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Nov 22, 2017

Wie ich die Hosen runter liess oder: Mein erstes Mal beim Urologen

Geschätzte Lesezeit: 2-4 Minuten
  • Philips will das Leben der Menschen verbessern. Darum setzen wir uns mit Movember für die Gesundheit der Männer ein.
  • Prostatakrebs ist weltweit die zweithäufigste Krebserkrankung bei Männern. Deshalb engagiert sich Philips für die Prävention, Früherkennung und innovative Therapieformen.

Ein Erfahrungsbericht eines Mitarbeiters bei Philips Sleep & Respiratory Care

 
Einmal ist immer das erste Mal. Das erste Mal beim Urologen? „Darauf könnte ich gerne verzichten“, dachte ich mir im Vorhinein. Ernsthaft über das Thema Männerarzt haben meine Kollegen und ich nie gesprochen. Vor 40 hat man noch Witze gerissen. Sobald es ernst wurde, bevorzugten wir ganz zu schweigen. Zu meinem ersten Termin begleitet haben mich lediglich all die Schreckensgeschichten, die einem vor einem Arztbesuch der intimen Art in den Sinn kommen.

 

Da lass ich doch keinen ran!

 

Schon Wochen vor dem ersten Termin schauderte es mir beim Gedanken an das, was mich erwarten könnte. Mein bestes Stück in fremden Händen? Ich bevorzuge die Kontrolle zu haben und befürchtete unangenehme Fragen, die zu peinlichen Vorträgen über mein Intimleben führen würden.

 

Nun war Tag X jedoch nicht aufhaltbar und mit etwas feuchten Handflächen betrat ich die urologische Arztpraxis. Zu meinem Erstaunen hat mich die Praxisassistentin gar nicht besonders angeschaut. Es schien, als wäre ich der Einzige, der mit nervösem Augenzucken zu schaffen hätte − eine Angewohnheit, die mich schon als Kind verraten hat und mir auch jetzt nicht gelegen kam.

 

Gnadenzeit

 

Zum Glück wurde mir das Warten nicht lang. Schon nach wenigen Minuten nahm man mir Blut ab, um den PSA-Wert zu bestimmen. Dieser gibt Aufschluss darüber, ob die Prostata verändert ist, erklärte man mir. Dann betrat der Arzt das Besprechungszimmer. Ich war froh, nicht gleich auf den Schragen liegen zu müssen – „Gnadenzeit“ witzelte ich innerlich halb ernst mit mir selbst. Die freundliche Miene und der feste Händedruck meines Arztes beruhigten mich. Er schien ganz ok zu sein.

 

Das war’s schon?

 

Dann ging es zum ernsten Teil über. Etwas widerwillig machte ich mich unten herum frei. Vielleicht gibt es ja doch noch einen Ausweg? Aber nein, zu spät. Etwas peinlich berührt war ich schon. Mit skeptischem Blick sah ich zu, wie sich der Arzt den Zeigefinger mit Creme gleitfähig machte. „Ich werde jetzt rektal Ihre Prostata abtasten und dann haben Sie es schon geschafft“, meinte der Arzt. Als nach 20 Sekunden der ganze Spuk vorbei war, waren mir all die ausgemalten Horrorszenarien schon fast unangenehm. Der Arzt konnte glücklicherweise auch nichts Beunruhigendes feststellen. Und ich war für die nächste Untersuchung „geheilt“.

 

Liebe Männer da draussen. Ja, es ist ein wenig unangenehm. Aber längst nicht so schlimm, wie wir es uns ausmalen. Mit dem Wissen, dass Prostatakrebs die häufigste Krebsart bei Männern ist und die regelmäßige Kontrolle der beste Schutz ist, um den Krebs im Fall des Falles frühzeitig zu erkennen, nimmt man das Urologie-Erlebnis auf sich. Kleiner Aufwand – große Sicherheit.

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