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Antworten auf Ihre 10 Fragen zum Stillen

Lesedauer: 6 Min.

 

Sie wissen, dass Ihr Körper für das Stillen gemacht ist. Doch es wäre schön, wenn Ihnen jemand grundlegende Informationen dazu geben würde, damit Sie in dieser neuen, aufregenden Situation Anhaltspunkte haben: etwa, wie lange eine Mahlzeit dauern sollte, oder wann Sie um Hilfe bitten sollten. Wir haben einige Tipps zusammengestellt, um Ihre 10 wichtigsten Fragen zum Stillen zu beantworten, damit Sie sich gleich von Anfang an sicherer fühlen können.

1. Woher weiß ich, wann ich mein Baby füttern soll?

Am besten füttern Sie Ihr Baby, wenn es Anzeichen von Hunger zeigt. Dies gibt Ihrem Baby ein wunderbares Gefühl der Geborgenheit, ermöglicht eine bessere Gewichtszunahme und stellt sicher, dass die Versorgung auf seine Bedürfnisse abgestimmt ist. Achten Sie auf Anzeichen von Hunger, etwa das Saugen an den Fäusten, das Bewegen des Kopfes von einer Seite zur anderen und das Herausstrecken der Zunge. Neugeborene müssen mindestens 8–12 Mal pro Tag gestillt werden, d. h. etwa alle drei Stunden (ab Beginn einer Mahlzeit bis zum Beginn der nächsten).

 

2. Wie lange dauert das Stillen? 

Manche Babys nehmen sich gerne Zeit, andere haben es eilig. Im Allgemeinen kann das Stillen von Anfang bis Ende zwischen 5 Minuten und einer Stunde dauern. Die Dauer des Stillens hängt auch von der Größe, dem Alter und der Häufigkeit ab.

 

3. Wie lange sollte ich von jeder Brust stillen?

Wie lange Sie von jeder Brust stillen, hängt davon ab, wie viel Milch Sie in Ihren Brüsten haben. Es ist am besten, eine Brust zu leeren, bevor Sie dem Baby die andere anbieten. Wenn Sie bei einer Mahlzeit nur eine Brust geben sollten Sie am Anfang der nächsten Mahlzeit die andere anbieten.

4. Ich verspüre Schmerzen. Was soll ich tun?

Ein wenig Schmerz zu Beginn einer Mahlzeit – besonders wenn Sie mit dem Stillen beginnen – ist normal, aber anhaltende Schmerzen sollten sofort behandelt werden. Wenn Sie regelmäßig anhaltende Schmerzen haben, müssen Sie diese nicht einfach hinnehmen: Schmerzen während des Stillens können in der Regel mittels Anleitung Ihres Arztes für eine optimale Saugposition und Stilltechnik verhindert werden. Sie können auch ein Brusthütchen verwenden, um Ihre Brustwarzen zwischen Mahlzeiten zu schützen.

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5. Woher weiß ich, dass mein Baby genug Milch bekommt?

Stillen ist keine genaue Wissenschaft. Es gibt keinen sicheren Weg zu wissen, wie viel Milch Ihr Baby trinkt, aber es gibt Anzeichen, anhand derer Sie überprüfen können, ob es genug bekommt:

 

  • Ihr Baby nimmt zu, sobald der Milcheinschuss stattgefunden hat.
  • Nach etwa 10 bis 14 Tagen hat Ihr Kleines das Geburtsgewicht wiedererlangt.
  • Ihr Baby nimmt weiterhin kontinuierlich an Gewicht zu.

 

Das Fazit? Der beste Indikator sind diese kleinen Pausbäckchen vor Ihnen. Ein glückliches, aufgewecktes und wachsendes Baby ist das beste Zeichen, dass Sie genügend Milch produzieren.

 

6. Ich nehme Medikamente. Kann ich trotzdem stillen?

Viele Medikamente können während der Stillphase eingenommen werden, aber es ist immer ratsam, dies mit Ihrem Apotheker zu besprechen.  

 

  • Wie sieht es mit Alkohol aus?

Es ist am besten, keinen Alkohol zu trinken, während Sie stillen. Ihr Arzt oder Ihre Ärztin kann Sie dabei auch gezielter beraten.

 

  • Und wie ist es mit Koffein?

Ein oder zwei koffeinhaltige Getränke stören Ihr Baby normalerweise nicht. Das kann ein Kaffee, Tee oder ein kohlensäurehaltiges Getränk sein. Allerdings kann zu viel Koffein Ihr Baby reizbar machen oder seinen Schlaf verhindern. Eine gute Nachricht jedoch für Schokoladenliebhaber: Schokolade in Maßen ist generell in Ordnung.

 

7. Benötigt mein Baby andere Getränke?

Muttermilch ist alles, was Ihr Baby in den ersten 6 Monaten seines Lebens benötigt. Ein Hoch auf die Muttermilch!

 

8. Kann ich das Stillen mit anderen Formen der Ernährung kombinieren?

Normalerweise werden mindestens drei bis sechs Wochen des ausschließlichen Stillens benötigt, um eine gute Milchversorgung für Ihr Baby zu gewährleisten und damit Ihr Baby richtig trinken lernt. Das bedeutet, dass die Verwendung einer Flasche in den ersten Wochen das Stillen vorzeitig beenden kann. Sobald sie das Trinken von der Brust gelernt haben, haben die meisten Babys kein Problem damit, zwischen Brust und Flasche zu wechseln, wenn Sie das bevorzugen. Am besten sollten Sie eine Flasche verwenden, die speziell für die kombinierte Fütterung entwickelt wurde. Ihr Arzt kann Ihnen zusätzliche Tipps dafür geben, wie Sie das Baby an eine Flasche gewöhnen. 

9. Ich werde bald wieder arbeiten. Kann ich dann noch stillen?

Ja, bei der Arbeit kann man selbstverständlich noch stillen! Wenn Sie nicht da sein können, können Sie Ihrem Baby dennoch weiterhin alle Vorteile der Muttermilch geben, indem Sie vorher Milch abpumpen. Sie müssen die Milch mindestens so oft abpumpen, wie Sie Ihr Baby normalerweise füttern, um Ihre Milchversorgung aufrechtzuerhalten. Versuchen Sie auch, mindestens ein paar Wochen vor der Rückkehr zur Arbeit mit dem Abpumpen zu beginnen. So bauen Sie einen Vorrat an abgepumpter Milch auf. Wenn es um die Wahl einer Pumpe geht, werden Sie feststellen, dass eine Elektrische Doppel-Milchpumpe die höchste Effizienz bietet, während eine manuelle Pumpe die tragbarste Option für unterwegs ist. Sobald Sie Ihre Milch abgepumpt haben, sollten Sie sie sofort in Vorratsbehältern kühlen oder einfrieren.

 

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10. Wann kann ich anfangen, meinem Baby feste Nahrung zu geben?

Warten Sie am besten, bis Ihr Baby 6 Monate alt ist, bevor Sie ihm feste Nahrung geben. Das bedeutet aber nicht, dass Sie mit dem Stillen aufhören müssen. Sie können so lange stillen, wie Sie möchten. Wenn Sie bereit sind, fragen Sie Ihren Arzt um Rat, welche Art von Lebensmitteln Sie dem Baby geben können und wie.

Noch eine Anmerkung zum Bitten um Hilfe

 

Egal, wie klein Ihre Frage oder Ihr Anliegen ist, zögern Sie nicht, sich an Ihren Arzt zu wenden. Dies sind einige Anzeichen dafür, dass Ihr Baby Hilfe von einem medizinischen Fachmann benötigt:

  • Ihr Baby möchte nicht regelmäßig gefüttert werden – mindestens 8–10 Mal in 24 Stunden.
  • Ihr Baby hat weniger nasse und verschmutzte Windeln als erwartet.
  • Die Saugposition des Babys ist schmerzhaft, oder sie haben wunde Brustwarzen.
  • Ihre Brüste fühlen sich am dritten oder vierten Tag nach der Geburt nicht an, als wären sie voll mit Milch.
  • Ihr Baby ist unruhig und scheint nach den meisten Fütterungen unzufrieden zu sein.
  • Ihr Baby hat nicht zugenommen oder nimmt ab.

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