Zugang zu Krankenversorgung in Entwicklungsländern

Philips ist der Meinung, dass die Verbesserung des Zugangs zu Krankenversorgung ungeachtet des BIPs, der Bevölkerungsdichte oder der bestehenden Infrastruktur sinnvolle Innovationen erfordert. Zudem ist ein Verständnis der komplexen Beziehung zwischen allen Beteiligten und ihrer speziellen Anforderungen nötig, um einen echten Unterschied zu machen und Menschen bei der Verbesserung des Zugangs zur Krankenversorgung zu unterstützen.

In Zusammenarbeit mit Regierungen, globalen Pflegedienstleistern, privaten und gemeinnützigen Organisationen engagiert Philips sich für die Verbesserung der Patientenergebnisse, Bereitstellung einer besseren Wertschöpfung und Erweiterung des Zugangs zur Krankenversorgung auf der ganzen Welt.
Philips unterstützt die UN-Initiative "Every Woman Every Child" durch ein Engagement zur Verbesserung der Lebensqualität von 100 Millionen Frauen und Kindern bis 2025. Die Ziele dieser UN-Initiative decken sich mit der Vision einer gesünderen und nachhaltigeren Welt durch Innovation von Philips und dem letztendlichen Ziel, bis 2025 das Leben von 3 Milliarden Menschen pro Jahr zu verbessern.

Die Kombination innovativer Pflegelösungen und lokaler Partnerschaften ist die beste Methode zur Verbesserung der Lebensqualität."

 

Philips Connected Healthcare position paper, 2014

Die Kombination innovativer Pflegelösungen und lokaler Partnerschaften ist die beste Methode zur Verbesserung der Lebensqualität und Sicherstellung wirkungsvoller Innovationen in Bereichen, die eine Revolution im Gesundheitswesen benötigen. Zudem können zugängliche und integrierte Gesundheitssysteme, die sich auf Vorbeugung und Behandlung konzentrieren, Leben retten, widerstandsfähige Gemeinden schaffen und als Eckpfeiler einer ambitionierten Entwicklungsagenda dienen.
Der Aufbau und die Beibehaltung eines nachhaltigen Gesundheitssystems in Entwicklungsländern haben mit drei wesentlichen Herausforderungen zu kämpfen. Die erste sind die hohen Kosten für die Entwicklung eines Gesundheitssystems.

40 %

aller Todesfälle in der World Health Organization-Region Afrika im Jahr 2010 waren die Folge von nicht übertragbaren Krankheiten. Etwa die Hälfte dieser Todesfälle betrafen Personen unter 70 Jahren.

 

Quelle: Philips Fabric of Africa report, 2013

Die zweite ist die Bereitstellung grundlegender Pflegedienste bei gleichzeitiger Verringerung von chronischen und nicht übertragbaren Krankheiten, die oft durch einen ungesunden Lebensstil entstehen. Schließlich generieren Armut, Gewalt und eine schlechte Grundgesundheit einen starken Pflegebedarf, wobei eine schlechte Infrastruktur und unzureichende Versorgungssysteme häufig die Bereitstellung einschränken.
Wirkungsvolle Innovationen, wie benutzerfreundliche portable Telemedizin-Geräte, können Teil der Lösung sein. Diese ausgeklügelte Technologie kann den Zugang zur Krankenversorgung in ländlichen Gegenden verbessern – besonders über weite Entfernungen. Zudem kann ein Mangel an Pflegekräften, typisch für viele Entwicklungsländer, aufgefangen werden. So brachte Imaging the World in Zusammenarbeit mit Philips z. B. ein Programm zur Bereitstellung grundlegender pränataler Ultraschalluntersuchungen in den ländlichen Gegenden Ugandas auf den Weg. Dabei wurden Hebammen im Lesen des Ultraschallprotokolls geschult, und die daraus resultierenden pränatalen Pflegebesuche führten zur Weiterbildung von Müttern in Bezug auf eine sichere Geburt und Pflegepraktiken zuhause.
Bei einer ähnlichen Zusammenarbeit in Kenia ging Philips eine Partnerschaft mit der südafrikanischen gemeinnützigen Organisation PET (PowerFree Education Technology) ein, um einen "aufwickelbaren" Dopplersonographen zur Überwachung von fetalen Herztönen weiterzuentwickeln, zu testen und bereitzustellen. Diese einzigartige vom Stromnetz unabhängige medizinische Innovation sollte die hohe vermeidbare Sterblichkeitsrate von Kindern in Afrika verringern.
Kürzlich entwickelte Philips das Community Life Center (CLC). In diesem Gemeindezentrum wird Technologie in Kombination mit Services bereitgestellt: Solarenergie, LED-Beleuchtung für innen und außen, Pflegegeräte, Laborausrüstung, Kühllösungen, IT-Lösungen sowie Wasserversorgung und -reinigung. Das erste CLC in Kenia bringt heute zwei Babys pro Tag auf die Welt. Pflegemitarbeiter vor Ort wurden medizinisch ausgebildet und geschult.
In vielen Ländern stellt der Mangel an ausgebildeten Gesundheitsexperten zur Bedienung und Wartung von Geräten eine Herausforderung dar. Daher hat Philips strategische Partnerschaften in der professionellen und technischen Gesundheitsausbildung entwickelt. In Indien ging Philips beispielsweise kürzlich eine Patenschaft mit der gemeinnützigen Organisation RAD-AID ein, um ein Screening-Programm zur frühzeitigen Erkennung von Brustkrebs, Gebärmutterhalskrebs und Osteoporose über einen mobilen Betreuungsbus mit Bildgebungstechnologie und Einweisungsdiensten ein. Diese Partnerschaft behandelt die komplexen Pflegeanforderungen indischer Frauen, die ansonsten keinen Zugang zu einer medizinischen Versorgung haben. Philips engagiert sich auch für globale Beziehungen, die wirkungsvolle, bedeutsame Lösungen hervorbringen, darunter eine 3-Jahres-Initiative mit dem Projekt "Leapfrogging in Emerging Economies" des World Economic Forum, das eine finanzielle Nachhaltigkeit und die Bereitstellung hochwertiger, kostengünstiger und zugänglicher Pflege durch Gesundheitssysteme in Entwicklungsländern gewährleistet.
Um den Zugang zur Krankenversorgung positiv zu beeinflussen, sind Kenntnisse darüber erforderlich, wie die Faktoren Mensch, Technologien, Standorte, Begleiterkrankungen, Institutionen, Services, Situationen und Kosten miteinander vernetzt sind, und welche Ursachen und Auswirkungen damit einhergehen. Der Zugang zur Krankenversorgung ist ein kompliziertes Problem, das einen mehrschichtigen Ansatz derer benötigt, die über die Mittel verfügen und die die entsprechende Haltung, Einsatzfreude und das persönliche Engagement mitbringen. Philips und seine Partner sind in der Lage, regionale und lokale Fachkenntnisse, persönliche Erfahrung und Leidenschaft für ein langfristiges Engagement in diesem Bereich und zur Förderung von Pflegeinnovationen bereitzustellen, um die Patientenergebnisse zu verbessern, einen besseren Nutzen zu erzielen und den Zugang zur Krankenversorgung in Entwicklungsländern zu erweitern.

Die Hälfte der Bevölkerung lebt in ländlichen Gegenden. Welcher Prozentsatz von Ärzten arbeitet in ländlichen Gegenden?

25 %. Zusätzlich arbeiten weniger als 38 % der Krankenschwestern in ländlichen Gebieten. Quelle: World Health Organization

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