Erfahrungsberichte

Kauffrau für Bürokommunikation

Ich heiße Inga Mencke, bin 21 Jahre alt und im zweiten Ausbildungsjahr zur Kauffrau für Bürokommunikation bei der Philips GmbH im Unternehmensbereich Lighting.

 

Noch bevor ich mein Abitur geschrieben habe, war ich mir sicher, dass ich nach der Schule eine Ausbildung und kein Studium beginnen möchte. Ich wollte selbstständig arbeiten und eigenes Geld verdienen, um unabhängig zu werden. Über die Lehrstellenbörse der Handelskammer Hamburg bin ich auf den freien Ausbildungsplatz als Kauffrau für Bürokommunikation bei der Philips GmbH aufmerksam geworden.

 

Vor meiner Ausbildung konnte ich mir unter dem Unternehmensbereich „Lighting“ noch gar nicht so viel vorstellen, da ich Philips sonst immer nur mit Fernsehern und Rasierapparaten in Verbindung gebracht habe. Jetzt bin ich aber froh, bei Philips Lighting gelandet zu sein. Ich finde ich es sehr spannend, dass wir beispielsweise den Eiffelturm in Paris, das Reichstagsgebäude in Berlin oder den Kölner Dom beleuchten.

 

Die Ausbildung bei Philips ist sehr abwechslungsreich und vielseitig. Neben den 6 wöchigen Berufsschulblöcken an der Berufsschule Bergedorf wechselt man ca. alle zwei Monate die Abteilungen im Unternehmen und erhält so einen tollen Einblick in die verschiedenen Funktionen und Aufgabenbereiche der einzelnen Abteilungen. Hinzu kommt, dass man an sehr vielen verschiedenen Seminaren teilnimmt. Legendär ist die Kennenlernwoche in Scheersberg, bei der man u. a. einen Überblick der eigenen Ausbildung sowie der anderen angebotenen Ausbildungsberufe bekommt und abends gemeinsam mit den anderen Auszubildenden den Abend gemütlich ausklingen lässt.

 

Während meiner Ausbildung habe ich u. a. die Abteilungen Vertrieb, Marketing, Ausbildungswesen sowie Personalwesen kennengelernt. Jede Abteilung hat ihren ganz eigenen Charme, aber immer gibt es aufgeschlossene und hilfsbereite Mitarbeiter, die einem bei jeder Frage mit Rat und Tat zur Seite stehen. Es ist mir aber auch einmal passiert, dass ich wegen plötzlicher Krankheit einer Mitarbeiterin die Assistenz einer Abteilung ohne Einarbeitung völlig allein übernehmen musste. Im ersten Moment war ich zwar etwas aufgeschmissen, aber nach kurzer Zeit fühlte ich mich mit dieser verantwortungsvollen Aufgabe sehr wohl und war froh, dass ich quasi „ins kalte Wasser gefallen“ bin. Solche unvorhergesehenen Situationen machen einen auf jeden Fall stärker!

 

Zum Ende meiner Ausbildungszeit habe ich die Möglichkeit, für drei Wochen an einem Businesskursus in London teilzunehmen. Ich bin auf diesen Kursus durch ehemalige Auszubildende aufmerksam geworden und habe mich selbstständig um die Anmeldung und Organisation gekümmert.

 

Ich kann nur empfehlen, euch in diesem internationalen Unternehmen zu bewerben! Ihr erhaltet eine großartige Berufsausbildung, lernt tolle Menschen kennen und habt bei allen Veranstaltungen und im Arbeitsalltag unglaublich viel Spaß und lernt immer wieder was dazu!

 


 

 

Bachelor of Science in Wirtschaftsingenieurwesen

Hallo, mein Name ist Sebastian Streibel. Ich bin 23 Jahre alt und absolviere ein duales Studium in Wirtschaftsingenieurwesen bei Philips Healthcare in Hamburg in Kooperation mit der Nordakademie Elmshorn.

 

Nach meinem Abitur fiel meine Wahl auf die Ausbildung zum Wirtschaftsingenieur, weil mir sowohl das Studium als auch das Berufsfeld vielseitig und abwechslungsreich erschienen. Die duale Ausbildung verdeutlicht meiner Meinung nach den interdisziplinären Charakter des Studienfachs: Im Unternehmen kann das Erlernte direkt in den unterschiedlichen Abteilungen angewendet werden.

 

Auf Philips wurde ich aufmerksam, weil das Unternehmen ein breites Spektrum möglicher Einsatzgebiete für Wirtschaftsingenieure anbietet. Neben der Sales & Service Organisation für Deutschland aller drei Geschäftsbereiche Lighting, Consumer Lifestyle und Healthcare gibt es in Hamburg auch das Philips Medical Systems Development and Manufacturing Centre (DMC). Wem der Verkauf technisch komplexer Produkte nicht genügt, der kann sich also im DMC steigern. Dort werden u.a. Generatoren, Röntgenstrahler sowie diagnostische Röntgensysteme entwickelt und hergestellt.

 

Wie alle Ingenieure absolvierte auch ich ein Industriepraktikum in der hauseigenen Ausbildungswerkstatt. Drei Monate lang hieß es also ab sieben Uhr morgens Feilen, Fräsen, Schweißen, Hämmern bis ich schließlich in der Retourenabteilung meine erworbenen Kenntnisse auf die Probe stellen durfte, indem ich Röntgenstrahler demontierte. Danach folgten Einsätze in den Bereichen Personalwesen, Sales Backoffice sowie Generatoren- und Strahlerentwicklung. Zurzeit arbeite ich im globalen Marketing der Geschäftseinheit Diagnostical X-Ray. In sämtlichen Abteilungen genoss ich die Unternehmenskultur, die sehr ausbildungsfreundlich ist, weder eisern streng noch fahrlässig locker.

 

Das Studium an der Nordakademie ist anspruchsvoll. In kurzer Zeit werden sehr viele Inhalte vermittelt, die jeweils am Ende des Semesters in einer Klausurwoche abgeprüft werden – Komplexitätsbewältigung und Stressresistenz sind gefragt. Der Campus der Hochschule in Elmshorn ist modern. Der Unterricht findet in Gruppen von bis zu 30 Personen statt. Besonders attraktiv empfinde ich das Sprach- und Seminarangebot der Nordakademie: Es werden viele Französisch- und Spanischseminare angeboten, die je nach Bedarf durch weitere Fremdsprachenangebote wie Chinesisch oder Russisch ergänzt werden. Im Seminarangebot geben mitunter beeindruckende Persönlichkeiten ihr Wissen weiter. In einer Vortragsreihe nehmen Größen aus Politik und Wirtschaft Stellung zu aktuellen Themen.

 

Auslandssemester werden auch aktiv unterstützt. Im Gegensatz zu vielen Universitäten ist die Anrechnung im Ausland erbrachter Studienleistungen unkompliziert geregelt. Wahlpflichtkurse zum Beispiel können unter Einhaltung gewisser Grundregeln mit hoher Wahrscheinlichkeit angerechnet werden. Die Dozenten und die Hochschulleitung zeigen sich diesbezüglich kompromissbereit, da in dem engen Zeitplan ein Auslandsaufenthalt anderenfalls nicht möglich wäre. So konnte ich mir drei an der Universidad de Buenos Aires (UBA) in Argentinien belegte Kurse anrechnen lassen, obwohl sie keine Partneruniversität ist. Ich empfand es als sehr angenehm, bei der Wahl der Hochschule und des Gastlandes diese Freizügigkeit genießen zu dürfen.

 

Auch Philips legte mir keine Steine in den Weg. Ich konnte während meiner Ausbildung sehr gute Erfahrungen sammeln: Solange persönliche Vorhaben und Wünsche solide begründet werden, findet man bei Philips immer eine Lösung. So durfte ich vor meinem Auslandsaufenthalt noch einen Sprachkurs in Spanien besuchen und wurde während des verlängerten Studienaufenthaltes freigestellt. Selbstverständlich sind in einem multinationalen Konzern wie Philips auch Arbeitserfahrungen im Ausland vorstellbar. Ein Kommilitone von mir organisierte zum Beispiel einen Aufenthalt in der Zentrale in Amsterdam.

 

In Verbindung mit einem so vielfältigen, freundlichen und professionellen Unternehmen wie Philips kann ich das duale Studium zum Wirtschaftsingenieur an der Nordakademie absolut empfehlen.

 


 

 

Mechatroniker

Mein Name ist Andreas Jäger, ich bin 20 Jahre alt und befinde mich im 1. Ausbildungsjahr zum Mechatroniker bei Philips Medical Systems DMC GmbH.

 

In meiner bisherigen Zeit bei Philips habe ich schon viele spannende und interessante Erfahrungen sowie sehr viel Fachwissen sammeln können. Durch verschiedene Grundlehrgänge wie Pneumatik/Elektropneumatik, Mechanik und Installations- bzw. Elektrotechnik kann man sowohl praktisch als auch theoretisch viele Kenntnisse und Fertigkeiten erlernen. Zusätzlich nahmen wir an zahlreichen Seminaren teil, in denen wir unsere Präsentationstechnik, Rhetorikkenntnisse und Teamfähigkeit verbessert haben.

 

Während der 3 ½ jährigen Ausbildung wird im Unternehmen viel Wert auf Teamarbeit und Engagement gelegt. Durch vorwiegend projektorientiertes Arbeiten wird uns Azubis die Möglichkeit gegeben, selbständig in der Ausbildungswerkstatt wie auch in den verschiedenen Abteilungen zu arbeiten. Aufgrund dieser Vorgehensweise werden wir Auszubildenden sehr gut ins Unternehmen integriert und können so unsere Fähigkeiten zeigen und verbessern, um möglicherweise in einer der verschiedenen Abteilungen unsere Zukunft zu finden.

 

Die Ausbildung findet im dualen Ausbildungssystem statt, in dem die Auszubildenden in der Ausbildungswerkstatt, der Berufsschule und diversen Fachabteilungen (Entwicklung, Fertigung) ausgebildet werden. Man hat ein weites Spektrum an Arbeitsfeldern. Diese bestehen zum Teil aus rein mechanischen, aber überwiegend auch aus elektronischen Tätigkeiten (Löten, Elektrische Schaltungen, Stromkreise und SPS).

 

Meiner Meinung nach ist der Beruf des Mechatronikers kein reiner Männerberuf mehr, sondern auch in der heutigen Zeit für Frauen äußerst interessant. Das sieht man z. B. anhand unseres jetzigen Ausbildungsteams, indem sowohl Männer als auch Frauen tätig sind.

 

Ich fühle mich in der Ausbildung sehr wohl und kann nur positives Feedback für die Betreuung der Azubis geben.

 

Die Zukunftsperspektiven sind sehr gut, denn es gibt viele Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten, z.B. in Form von einem Studium, einer Meisterprüfung sowie einer Fortbildung zum Techniker /-in oder Betriebswirt /-in.