Wir nehmen diese Angelegenheit sehr ernst und arbeiten daran, dieses Problem so effizient und umfassend wie möglich zu lösen.

Aufgrund der umfangreichen laufenden Analysen nach Ankündigung am 23. Juni 2021 wurde durch das Unternehmen eine Sicherheitsmitteilung für spezielle betroffene Lokal-Continuous-Positive-Airway-Pressure(CPAP)- und BiLevel-Positive-Airway-Pressure(BiLevel PAP)-Geräte sowie mechanische Beatmungsgeräte ausgegeben.

Die Sicherheitsmitteilung enthält Informationen für Kunden und Anwender in Bezug auf mögliche Auswirkungen auf die Gesundheit der Patienten und die klinische Anwendung im Zusammenhang mit diesem Problem. Zu den möglichen Gesundheitsrisiken gehören die Exposition gegenüber zersetztem akustischem Dämmschaum, z. B. durch die Anwendung nicht zugelassener Reinigungsmethoden wie Ozon, und die Exposition gegenüber chemischen Emissionen aus dem Schaumstoff.

Philips informiert Kunden und Benutzer der betroffenen Geräte darüber, dass das Unternehmen den verbauten akustischen Dämmschaum durch ein neues Material ersetzen wird, das dieses Problem nicht aufweist. Die betroffenen Geräte werden derzeit entweder durch ein neues bzw. überholtes Gerät mit dem neuen Material ersetzt oder repariert, um den in Kundengeräten vorhandenen akustischen Dämmschaum auszutauschen. Das neue Material wird auch den derzeitig verwendeten akustischen Dämmschaum in zukünftigen Produkten ersetzen.

Philips empfiehlt Kunden und Patienten, auf die Verwendung von ozonhaltigen Reinigungsprodukten zu verzichten und die in der Gebrauchsanweisung ihres Geräts aufgeführten zugelassenen Reinigungsmethoden zu verwenden.

Darüber hinaus möchte Philips Kunden und Patienten daran erinnern, das Alter ihrer BiLevel-PAP- und CPAP-Geräte zu prüfen, da in der Regel empfohlen wird, diese nach einer Verwendung von fünf Jahren zu ersetzen.

Das Unternehmen hat erhebliche Ressourcen eingesetzt, um das Problem anzugehen, und einen umfangreichen Plan zur Behebung entwickelt und mit der Umsetzung bereits begonnen. Dazu gehört auch, dass weltweit Produktion, Reparatur, Service, Lieferkette und weitere Funktionen hochgefahren werden, um die Behebung des Problems zu unterstützen.

Philips bedauert die durch dieses Problem verursachten Unannehmlichkeiten zutiefst. Wir setzen umfassend Zeit und Ressourcen ein, um den betroffenen Patienten und Kunden den Service zu bieten, den sie erwarten und verdienen, während die Lösung dieser Thematik höchste Priorität hat.

Weiterführende Informationen zur Sicherheitsmitteilung sowie Richtlinien für Kunden, Anwender und Ärzte erhalten Betroffene bei ihrer örtlichen Philips-Vertretung oder besuchen Sie Philips.com/src-update. Dort können Sie überprüfen lassen, ob ein Gerät betroffen ist. In diesem Fall bietet diese Plattform die Möglichkeit Geräte in einem ersten Schritt anhand ihrer Serialnummer zu registrieren. Nach Abschluss der Registrierungsphase wird Philips auf Sie zukommen, um alle weiteren Schritte (Bearbeitung der ermittelten Ansprüche) mit Ihnen zu klären.