Hallo, mein Name ist Sebastian Streibel. Ich bin 23 Jahre alt und absolviere ein duales Studium in Wirtschaftsingenieurwesen bei Philips Healthcare in Hamburg in Kooperation mit der Nordakademie Elmshorn. Nach meinem Abitur fiel meine Wahl auf die Ausbildung zum Wirtschaftsingenieur, weil mir sowohl das Studium als auch das Berufsfeld vielseitig und abwechslungsreich erschienen. Die duale Ausbildung verdeutlicht meiner Meinung nach den interdisziplinären Charakter des Studienfachs: Im Unternehmen kann das Erlernte direkt in den unterschiedlichen Abteilungen angewendet werden. Auf Philips wurde ich aufmerksam, weil das Unternehmen ein breites Spektrum möglicher Einsatzgebiete für Wirtschaftsingenieure anbietet. Neben der Sales & Service Organisation für Deutschland aller drei Geschäftsbereiche Lighting, Consumer Lifestyle und Healthcare gibt es in Hamburg auch das Philips Medical Systems Development and Manufacturing Centre (DMC). Wem der Verkauf technisch komplexer Produkte nicht genügt, der kann sich also im DMC steigern. Dort werden u.a. Generatoren, Röntgenstrahler sowie diagnostische Röntgensysteme entwickelt und hergestellt. Wie alle Ingenieure absolvierte auch ich ein Industriepraktikum in der hauseigenen Ausbildungswerkstatt. Drei Monate lang hieß es also ab sieben Uhr morgens Feilen, Fräsen, Schweißen, Hämmern bis ich schließlich in der Retourenabteilung meine erworbenen Kenntnisse auf die Probe stellen durfte, indem ich Röntgenstrahler demontierte. Danach folgten Einsätze in den Bereichen Personalwesen, Sales Backoffice sowie Generatoren- und Strahlerentwicklung. Zurzeit arbeite ich im globalen Marketing der Geschäftseinheit Diagnostical X-Ray. In sämtlichen Abteilungen genoss ich die Unternehmenskultur, die sehr ausbildungsfreundlich ist, weder eisern streng noch fahrlässig locker. Das Studium an der Nordakademie ist anspruchsvoll. In kurzer Zeit werden sehr viele Inhalte vermittelt, die jeweils am Ende des Semesters in einer Klausurwoche abgeprüft werden – Komplexitätsbewältigung und Stressresistenz sind gefragt. Der Campus der Hochschule in Elmshorn ist modern. Der Unterricht findet in Gruppen von bis zu 30 Personen statt. Besonders attraktiv empfinde ich das Sprach- und Seminarangebot der Nordakademie: Es werden viele Französisch- und Spanischseminare angeboten, die je nach Bedarf durch weitere Fremdsprachenangebote wie Chinesisch oder Russisch ergänzt werden. Im Seminarangebot geben mitunter beeindruckende Persönlichkeiten ihr Wissen weiter. In einer Vortragsreihe nehmen Größen aus Politik und Wirtschaft Stellung zu aktuellen Themen. Auslandssemester werden auch aktiv unterstützt. Im Gegensatz zu vielen Universitäten ist die Anrechnung im Ausland erbrachter Studienleistungen unkompliziert geregelt. Wahlpflichtkurse zum Beispiel können unter Einhaltung gewisser Grundregeln mit hoher Wahrscheinlichkeit angerechnet werden. Die Dozenten und die Hochschulleitung zeigen sich diesbezüglich kompromissbereit, da in dem engen Zeitplan ein Auslandsaufenthalt anderenfalls nicht möglich wäre. So konnte ich mir drei an der Universidad de Buenos Aires (UBA) in Argentinien belegte Kurse anrechnen lassen, obwohl sie keine Partneruniversität ist. Ich empfand es als sehr angenehm, bei der Wahl der Hochschule und des Gastlandes diese Freizügigkeit genießen zu dürfen. Auch Philips legte mir keine Steine in den Weg. Ich konnte während meiner Ausbildung sehr gute Erfahrungen sammeln: Solange persönliche Vorhaben und Wünsche solide begründet werden, findet man bei Philips immer eine Lösung. So durfte ich vor meinem Auslandsaufenthalt noch einen Sprachkurs in Spanien besuchen und wurde während des verlängerten Studienaufenthaltes freigestellt. Selbstverständlich sind in einem multinationalen Konzern wie Philips auch Arbeitserfahrungen im Ausland vorstellbar. Ein Kommilitone von mir organisierte zum Beispiel einen Aufenthalt in der Zentrale in Amsterdam. In Verbindung mit einem so vielfältigen, freundlichen und professionellen Unternehmen wie Philips kann ich das duale Studium zum Wirtschaftsingenieur an der Nordakademie absolut empfehlen.
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