Nachlese 2012

Februar 2012

Variete im Hansa Theater, Hamburg.

27 höchstvergnügte Pensionäre unterhielten sich prächtig bei Kleinkunst und Akrobatik, staunten über aus dem Hut gezauberte Kaninchen und weiße Tauben. Schmunzelten etwas schadenfroh, weil im sicheren Abstand sitzend, wie anderen Besuchern mit Leichtigkeit die Taschen „geleert“ wurden. Und dann natürlich der Bauchredner im Dialog mit der immer widersprechenden Ritterrüstung. Köstlich!!

 

März 2012

Bucerius Kunst Forum, Hamburg

Ausstellung: Ferdinand Hodler und Cuno Amiet.

Eine Künstlerfreundschaft zwischen Jugendstil und Moderne.

 

April 2012

Laeiszhalle, Hamburg, Hamburger Orchestergemeinschaft

Ein interessantes Konzert am Sonntagmorgen. U.a. der Neue Chor Hamburg mit einer gelungenen Wiedergabe des selten aufgeführten Oratoriums „Der Durchzug durchs Rote Meer“ von Joh. Nepomuk Hummel.

 

Hamburger Kunsthalle, Hamburg

Ausstellung: Louise Bourgeois.

Anlässlich ihres 100. Geburtstages wurden Skulpturen, Rauminstallationen und Arbeiten aus Stoff und Tapisserien gezeigt. Spinnen empfindet Louise Bourgeois als Symbol für das unendliche, sich wiederholende und erneuernde Leben im Allgemeinen. Als nicht zu übersehender Anziehungspunkt war denn auch eine Riesenspinne im Außenbereich der Kunsthalle installiert.

Juni 2012

Liebermann-Villa am Wannsee, Berlin

Nach dem Besuch der Max Liebermann Ausstellung, 2011, in der Hamburger Kunsthalle nun als Abschluss der Besuch der Villa am Wannsee. Angenehmes Wetter ließ einen ausführlichen Rundgang durch den berühmten Garten zu, der mit seiner vielfältigen Blütenpracht begeisterte. Im Haus setzte sich das Motiv Garten fort durch eine Ausstellung mit Bildern u.a. auch von Emil Nolde. Wenn man bedenkt, dass diese Künstler keine Sympathie füreinander aufbringen konnten, haben sie doch beide wunderschöne Gartenbilder geschaffen.
Abschließend stand noch die Villa der Wannseekonferenz an. Ein Mahnmal der NS-Zeit. So lagen an diesem Tag Freude und Entsetzen nah beieinander.

Oktober 2012

Bucerius Kunst Forum, Hamburg

Ausstellung: Matta. Fiktionen.

Dank an unseren Guide Jeffrey Turek. Er hatte die Aufgabe, einen uns total unbekannten Künstler näher zu bringen. Und es gelang; die Stunde des Rundganges verging wie im Fluge. Roberto Matta, gebürtiger Chilene, schaffte kosmische Fiktionsräume mit spiegelnder Zeitgeschichte, Science-Fiction und dazu Farben, Farben, Farben! Wir wissen nun, wer Roberto Matta ist und was ihn ausmacht. Die Welt kennt ihn, nur in Deutschland ist er größtenteils unbekannt.

 

Ernst Barlach Haus, Hamburg

Ausstellung: „Farben sind Feste für die Augen“, Emil Schumacher

Wieder ein „Neuling“ für uns. Der Focus dieser Ausstellung lag auf den Jahren 1956 bis 1963. Eine intensive Auseinandersetzung mit Farben als Material. Diese Ausstellung gefiel sehr. Einige Bilder hatten ihre Liebhaber gefunden und gedanklich an den passenden Platz in die eigene Wohnung „gebeamt“.

Dezember 2012

Kunsthalle Bremen,

Ausstellung: Friedensreich Hundertwasser - Gegen den Strich –

Seid individuell! Seid frei! Seid schöpferisch! (Hundertwasser)

Der anschließende Besuch auf dem Bremer Weihnachtsmarkt rundete
diesen Tag ab.
Das Kulturteam, Frau Kalt, Frau König, Herr Nebe, wünschen Ihnen ein gutes und erfolgreiches Jahr 2013. Kommen sie auch weiterhin mit uns mit!
Wir freuen uns auf sie!