Grenzenlos

Digitalisierung als Fundament für eine wertorientierte Versorgung

Digitalisierung als Fundament für eine wertorientierte Versorgung

Gerrit Schick über den Weg in eine nachhaltige Digitalisierung und den Wandel zu einer wertorientierten Gesundheitsversorgung

Lassen Sie uns über Lösungen für eine zukunfts­sichere Gesund­heits­ver­sorgung sprechen.

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Lassen Sie uns über Lösungen für eine zukunfts­sichere Gesund­heits­ver­sorgung sprechen. 
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„Mit dem aktuell starken Digitalisierungsmoment legen wir das Fundament für das Messbarmachen von Versorgungsqualität. Das ermöglicht uns eine stärkere Zentrierung auf den Patientennutzen.“

Digitalisierung Im Krankenhaus Vorantreiben Hc Article Gerrit Schick  image
Gerrit Schick
Head of Health Informatics,
Philips GmbH Market DACH

Digitalisierung als Fundament für eine wertorientierte Versorgung

Unser Gesundheitssystem ist noch nicht ausreichend digitalisiert und zu wenig vernetzt. Das Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) unterstützt nun ein schnelleres Handeln. Mit der Milliardenförderung wird bis 2025 die Basis geschaffen, um Prozesse und Strukturen nachhaltig zu digitalisieren. Neben einer verbesserten Patientenversorgung entlastet dies perspektivisch die Fachkräfte und macht kosteneffizientere Abläufe möglich. Mit dem aktuell starken Digitalisierungsmoment legen wir auch das Fundament für das Messbarmachen von Versorgungsqualität. Denn durch die strukturierte Erfassung digitaler Daten verbessert sich die Menge und Qualität auswertbarer Informationen, die zu präziseren Diagnosen, einer genaueren Therapieauswahl und einer Bewertung der Behandlungsergebnisse in Relation zu den Kosten beitragen. Value-based Healthcare und eine an ihre ausgerichtete Vergütung wird möglich.

Digitale Strukturen brauchen Interoperabilität


Entscheidend für eine erfolgreiche Digitalisierung ist die Interoperabilität. Auch das KHZG nennt Interoperabilität als Voraussetzung für förderfähige Vorhaben. Krankenhäuser arbeiten heute abteilungsübergreifend mit einer Vielzahl verschiedener IT-Systeme und -Lösungen, die miteinander kommunizieren sollten, es aber oft nicht können. Die Vereinbarkeit dieser Systeme ist die Basis aller weiteren Digitalisierungsaktivitäten.


Bei Philips gewährleistet diese Basis durch die Kompatibilität der Systeme und Lösungen durch konsequente Anwendung internationaler Standards sowie durch die Vernetzung mit unserer Interoperabilitätsplattform. Unterschiedliche Anwendungen und Systeme lassen sich dort herstellerunabhängig verbinden, sodass die Daten über offene Schnittstellen zusammenlaufen und verarbeitet werden können.


Auch im Hinblick auf die elektronische Patientenakte ist es für Krankenhäuser notwendig zu prüfen, wie verschiedene Systeme besser miteinander interagieren können. Ihre Einführung bietet die Chance, nicht nur eine neue Schnittstelle in die bestehende IT-Infrastruktur zu implementieren, sondern direkt auf eine Interoperabilitätsplattform zu setzen, die sämtliche Systeme und Daten – einschließlich der standardisierten Patientendaten – harmonisiert.

Cybersicherheit ganzheitlich betrachten

 
Eine erfolgreiche digitale Gesundheitsversorgung kann nur dann etabliert werden, wenn die Patientendaten vor Cyberangriffen geschützt sind. Für die klinische IT-Infrastruktur braucht es ein Konzept, das nicht nur die Sicherheit einzelner Systeme, sondern das gesamte Krankenhaus betrachtet. Die Gewährleistung der Sicherheitsanforderungen an die Hard- und Software hat bei Philips einen sehr hohen Stellenwert. Bereits in Produktentwicklungsphase fließen diese Anforderungen im Rahmen des „Security-by-Design“ Ansatzes in unsere Lösungen ein.
 
Eine weitergehende umfassende Betrachtung und Verbesserung der implementierten Cybersicherheitsmaßnahmen zum Schutz von Daten und Systemen innerhalb eines Krankenhauses kann auch von uns gemeinsam mit Partnerfirmen übernommen werden. Dazu gehören beispielsweise Risikoassessments, Netzwerksegmentierung, Anti-Malware-Systeme, Hard- und Software-Upgrades unserer Systeme, proaktive herstellerneutrale Überwachung sowie Störungs- und Krisenmanagement integriert in einem standardisierten NIST-basierten Ansatz zum Schutz vor Cybersicherheitsbedrohungen.

Cloudbasierte Lösungen bieten Vorteile

 
Ebenfalls vorteilhaft für die Digitalisierung des Gesundheitswesens und förderfähig im Rahmen des Krankenhauszukunftsgesetzes sind Cloud-Computing-Systeme. Sie sind in der Lage, Applikationen sehr schnell bereitzustellen und sind für jedes Haus individuell skalierbar. Die Abrechnung erfolgt meist über ein nutzungsbasiertes Vergütungskonzept. Dadurch lassen sich die Verwaltung und Nutzung der cloudbasierten Anwendungen, inklusive der angeschlossenen Medizintechnik, leicht kontrollieren. Das macht die Systeme besonders für Krankenhäuser interessant, die ihre knappen Ressourcen an Personal und Infrastruktur schonen wollen.
 
Sinnvoll können cloudbasierte Anwendungen auch im Bereich der künstlichen Intelligenz sein. Hier werden größere Rechenkapazitäten benötigt. Jedoch hat nicht jedes Krankenhaus die entsprechende Computer- und Server-Ausstattung für eine Verarbeitung dieser Datenmengen. Cloudbasierte Anwendungen sind deshalb für solche Häuser attraktiv und finanziell sogar oft die bessere Lösung.
Cloud-Computing-Systeme sind also ein wichtiger Schritt auf dem Weg in eine digitalisierte Gesundheitsversorgung. Bereits jetzt verfügen wir mit patientenzentrierten Portalen, vernetzenden Interoperabilitätslösungen und klinischen Lösungen wie unserer Onkologie-Plattform ein vielseitiges Portfolio in diesem Bereich, das wir in den kommenden Jahren weiter ausbauen werden.

Die Reise in eine wertorientierte Gesundheitsversorgung

 

Medizinische Versorgungseinrichtungen, die zukunftsfähig bleiben wollen, kommen an der Digitalisierung ihrer Strukturen und Prozesse nicht vorbei. Das machen die derzeitigen Entwicklungen mehr als deutlich. Mit diesem Wandel eröffnet sich auch die Chance, Vergütung nicht mehr fallbasiert, sondern am Behandlungsergebnis (in Relation zu den Kosten) auszurichten. Digitale Patientendaten liegen zukünftig in strukturierter Form vor und können durch Analysewerkzeuge mit künstlicher Intelligenz für Auswertungen genutzt werden, die nicht nur präzisiere Diagnosen und passendere Therapieoptionen möglich, sondern auch Versorgungsqualität messbar machen können. Ein solches Szenario ist bisher nur in Teilen in der Realität, verdeutlicht aber, wie die Digitalisierung den Wandel zu einer wertorientierten Gesundheitsversorgung schrittweise vorantreibt.

Krankenhaus­zukunftsgesetz (KHZG)

KHZG
Erfahren Sie mehr zu den förderungs­fähigen Vorhaben des KHZG und wie Philips Sie bei der Identifizierung von relevanten Handlungsfeldern unterstützen kann.

Interoperabilität

Interoperabilität
Philips kann Ihnen dabei helfen, die Interoperabilität Ihrer IT-Systeme zu verbessern, um eine abteilungs- und sektorenübergreifende Versorgung zu unterstützen.
ePA
Gerrit Schick
In Zukunft übergreifend: Welche Chancen die Einführung der ePA für Krankenhäuser bietet.
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