmer (BFR). Die Hälfte aller verkauften Geräte in 2013 war frei von solchen Substanzen. Mehr als 80 Prozent der Rasierer und Trimmer waren gänzlich frei von PVC und BFR. (Mehr.)

 

Nutzungsbasierte Geschäftsmodelle fördern die Kreislaufwirtschaft

 

Der Trend zur Kreislaufwirtschaft (Circular Economy) fördert nachhaltige Geschäftsmodelle, integrierte Systemlösungen und innovative Recyclingprozesse. Ein Beispiel dafür ist die Entwicklung des Pay-Per-Lux-Programms zusammen mit dem niederländischen Architekturbüro RAU. In dessen Büros hat Philips ein Lichtsystem installiert und ist Eigentümer der Anlage geblieben. Das Architekturbüro hat keine Anschaffungskosten getragen und zahlt stattdessen ausschließlich für die genutzte Menge an Licht. Weil für diese Berechnung intelligente Messtechnik benötigt wird, kann der Kunde seinen Licht- und somit Energieverbrauch verstehen lernen und gegebenenfalls zielgerichtet reduzieren. Am Ende der Vertragslaufzeit kann Philips seine Lichtprodukte wieder einsammeln und die zurückgewonnenen Bauteile und Rohmaterialien in neue Lichtanlagen integrieren. So wird unnötiger Abfall vermieden und der Recyclingprozess verbessert. Nutzungsabhängige Modelle wie Pay-Per-Use etabliert Philips auch in der Medizintechnik. Speziell im Bereich der medizinischen Bildgebung ist die Wiederaufbereitung von Geräten und Komponenten technisch weit fortgeschritten und im Markt zunehmend nachgefragt.

 

„Philips grüne Innovationen belegen unsere langjährige Überzeugung, dass Nachhaltigkeit ein Schlüsselelement der Wertschöpfung ist und selbst unter den gegenwärtig schwierigen wirtschaftlichen Umständen beträchtliche Möglichkeiten für Innovation und Wachstum bietet“, sagte Jim Andrew, Chairman des Sustainability Board und Chief Strategy & Innovation Officer bei Philips. „2014 erleben wir die beschleunigte Verschiebung von einer linearen Wirtschaft zur Kreislaufwirtschaft, die uns Kosteneinsparungen und die Entwicklung neuer Märkte ermöglicht. Heute verbessert Philips das Leben[3] von 1,8 Milliarden Menschen und wir sind auf einem guten Weg, diese Zahl bis 2015 auf 2 Milliarden zu erhöhen.“

 

Der Nachhaltigkeitsbericht von Philips ist integraler Bestandteil des Geschäftsberichts 2013, der unter der folgenden Adresse verfügbar ist: www.annualreport2013.philips.com 

 

[1] Grüne Produkte müssen in mindestens einem grünen Schwerpunktbereich ihre Führerschaft im Vergleich zu den von einer branchenspezifischen Peergroup definierten Branchenstandards nachweisen. Dazu ist entweder eine um mindestens 10 Prozent bessere Leistung als bei Referenzprodukten (die Produkte eines Wettbewerbers oder Vorgängerprodukte in der speziellen Produktfamilie sein können), eine bessere Leistung als von den produktspezifischen Umweltschutzanforderungen verlangt oder der Gewinn eines Preises eines anerkannten Umweltschutz-Labels erforderlich. Die grünen Schwerpunktbereiche sind: Energieeffizienz, Verpackung, gefährliche Substanzen, Gewicht, Recycling und Entsorgung sowie lebenslange Zuverlässigkeit.

[2] Vgl. Philips Master LEDtube mit derzeit etwa 100 Lumen pro Watt

[3] Berechnung der Anzahl der von uns verbesserten Leben: Marktforschungs- und Statistikdaten zur Anzahl der Menschen, die im Verlauf eines Produktlebens mit den zur sozialen oder wirtschaftlichen Dimension beitragenden Produkten in Berührung kommen, werden mit der Anzahl der in einem Jahr ausgelieferten Produkte multipliziert. Nach der Eliminierung von Doppelzählungen wird die Anzahl der durch unsere innovativen Lösungen verbesserten Leben berechnet. 2013 verbesserten wir das Leben von 1,8 Milliarden Menschen.

Röhren-LED

 Im April 2013 hat Philips den Prototypen der zurzeit $(GEO{'country_code'})"};