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Wie Krankenhäuser in der

Kardiologie wettbewerbsfähig bleiben

Wie Krankenhäuser in der

Kardiologie wettbewerbsfähig bleiben

Für Thomas Pichote, Sales and Business Development Manager Cardiology sind Krankenhäuser in der Bringschuld: Nur wer höchste Qualität und ein positives Patientenerlebnis bietet und erfolgreich für Mitarbeiter­zufriedenheit sorgt, wird im Wettbewerb bestehen.

Lassen Sie uns über Lösungen für eine zukunfts­sichere Gesund­heits­ver­sorgung sprechen.

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„Philips ist auf dem Weg zu einem kompletten Lösungsanbieter, der vollständige und integrierte Versorgungslösungen aufbaut – inklusive der dazugehörigen Beratung für sowohl Herzzentren als auch kleinere Häuser.“

Thomas Pichote
Sales and Business Development Manager Cardiology

Wie Krankenhäuser in der

Kardiologie wettbewerbsfähig bleiben

Kardiovaskuläre Erkrankungen stehen noch immer an der Spitze aller Erkrankungsstatistiken. Rund 660.000 Krankenhauseinweisungen gingen laut Deutschem Herzbericht allein in Deutschland im Jahr 2016 auf das Konto der koronaren bzw. ischämischen Herzkrankheit (KHK). Dazu kommt eine wachsende Zahl von Patienten mit Herzklappenerkrankungen sowie mit Erkrankungen des Reizleitungssystems des Herzens.

Das ist aber nicht alles: Mit der Herzinsuffizienz gibt es neben der KHK eine weitere kardiologische „Volkskrankheit“, deren Prävalenz nicht zuletzt dank der Langzeiterfolge kardiovaskulärer Therapien deutlich zugenommen hat und weiter zunehmen wird. Über 450000 Krankenhauseinweisungen waren im Jahr 2016 herzinsuffizienzbedingt, rund 15 Prozent mehr als 2013. Immer mehr Krankenhäuser denken darüber nach, in Analogie zu den Chest Pain Units spezielle Angebote für Herzinsuffizienzpatienten aufzubauen, seien es spezialisierte Ambulanzen oder Heart Failure Units.

Standardversorgung konstant, innovative Therapien legen zu

 

Vor dem Hintergrund dieser Zahlen und Entwicklungen wundert es nicht, dass die kardiovaskuläre Versorgung für große wie auch für kleinere Krankenhäuser nach wie vor ein quantitativ enorm wichtiger und oft sogar zunehmend wichtiger Bereich ist. Dank der großen und noch wachsenden Zahl an kardiologischen Interventionen ist die Kardiologie glücklicherweise weiterhin auch ein sehr profitables Gebiet. Hier muss aber sorgfältig differenziert werden.

Es gibt in der interventionellen Kardiologie einen sehr großen Sektor der Standardversorgung, vor allem Patienten mit koronarer Herzerkrankung. Der Deutsche Herzbericht geht für das Jahr 2016 von knapp 900.000 Linksherzkatheteruntersuchungen (LHK) und knapp 380.000 perkutanen Interventionen (PCI) aus. Die Zahl der LHKs ist sehr konstant, die Zahl der PCIs steigt leicht. Insgesamt handelt es sich bei den KHK-assoziierten Interventionen um einen Bestandsmarkt, in dem die Vergütungssituation trotz der jüngsten DRG-Anpassungen noch immer recht gut ist.

Dem steht ein sehr dynamisches Segment mit hoch innovativen Therapien gegenüber, das kleiner ist als der Bestandsmarkt, aber stark wächst und deswegen für Krankenhäuser mit kardiologischen Abteilungen oder Herzzentren immer wichtiger wird. Zu nennen sind hier Interventionen im Bereich der Herzklappen wie die Transkatheter-Aortenklappenintervention (TAVI), wo die Eingriffszahl in Deutschland mittlerweile die Zahl der offenen Aortenklappenersatz-Operationen übersteigt. Dazu kommen die neueren, katheterbasierten Eingriffe an Mitral- und zunehmend Trikuspidalklappen und natürlich das breite Spektrum an elektrophysiologischen bzw. ablativen Eingriffen.

Prozesse optimieren, für Innovation offen sein

 

Wie sollten sich Krankenhäuser vor diesem Hintergrund positionieren? Im Bereich Standardversorgung benötigen interventionelle Kardiologien in erster Linie optimierte Prozesse, um die sinkenden Margen zu kompensieren. Auf der Seite der innovativen Therapien kann und sollte über eine Ausweitung des Angebots nachgedacht werden.


Vor Schnellschüssen muss hier aber gewarnt werden. Es ist vielmehr eine genaue Analyse erforderlich, bei der neben Fragen, die die Effizienz, die Wettbewerbssituation und das Angebotsspektrum betreffen auch Fragen beantwortet werden wie: Sind die passenden Ärzte vorhanden? Kann das Krankenhaus räumlich und organisatorisch für ein gutes Patientenerlebnis sorgen? Ist das eigene Krankenhaus für Mitarbeiter attraktiv genug, um das nötige Personal anzuziehen? Gerade dieser letzte Punkt wird oft unterschätzt: In Zeiten des Fachkräftemangels wird die Mitarbeiterzufriedenheit zum vielleicht wichtigsten Kriterium für den Erfolg einer herzmedizinischen Abteilung.

Unterstützung durch umfassende Beratung eines starken Partners

 

Das Unternehmen Philips ist in Deutschland der stärkste Partner im Bereich Kardiologie und kann Krankenhäuser sowohl bei der Prozessoptimierung im Bereich Standardversorgung als auch bei der Einführung neuer, innovativer Therapien in vielfältiger Weise unterstützen. Was Philips auszeichnet, ist das breite Portfolio an Investitionsgütern, etwa die Therapie-Plattform Azurion, außerdem die darauf abgestimmten kardiovaskulären IT-Lösungen. Darauf beschränken wir uns aber nicht. Philips ist vielmehr auf dem Weg zu einem kompletten Lösungsanbieter, der durch die Übernahmen des Medizinprodukteherstellers Spectranetics und des Spezialisten für intravaskuläre Diagnostik Volcano nicht nur sein Device-Segment verstärkt, sondern auch komplette und integrierte Versorgungslösungen aufbaut.

Zum Selbstverständnis eines kompletten Lösungsanbieters gehört auch die umfangreiche Beratung für sowohl Herzzentren als auch kleinere Häuser. Hier unterschiedet sich Philips von anderen Beratern vor allem durch den umfassenden, langjährigen Partnerschaftsansatz. Unsere Beratung reicht von der optimalen Planung neuer Katheterlabore, der Erstellung von Machbarkeitsanalysen inklusive Finanzierungs- und Risk-Sharing-Modellen bis hin zu Baupartnerschaften mit Facility Management.

Mitarbeiterzufriedenheit steigern durch ganzheitliche Beratung

 

Bei der Beratung arbeitet Philips hauptsächlich mit Ansätzen aus dem Design-Thinking. Unser internationales Design-Team bietet uns dabei die Möglichkeit, nicht nur die lokale Planung zu optimieren. Es fließen auch systematisch die innovativsten und besten Konzepte in die Beratung mit ein, die Philips bei Referenzkunden weltweit implementiert hat. Das kann nicht zuletzt enorm positive Folgen für die Mitarbeiterzufriedenheit haben: Beratung, wie Philips sie versteht, ist deswegen immer auch eine Investition in die Attraktivität des Klinikums als Arbeitgeber. Selbstverständlich lassen sich mit solchen Ansätzen gleichzeitig sowohl die Effizienz steigern als auch das Patientenerlebnis und damit die Patientenzufriedenheit deutlich verbessern.

Was eine solche Beratung im Einzelfall genau beinhaltet, ist ausgesprochen individuell. Ein konkretes Ergebnis einer Beratung im interventionellen Umfeld könnte zum Beispiel sein, dass wir eine Radialis-Lounge empfehlen. Der Begriff „Radialis-Lounge“ bezieht sich auf Koronarangiographien und PCI, bei denen der Zugang über die A. radialis erfolgt. Das ist bei vielen Interventionen zum einen medizinisch sinnvoll, weil es die Komplikationsrate senken kann. Es erlaubt aber auch eine andere Gestaltung des periinterventionellen Patientenmanagements.

Die Patienten können zum Beispiel von Angehörigen im Rollstuhl sitzend am Katheterlabor abgeholt und begleitet werden. Damit wird einem häufig geäußerten Patientenwunsch Rechnung getragen: Der Kontakt zwischen Patienten und ihren Angehörigen wird enger, was die Patientenzufriedenheit erhöht. Gleichzeitig reduzieren die Kliniken ihre Prozessaufwände und benötigen weniger Stellflächen für Patientenbetten.

Patientenerlebnis in der Ambulanz verbessern

 

Ein zweites Beispiel aus dem nicht-interventionellen Bereich ist eine Beratung im Hinblick auf eine Umgestaltung der kardiologischen Ambulanzen. Die Ambulanz ist für viele Patienten der erste Kontaktpunkt mit einer kardiovaskulären Abteilung. Gerade hier sollte deswegen für ein gutes Patientenerlebnis gesorgt werden, nach dem Motto: Schon der erste Eindruck zählt!

Oft gibt es zahlreiche spezialisierte Ambulanzen mit jeweils eigener Anmeldung, eigenem Wartebereich, eigener Umkleide. Das ist offensichtlich ineffizient, und es ist für die Patienten auch verwirrend und kann zu Unzufriedenheit führen. Wir haben mit mehreren Krankenhäusern neue Ambulanzkonzepte erarbeitet, bei denen Wartebereiche zusammengelegt werden und das Patientenmanagement durch IT-Lösungen für Raumplanung und Terminierung viel stärker gesteuert wird. Das spart Fläche, reduziert Wartezeiten und sorgt für zufriedenere Patienten.

CathLab-Managed Services:
Rundum-sorglos-Paket für kleinere Kardiologien

 

Natürlich können bei einer Beratung Häuser mit kleineren Kardiologien und größere Herzzentren nicht über einen Kamm geschert werden. Philips berät daher ganz gezielt im Hinblick auf die jeweiligen Bedürfnisse. Mit unseren CathLab-Managed Services richten wir uns schwerpunktmäßig an kleinere Kardiologien. Im Rahmen dieses Angebots kümmern wir uns nach Art des Projektmanagements umfassend und langfristig um Finanzierung, Technologie, Design und Architektur und auf Wunsch um das Management von Verbrauchsmaterialien.

Wir bieten solchen Kunden auch Risk-Sharing-Modelle an, etwa wenn eine Einrichtung einen weiteren Kathetermessplatz einrichten möchte und sich nicht sicher ist, wie stark sie ihn auslasten kann. Wichtig dabei ist, dass die Kunden durch solche oft längerfristigen Verträge von vielen organisatorischen Aspekten rund um das Katheterlabor entlastet werden, ohne dass sie völlig an das Unternehmen Philips binden würden. Third-Party-Artikel können jederzeit angeschafft werden. Das Interessante für die Kunden ist, dass sie einen Ansprechpartner zur Seite gestellt bekommen, der die Abteilung nicht nur in Aufbauphase und Implementierung, sondern längerfristig begleitet.

Große Herzzentren: Strategische Partnerschaften für einen langfristigen Erfolg

 

Langfristige Zusammenarbeit ist auch bei unseren strategischen Partnerschaften das zentrale Thema. Strategische Partnerschaften sind das vielleicht wichtigste Angebot, das Philips insbesondere großen Kardiologien macht. Wir gehen nicht in die Krankenhäuser rein, beraten kurz und sind dann wieder weg, sondern bieten an, über längere Zeiträume, zum Beispiel zehn Jahre, Prozessverantwortung zu übernehmen und uns daran messen zu lassen.

Das ist auch im Kundeninteresse: Wenn bestimmte Prozesse nachhaltig verändert werden sollen, reichen ein bis zwei Jahre oft nicht aus. Als Unternehmen, das aus der Medizintechnik kommt, haben wir große Erfahrungen mit langfristigen Krankenhauskooperationen. Im Rahmen der strategischen Partnerschaften tragen wir dazu bei, dass die kardiovaskuläre Versorgung für ein Krankernhaus ein langfristiges Erfolgsmodell bleibt.

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