Grenzenlos

Früh gewarnt. Schnell reagiert.

Weniger Notfälle auf der Allgemeinstation

Im Jahr 2013 gestaltete das Saratoga Hospital in New York seine Intensivstation um. Hierdurch wurde das intensivmedizinische Team dazu veranlasst, sich auch der Patienten auf der Allgemeinstation anzunehmen, deren Gesundheitszustand sich verschlechtert hat und damit zu einer Verringerung der  Verlegungen auf die Intensivstation beizutragen. Während Patienten auf der Intensivstation engmaschig und oft kontinuierlich überwacht werden, sind die Prozesse und Protokolle auf der Allgemeinstation mitunter viel stärker mit manuellen und punktuellen Verfahren verbunden. Im Saratoga Hospital, wie auch in den meisten Krankenhäusern, wird der Patientensicherheit aber in beiden Versorgungsbereichen eine gleichwertige Bedeutung beigemessen.
Logo des Saratoga Hospitals

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Gesundheit kennt keine Grenzen. Das muss auch für die Gesundheitsversorgung gelten.

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Vermeidung von Zwischenfällen im Saratoga Hospital

Seit den 1980er Jahren hat sich das Saratoga Hospital zu einer wirtschaftlich effizienten Einrichtung mit einem wachsenden Angebot an medizinischen Versorgungsleistungen gewandelt, einschließlich allgemeinärztlicher Versorgung, Notfallversorgung, Bildgebung, Arbeitsmedizin, ambulante Chirurgie, Rehabilitation, Onkologie wie auch einer neuen Poliklinik. Die Ärztebelegschaft und das Pflegepersonal wurden aufgestockt und bieten nun mit der entsprechenden Technologie ein viel breiteres Spektrum an Gesundheitsdienstleistungen an.

 

Das jüngste Projekt, die Deckung des medizinischen Versorgungsbedarfs im Einzugsgebiet des Krankenhauses, bestand aus einer Investition von mehreren Millionen Dollar zur Einrichtung einer neuen 19 Betten umfassenden Intensivstation und der vollständigen Renovierung des Operationsbereichs, dem noch 10 Operationssäle hinzugefügt wurden.

 

Im Rahmen der Erneuerung der Intensivstation führte Diane Bartos, Verwaltungsdirektorin der kardiologischen Intensivstation des Saratoga Hospitals, eine stationsübergreifende Studie zu kritischen Patientenereignissen durch. Sie kam zu dem Ergebnis, dass das Pflegepersonal mehr Unterstützung für den Umgang mit diesen Situationen in und außerhalb der Intensivstation benötigte. Untersuchungen ergaben, dass technologische Lösungen auf der Allgemeinstation dazu beitragen können, die Wahrscheinlichkeit zu reduzieren, dass Patienten erneut auf die Intensivstation verlegt werden müssen.

 

Jährlich treten in US-amerikanischen Krankenhäusern 440.000 vermeidbare kritische Ereignisse auf, die für den Tod von Patienten mitverantwortlich sind.1

„Der Zustand des Patienten verschlechtert sich, jedoch können die Anzeichen dafür nicht immer umgehend vom Pflegepersonal bemerkt werden.“

Diane Bartos

Verwaltungsdirektorin, kardiologische Intensivstation, Saratoga Hospital

Installation eines automatischen Early-Warning-Scoring (EWS) Systems

 

Wenn bei einem Patienten unerwartet die Atmung oder der Herzschlag aussetzt, führt dieses unerwünschte Ereignis zu einem Notfall. Ziel eines jeden Krankenhauses ist es, die Anzahl dieser Notfälle bei Patienten zu verringern, indem umgehend bei einer Verschlechterung des Patientenzustands eingegriffen werden kann. Forschungsstudien haben gezeigt, dass 66%2 der Patienten mit Herzstillstand bis zu 6 Stunden vor dem Ereignis Anzeichen und Symptome aufweisen, jedoch nur 25% der Fälle den Ärzten gemeldet werden.

 

Das Saratoga Hospital setzte sich zum Ziel, das Pflegepersonal mit Technologie auszustatten, mit deren Hilfe es zuverlässige Informationen erhält um wichtige Maßnahmen zu ergreifen und so viel schneller reagieren zu können. Vor der Einführung von EWS (Early Warning Scoring) war es schwierig, die Verschlechterung des Gesundheitszustandes der Patienten rechtzeitig zu erkennen.

 

„Wir konnten auch vor der Verständigung des Notfallteams erkennen, dass sich der Zustand des Patienten verschlechtert, jedoch treten bei Patienten manchmal auch Anzeichen auf, die das Pflegepersonal nicht sofort erkennen kann“, so Dr. Bartos.

Reduktion der Anzahl der kritischen Patientenereignisse

 

Die Lösung war die Installation der Philips IntelliVue Guardian Lösung, eines automatisierten EWS-Systems (Early Warning Scoring), das dem Klinikpersonal hilft, unauffällige Symptome einer Verschlechterung des Patientenzustands zu erkennen, und zwar Stunden bevor ein mögliches unerwünschtes Ereignis eintritt.

 

Das Saratoga Hospital installierte die Philips IntelliVue Guardian Lösung in zwei Phasen zwischen 2013 und 2015 auf zwei Stationen. An jedem Patientenbett wurden Philips Intellivue MP5SC Monitore installiert, die die Vitalparameter erfassen, welche von der Guardian Software über die Zentrale überwacht werden. Das System erkennt frühe Anzeichen einer Verschlechterung des Patientenzustands, automatisiert die EWS-Berechnungen und alarmiert das Klinikpersonal.

 

„Es untersucht die wichtigsten Vitalparameter, bewertet jeden Vitalparameter, der vom Normbereich abweicht, mit einer Punktzahl und berechnet eine Gesamtpunktzahl. Wenn Hilfe benötigt wird, kann die Intensivstation das Pflegepersonal beim Ergreifen entsprechender Maßnahmen unterstützen, und/oder die Schichtleitung spricht sich mit dem Arzt ab“, so Dr. Bartos. „Das System ist leicht zu bedienen, informiert das Pflegepersonal, was passiert, und hilft ihm, sichere Entscheidungen zu treffen.“

 

Das Installieren der Early Warning Score Technologie führte zu einer klinisch signifikanten Reduktion der Notfälle bei Patienten. Auf der Orthopädiestation sind seit ihrer Installation vor vier Jahren keine Notfälle aufgetreten.

 

 „Wir sind bestrebt, unsere Patienten so sicher wie möglich zu versorgen, und möchten verhindern, dass sich ihr Zustand verschlechtert“, sagt Dr. Bartos. „Bei unserer medizinischen Versorgung und bei Eingriffen versuchen wir, eine möglichst sichere Umgebung zu bieten. Es hat sich mit der Zeit und vor allem direkt nach der Implementierung des Early Warning Score-Systems gezeigt, dass die Zahl der Notfälle drastisch zurückgegangen ist.“

Auf einen Blick
Saratoga Hospital
Regionale Einrichtung für eine wachsende Bevölkerung von 240.000 Menschen im Bundesstaat New York mit 171 Betten, über 400 Ärzten, 21 Standorten und 52 Fachgebieten
Das County verzeichnet seit vier Jahrzehnten ein konsistentes Bevölkerungswachstum, wobei das prozentuale Wachstum in der Stadt Saratoga Springs mit 31,5% am stärksten ausgeprägt ist; sie ist noch immer die am schnellsten wachsende Stadt des Bundesstaates.3
Als Teil eines Klinikverbundes bereitet sich das Krankenhaus auf wachsende Patientennachfrage vor, bedingt durch die Zunahme chronischer Erkrankungen und die alternde Bevölkerung.

„Wir sind bestrebt, unsere Patienten so sicher wie möglich zu versorgen, und möchten verhindern, dass sich ihr Zustand verschlechtert.“

 

Diane Bartos

Verwaltungsdirektorin, kardiologische Intensivstation, Saratoga Hospital

Patient im Saratoga
Automatisiertes Early Warning Scoring mit Philips IntelliVue Guardian

No Silos.
No Limits.

 

Es gibt immer einen Weg, das Leben besser zu machen.

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FUSSNOTEN:

[1] James, JT. A New, Evidence-based Estimate of Patient Harms Associated with Hospital Care. Journal of Patient Safety: September 2013 - Volume 9 – Issue 3 – S. 122 bis 128.

[2] Franklin C, Mathew J. Developing strategies to prevent in hospital cardiac arrest: analyzing responses of physicians and nurses in the hours before the event. Crit Care Med. 1994;22(2):244-247

[3] Albany Business Review, 2017 – ‘New Census estimates show upstate falling further behind in population’