Beratung


Etablierung einer patientenzentrierten Versorgung im Gesundheitssystem

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Trends im Gesundheitsmanagement

Von Werner Satter, Leiter der Experience Lösungen für Europa, Mittlerer/Naher Osten und Afrika 

Respekt, Empathie und das Berücksichtigen des individuellen Bedarfs werden zunehmend als entscheidende Indikatoren für die Versorgungsqualität genutzt und stellen wesentliche Bestandteile für die Verbesserung von Gesundheitssystemen dar.

In den letzten Jahren lag der Fokus zunehmend auf der stärkeren Beteiligung der Patienten an ihrer gesundheitlichen Versorgung und dem Zuschneiden der Angebote auf die individuellen Bedürfnisse jeder einzelnen Person. Gebündelt werden diese Initiativen der Empathie, Individualisierung und Patienteneinbindung unter dem Begriff „personenzentrierte Versorgung“. Dazu gehören Bemühungen, nicht nur die Patienten, sondern auch deren Angehörige und die Klinikteams einzubinden.


Heute ist weithin bekannt, dass man die personenzentrierte Versorgung sowohl zur Definition und Verbesserung von Ergebnissen als auch zur Fokussierung von Gesundheits- und Versorgungsressourcen nutzen kann. Das hat seinen Grund: Wenn ein Patient positive Erfahrungen mit dem medizinischen Personal und den Dienstleistungen macht, profitieren letztlich alle Beteiligten, also Patienten, Ärzte und medizinisches Fachpersonal, die medizinische Einrichtung und das Gesundheitssystem.

Ein respektvoller Umgang, eine angemessene Aufklärung und Kommunikation, die Achtung der Autonomie und Einbindung, eine saubere und heilungsfördernde Umgebung, alles das trägt zur positiven Patientenerfahrung und zur guten Versorgung bei. Umfangreiche Forschungen zeigen, dass eine positive Patienten- und Personalerfahrung zu positiven gesundheitlichen Ergebnissen führt. Dies spiegelt sich in der klinischen Wirksamkeit, der Sicherheit sowie in der Patiententreue wider.
 

Die Erwartungen der medizinischen Fachkräfte an ihre Arbeitgeber sind im Wandel. Sie erwarten von ihren Organisationen Unterstützung bei einer qualitativ hochwertigen Pflege und Patientenbetreuung. Außerdem wünschen sie sich eine gesundheitsfördernde und die klinischen Prozesse unterstützende Arbeitsplatzumgebung, die nicht nur das Wohlergehen der Patienten, sondern auch das eigene Wohlbefinden verbessern. Es ist leicht zu erkennen, wie sich das Wohlergehen der medizinischen Fachkräfte auf gute Patienten-Ergebnisse auswirkt.

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Philips Ambient Experience hat radiologischen Untersuchungen im neuen Noah‘s Ark Children's Hospital for Wales ein neues Gesicht gegeben und die bisher klassische Bildgebungsabteilung auf einzigartige und umfassende Weise umgestaltet.
Der Schlüssel zu einem außergewöhnlich hohen und einzigartigen Versorgungsstandard, neben der Verbesserung von klinischen und finanziellen Ergebnissen, hängt in aller erster Linie davon ab, ob man die Sichtweise derer, die die Versorgung leisten, und derer, die versorgt werden, gleichermaßen berücksichtigt.

Unsere Philosophie


Das klingt sinnvoll und unkompliziert, aber unsere Erfahrung zeigt, dass es nach wie vor vielen Einrichtungen im Gesundheitswesen schwerfällt, sich von dem effizienzorientierten Exzellenz-Ansatz zu lösen. In der erfahrungsbasierten Beratungspraxis sehen wir, dass die Patientenerfahrung genauso wichtig ist wie die klassischen Indikatoren für qualitativ hochwertige Versorgung, nämlich klinische Wirksamkeit und Sicherheit. Dies erfordert ein Verständnis der Bedeutung, die die menschliche Erfahrung beim Versorgen und beim Versorgtwerden spielt, und das Streben danach, diese Sichtweise in der gesamten Einrichtung weiterzutragen.

1. Das Wohlbefinden des Patienten fördern


Für das körperliche und seelische Wohlbefinden der Patienten sorgen.

Patienten in einer medizinischen Einrichtung sowohl körperliches als auch seelisches Wohlbefinden zu ermöglichen, ist eine der wichtigsten Herausforderungen, vor denen viele medizinische Dienstleister heute stehen. Hierfür kombinieren wir verschiedene Arten der Intervention, um je nach Situation und Bedarf spezifische und kontrollierte visuelle und akustische Reize zu setzen.

2. Kommunikation zwischen Patienten und Personal erleichtern


Den menschlichen Kontakt fördern, um Kooperation, Zufriedenheit und Loyalität des Patienten zu verbessern.

Effektive und sensible Kommunikation ist ein wichtiger Aspekt in der Gesundheitsversorgung. Dennoch gehört es zu den Herausforderungen der modernen Patientenversorgung, diesen wichtigen Versorgungsaspekt in einer Umgebung, die zunehmend von Marktkräften und standardisierten Verfahren dominiert wird, aufrechtzuerhalten und zu individualisieren. Für Patienten ist es nicht nur wichtig, vom medizinischen Fachpersonal angemessen mit Informationen versorgt zu werden (kognitive Versorgung), sondern auch, auf welche Weise Ärzte und das Pflegepersonal mit ihnen kommunizieren (emotionale Versorgung). Je nach spezifischem Bedarf fördern unsere Lösungen sowohl die Personal-Patient-Interaktion als auch den Transfer von spezifischem Wissen von Personal zu Patient.

3. Eigenverantwortung des Patienten stärken


Patienten aktiv an ihrer Versorgung mitwirken lassen, und ihnen ein Gefühl der Kontrolle geben.

Indem Sie zulassen, dass Patienten an den Entscheidungen innerhalb ihres Versorgungsumfeldes teilhaben und diese beeinflussen, erhalten Patienten, die sich durch mangelnde Einbindung in die Entscheidungsfindung oft zurückgedrängt fühlen, ein Gefühl der Kontrolle zurück. Diesem Bedürfnis an Kontrolle innerhalb des Versorgungsumfelds kann entsprochen werden, indem man dem Patienten Möglichkeiten zur Steuerung der Ereignisse einräumt und das medizinische Fachpersonal darin schult, die Einbindung der Patienten zu fördern. Dies können einfache Lösungen wie eine Personalisierung der Raumausstattung sein, wobei der Patient die Farbe oder Intensität der Beleuchtung oder ein gestalterisches Thema wählen kann. Außerdem werden Werkzeuge zum gemeinsamen Treffen von Entscheidungen, Tagesordnungen für Patienten und Anwendungen entwickelt, um die Eigenverantwortlichkeit und die Einbindung des Patienten sowie die Kommunikation zwischen Patient und klinischem Personal zu stärken.

4. Krankenhausabläufe optimieren


Arbeitsumgebung und operative Effizienz optimieren


Eine optimierte Arbeitsumgebung gibt dem medizinischen Fachpersonal mehr Zeit für die Patientenversorgung. Das Versorgungslayout wirkt sich auf die Laufwege des Pflegepersonals aus und Verbesserungen am Layout sparen Zeit für mehr Kapazitäten für Versorgungsaktivitäten und die Interaktion mit Angehörigen. Wir wenden erfahrungsbasierte Co-Creation-Techniken an, um die Berufserfahrung der Mitarbeiter, die Patientenerfahrung und das Design-Wissen zu optimierten Versorgungslayouts, Prozessen und Arbeitsabläufen miteinander zu kombinieren und so die Erfahrung für Patienten, Familien und Personal zu verbessern.

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