Grenzenlos

Mit Technologie und Daten
zu besseren Ergebnissen


Peter Vullinghs, CEO Philips DACH, über den Mehrwert integrierter Lösungen.

Lassen Sie uns über Lösungen für eine zukunfts­sichere Gesund­heits­ver­sorgung sprechen.

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„Unsere Lösungen orientieren sich an den vier Dimensionen des Quadruple Aim und zielen darauf ab, Mitarbeiter- und Patientenzufriedenheit, Ergebnisqualität und Wirtschaftlichkeit zu verbessern.“

Peter Vullinghs
Vorsitzender der Geschäftsführung der Philips GmbH sowie CEO Philips DACH und Market Leader HealthSystems
Neben einer guten Strukturqualität sind es vor allem die Prozesse, die zum Erfolg von Krankenhäusern beitragen. Für eine bessere Versorgung braucht es innovative Technologien, die konsequente Nutzung von Daten und interdisziplinäres Arbeiten. Wichtig sind außerdem ein ungehinderter Informationsfluss, ein intelligentes Datenmanagement und die Einbindung von künstlicher Intelligenz in den klinischen Alltag. Als Gesundheitsunternehmen und Industriepartner will Philips hierzu einen relevanten Beitrag leisten. Gleichzeitig ändert sich die Beziehung, die wir zu unseren Kunden haben. Wir werden immer stärker an den Ergebnissen gemessen, die unsere Kunden erzielen. Qualität, Wirtschaftlichkeit und Effizienz sind zu den bestimmenden Faktoren geworden. Es geht darum, Lösungen zu entwickeln, die einen echten Mehrwert bieten, indem sie Abläufe, Kosten und Ergebnisse von Versorgung verbessern.

Value Based Healthcare und der Quadruple Aim


Weltweit stehen Gesundheitssysteme vor einem Paradigmenwechsel. Anstatt der Fallzahlen rückt die Qualität stärker in den Mittelpunkt. Value Based Healthcare fordert eine konsequente Ausrichtung von Versorgung am Nutzen für den Patienten in Relation zu den Kosten. Um dieses Konzept zu unterstützen, orientiert Philips sich an den vier Dimensionen des Quadruple Aim. Demnach erzielt man einen Mehrwert in der Versorgung, wenn man es schafft, die Ergebnisqualität zu erhöhen und die Kosteneffizienz zu steigern. Ebenso wichtig ist es, die Perspektive von Patienten und Mitarbeitern einzunehmen. Die deutschen Begriffe Patientenzufriedenheit und Mitarbeiterzufriedenheit greifen hier etwas zu kurz. Es gilt, Patienten aktiv einzubeziehen, ihr subjektives Erleben möglichst positiv zu gestalten und die wahrgenommene Qualität zu erhöhen. Für Mitarbeiter müssen Krankenhäuser ein attraktiver Arbeitsplatz sein. Ein motiviertes Team braucht schlanke Prozesses und bestmögliche Unterstützung, um auch bei hoher Arbeitsbelastung Spitzenleistungen zu erbringen.

Integrierte Lösungen entlang des Patientenpfades

 

Die Lösungen, die wir als Unternehmen in die Versorgung einbringen, zahlen im Idealfall auf alle vier Dimensionen des Quadruple Aim ein. Ein entscheidender Treiber dafür ist die Digitalisierung. Medizintechnik und IT sind bereits heute stark miteinander verwoben. Deshalb bringen wir Technologien und Daten intelligent zusammen, um den Versorgungsprozess zu optimieren. Ausgangspunkt sind dabei meist unsere technologischen Kompetenzfelder wie Radiologie, Intensivmedizin oder Kardiologie. In diesen Bereichen bauen wir unser Angebot durch eigene Entwicklungen und Akquisitionen konsequent aus. Auch die Onkologie ist für uns von großer Bedeutung. Daher engagieren wir uns in der digitalen Pathologie und arbeiten an einer Plattform, die alle therapierelevanten Informationen an einem Ort zusammenführt und die Aufbereitung in speziellen Dashboards ermöglicht. Hinzu kommen dezidierte Beratungsleistungen und Tools zur Messung der Performance.

Wer Lösungen liefern will, muss die Prozesse in der Versorgung verstehen. Nur so können Industrieunternehmen Konzepte anbieten, die zentrale Herausforderungen von Leistungserbringern adressieren. Bei Philips betrachten wir die komplette Versorgungskette: vom gesundem Leben und Prävention über Diagnose und Therapie bis hin zur Versorgung zu Hause. Innerhalb dieses Health Continuums lassen sich „horizontale“ und „vertikale“ Lösungsfelder definieren. Die Radiologie zum Beispiel muss schnelle und sichere Diagnosen für alle Patienten liefern. Hier zielen unsere Lösungen darauf ab, Abläufe zu verbessern, das Personal bestmöglich zu unterstützen und einen reibungslosen Informationsfluss zu anderen Abteilungen sicherzustellen. Die Intensivmedizin ist ein weiterer „vertikaler“ Lösungsbereich, in dem Philips sehr stark ist. Auf der Intensivstation geht es darum, das Überleben kritisch kranker Patienten zu sichern und ihre Gesundheit wiederherzustellen.

In der Kardiologie bieten wir „horizontale“ Lösungen für alle Phasen des Health Continuums an. Dabei beschäftigen wir uns konkret mit den Versorgungspfaden bei einzelnen Indikationen, wie zum Beispiel Herzinsuffizienz, Vorhofflimmern oder akutem Koronarsyndrom. Wir sind Marktführer im Bereich der Katheterlabore und liefern mit unserer Angiographieplattform Azurion eine Schlüsseltechnologie für minimalinvasive Interventionen. Mittels Telemedizin unterstützen wir kardiologische Patienten zudem außerhalb des Krankenhauses in der Sekundär- und Tertiärprävention. Auch in der Onkologie denken wir in Krankheitsbildern wie Prostata-, Brust- oder Lungenkrebs. Das ist vor allem in der klinischen Entscheidungsunterstützung wichtig. Mit unseren Onkologie-Dashboards wird ein behandelnder Arzt Informationen aus einer indikationsspezifischen Datenbank in seine Therapieplanung einbeziehen können. Besonders interessant wird es natürlich, wenn sich horizontale und vertikale Kompetenzfelder überschneiden.

Künstliche Intelligenz muss sich nahtlos in Versorgungsprozesse einfügen

 

Mit der Digitalisierung im Gesundheitswesen wächst die Menge der verfügbaren Daten exponentiell. Gleichzeitig wird das Personal immer knapper. Deshalb sind intelligente Strategien zur Nutzung medizinischer Daten gefragt. In diesem Zusammenhang wird die Verwendung von künstlicher Intelligenz eine wichtige Rolle spielen. Allerdings denken viele Menschen bei diesem Thema an eine große KI-Engine, mit der sich alle möglichen klinischen Probleme lösen lassen. Diese Sicht teilen wir bei Philips nicht. Anstatt die Versorgungsprozesse auf die Anforderungen künstlicher Intelligenz auszurichten, sollte diese sich umgekehrt nahtlos in die Versorgungsprozesse einfügen und an den Bedürfnissen von Patienten und Anwendern orientieren.

Bei Philips kombinieren wir künstliche Intelligenz mit anderen Technologien und arbeiten an konkreten Fragestellungen. Dadurch entstehen Lösungen, die sich an den Kontext anpassen, Abläufe vereinfachen und Menschen im Gesundheitswesen in ihren täglichen Aufgaben unterstützen. Wir nennen das adaptive Intelligenz. Stellen Sie sich ein Röntgensystem vor, das über eine künstliche Intelligenz prüft, ob die Qualität der Aufnahme stimmt, und zusätzlich die potenziell kritischsten Befunde in der To-do-Liste des Radiologen ganz nach oben setzt. Eine solche Lösung haben wir im Dezember beim amerikanischen Röntgenkongress RSNA vorgestellt.

Performance verbessern und Lösungen erfolgreich umsetzen

 

Ein weiteres Thema, mit dem Krankenhäuser sich zunehmend beschäftigen, ist die Messung der Performance. Wer seine Abläufe optimieren möchte, muss in der Lage sein, die eigene Leistungsfähigkeit zu messen. Nur dann lassen sich Optimierungspotenziale identifizieren und Verbesserungen nachhalten. Genau diese Fragestellungen sind wichtiger Bestandteil unserer Lösungskonzepte und wir haben hierfür spezielle Werkzeuge entwickelt. So lassen sich zum Beispiel mit PerformanceBridge die Prozesskennzahlen der bildgebenden Geräte erfassen und analysieren. Krankenhäuser bekommen damit einen guten Eindruck von der Geräteauslastung. Spannend ist natürlich auch, welchen Weg Patienten, Ärzte und mobile Geräte durch ein Krankenhaus nehmen. Diese Daten lassen sich mit PerformanceFlow erfassen. Insbesondere die Analyse zeitkritischer Schnittstellenprozesse der Akut- und Notfallversorgung ist hochinteressant. Aus beiden Tools lassen sich nicht nur Ansatzpunkte für eine Optimierung der Geräteausstattung, sondern auch der klinischen Prozesse ableiten.

Sowohl bei der Nutzung unserer Performance-Tools als auch bei unseren Lösungskonzepten insgesamt gibt es für Kunden immer die Möglichkeit, Berater von Philips hinzuzuziehen. Jedes Krankenhaus ist anders und agiert in seinen ganz speziellen Rahmenbedingungen. Eine externe Unterstützung durch unsere Beraterteams hilft, gesteckte Ziele zu erreichen und Lösungen erfolgreich umzusetzen.

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Philips bietet horizontale und vertikale Lösungen entlang des Patientenpfads

„Wer Abläufe optimieren möchte, muss die eigene Leistungs­fähigkeit kennen. Deshalb sind Performance-Tools und Beratungs­leistungen wichtige Elemente in unseren Lösungs­konzepten.“

 

Peter Vullinghs
Vorsitzender der Geschäftsführung der Philips GmbH sowie CEO Philips DACH und Market Leader Health Systems

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