Ich bin einer der wenigen ausgebildeten 3D-Anwender in meiner Einrichtung. Wie schule ich weitere Kollegen und Kolleginnen, damit auch sie mit der 3D-Technologie arbeiten? (MPR Touch, TouchVue, FlexVue)

 

Es gibt mehrere Ergänzungen für den Arbeitsablauf wie z.B. TouchVue, MPR Touch, FlexVue und aReveal, die den 3D-Arbeitsablauf intuitiver und anwenderfreundlicher gestalten und die Einarbeitung in dieses wertvolle klinische Tool erleichtern sollen.

 

Im Zusammenspiel sind Philips TouchVue und MPR Touch einfachere und intuitivere Methoden des 3D-Arbeitsablaufs als beim herkömmlichen Ansatz. Mit einfachen Fingergesten auf dem Touchscreen des Systems können 3D-Volumen in allen Achsen rotiert werden sowie Größe und Position der MPR-Parameter in allen Ansichten gesteuert werden.  

 

Für Anwender ist es wichtig, die gewünschten Schnittebenen in großen 3D-Volumina schnell zu visualisieren. FlexVue ist ein äußerst vielseitiges Tool, das die einfache Darstellung technisch schwieriger anatomischer Ansichten aus 3D-Volumina ermöglicht, die für die Diagnose pathologischer Befunde in der Gynäkologie und Geburtshilfe entscheidend sind. FlexVue zeigt die gesamten Strukturen in einer projizierten Planaransicht an.  Im Gegensatz zu herkömmlichen 3D-Bearbeitungs-Tools können mit FlexVue selbst gebogene Strukturen wie die fetale Wirbelsäule und der Uterus in der Gynäkologie in ihrer Gesamtheit und in einer Vielzahl orthogonaler Ebenen visualisiert werden.

 

aRevealA.I. ist eine erweiterte Funktion des Philips AIUS, die irrelevante 3D-Daten automatisch ausblendet, um das Gesicht des Fetus schnell und leicht in 3D zu erfassen. Eine manuelle Bearbeitung des 3D-Datensatzes des fetalen Gesichts entfällt.