Notrufsysteme

Notruf­systeme­, auf die Sie sich verlassen können

Wissenswertes für Betreiber

Wie sieht das Produktportfolio von Philips aus?

 

Das Philips Produktportfolio lässt sich in stationäre (HomeSafe) und mobile Notrufsysteme (GoSafe) unterteilen. Die Systemlösung HomeSafe besteht aus einer Basisstation und einem dazugehörigen Funksender, der wahlweise am Handgelenk (ohne automatische Sturzerkennung) oder mit dem Philips Funksender mit AutoAlert um den Hals getragen werden kann. Der Sturz­sensor mit AutoAlert registriert Stürze automatisch und setzt den Notruf eigenständig ab. Es kann zudem per Knopf­druck ein Hilfe­signal gesendet werden. Philips HomeSafe kann über einen Fest­netz­anschluss und/oder über eine SIM‑Karte (2G und 3G) genutzt werden. Die Systemlösung GoSafe bietet die Vorteile des Notruf­systems auch außerhalb der eigenen vier Wände. Neben diesen System­lösungen bietet Philips ein Angebot diverser Peripherie­geräte an, die zu Hause für zusätzliche Sicherheit sorgen.

 

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Welches Leistungsportfolio wird von Philips angeboten?

 

In Deutschland, Österreich und der Schweiz fokussiert sich Philips ausschließlich auf den reinen B2B Vertrieb von Notrufsystemen. Die nachgelagerten Service-Lösungen wie die Versorgung durch einen Pflegedienst sowie das Betreiben eines Call-Centers werden durch ausgewählte Partner (Drittparteien) erbracht.

 

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Was ist besonders an den Philips Hausnotrufsystemen?

 

Philips ist weltweit bekannt für seine Innovationskraft und zeichnet sich dadurch auch mit seiner Sturzerkennung innerhalb der HomeSafe Lösungen, sowie durch die mobile Systemlösung GoSafe aus. Des Weiteren arbeitet Philips an digitalen Dienstleistungen, die Krankhausaufenthalte durch rechtzeitige Interventionen vermeiden können.

 

Zwei Innovationen machen die Philips Notrufsysteme einzigartig. Zum einen kann durch die automatische Sturzerkennung des integrierten AutoAlerts schnelle Hilfe gewährleistet werden, auch wenn die hilfsbedürftige Person nicht in der Lage ist, den Notrufknopf aktiv zu drücken. Zum anderen setzt die mobile Lösung GoSafe in Bezug auf Design, Nutzerfreundlichkeit und technische Ausstattung neue Maßstäbe im Bereich der Notrufsysteme. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal besteht in der digitalen Dienstleistung CareSage, die Krankhausaufenthalte durch rechtzeitige Interventionen vermeiden kann. Fernab von Alleinstellungsmerkmalen und Einzigartigkeit steht für Philips aber vor allem die zentrale Funktion eines Notrufsystems im Vordergrund. Im Notfall soll schnell und zuverlässig Unterstützung herbeigerufen werden. Als namhafter Hersteller von Medizingeräten ist zuverlässige Technik zentral für das Vertrauen unserer Kunden und unseren Unternehmenserfolg. Beides stellen wir durch unser kompromissloses Qualitätsbewusstsein sicher.

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Welche Produktportfolioerweiterungen sind zu erwarten?

 

Philips entwickelt sein Produktportfolio stetig weiter und informiert seine Kunden entsprechend über geplante Markteinführungen.

 

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Ist die HomeSafe Lösung IP-fähig?

 

Bei der Systemlösung HomeSafe handelt es sich um ein analoges Gerät, welches IP unterstützt.

 

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Gibt es weitere Sensoren bzw. Peripheriegeräte?

 

Ja, Philips bietet diverse Peripheriegeräte an. Hierunter fallen u.a. auch Rauchmelder, Wasser-, CO2- und Bewegungssensoren. Genaue Informationen erhalten Sie per Kontaktanfrage.

 

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Welche Batterielaufzeit haben die Systemlösungen?

 

Das HomeSafe Notrufsystem mit Sturz­sensor hat eine Batterie­laufzeit von ca. 20 Monaten (ohne Sturzsensor 60 Monate). Die wieder­aufladbaren Akkus des GoSafe-Systems halten mehrere Tage und lassen sich dann bequem per Lade­schale aufladen, ohne das Gerät dabei ablegen zu müssen.

 

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Funktioniert das HomeSafe Notrufsystem auch über VoIP?

 

Das HomeSafe Notrufsystem mit Sturzsensor konnte im Telekom Testcenter (3RD Party Lab) erfolgreich unter verschiedensten Anschlussarten (u.a. auch VoIP, ISDN & Analog) getestet werden.

 

Weitere Informationen zu den einzelnen Verbindungsarten

 

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Wissenswertes für Nutzer

Für wen ist ein Notrufsystem geeignet?

 

Da das Notrufsystem Leben retten kann, ist es prinzipiell für jeden geeignet. Häufig wird es von Personen genutzt, die gesundheitlich bzw. in ihrer Bewegungsmöglichkeit eingeschränkt sind oder häufiger in eine Notsituation (z.B. durch einen Sturz) geraten können. Daher ist ein Notrufsystem besonders für ältere Menschen ideal. Je nach Systemlösung sind verschiedene Zielgruppen und Einsatzmöglichkeiten denkbar. Mobile Notrufsysteme wie GoSafe, die auch außerhalb der Wohnung funktionieren, sind beispielsweise für Personen geeignet, die die Vorteile eines Notrufsystems auch außerhalb der eigenen vier Wände nutzen möchten. Die Entscheidung für eine bestimmte Notruflösung ist abhängig von den individuellen Bedürfnissen der Nutzer.

 

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Wie funktioniert der Hausnotruf?

 

Per Knopfdruck können hilfsbedürftige Personen einen Notfall an eine Notrufzentrale übermitteln. Bei den Notrufsystemen, die über eine automatische Sturzerkennung verfügen, wird bei einem erkannten Sturz automatisch ein Notruf ausgelöst. Der Nutzer trägt den Funksender entweder wie eine Uhr am Handgelenk (ohne automatische Sturzerkennung) oder an einer Halskordel um den Hals (mit automatischer Sturzerkennung). Die Notrufzentralen sind an jedem Tag rund um die Uhr erreichbar. Neben der Verständigung einer Hausnotrufzentrale können die Geräte auch so programmiert werden, dass im Falle eines Notrufes auch Angehörige, Nachbarn oder sonstige Notrufkontakte benachrichtigt werden.

 

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Was kostet mich der Hausnotruf?

 

Da Philips keine Hausnotrufzentrale betreibt, sondern ausschließlich als Gerätelieferant fungiert, wird die Preisstruktur durch Dritte bestimmt. Bitte erfragen Sie die Nutzungsgebühren bei Ihrem Pflegedienst bzw. Ihrem Hausnotrufanbieter. Unter bestimmten Umständen werden Hausnotrufgeräte bereits ab dem ersten Pflegegrad von Ihrer Pflegekasse bezuschusst.

 

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Wie sieht das Produktportfolio von Philips aus?

 

Das Philips Produktportfolio lässt sich in stationäre (HomeSafe) und mobile Not­ruf­systeme (GoSafe) unterteilen. Die System­lösung HomeSafe besteht aus einer Basis­station und einem dazugehörigen Funk­sender, der wahlweise am Hand­gelenk (ohne automatische Sturz­erkennung) oder mit dem Philips Funk­sender mit AutoAlert um den Hals getragen werden kann. Der Sturz­sensor mit AutoAlert registriert Stürze automatisch und setzt den Notruf eigen­ständig ab. Es kann zudem per Knopf­druck ein Hilfe­signal gesendet werden. Philips HomeSafe kann über einen Fest­netz­anschluss und/oder über eine SIM‑Karte (2G und 3G) genutzt werden. Die System­lösung GoSafe bietet die Vorteile des Not­ruf­systems auch außerhalb der eigenen vier Wände. Neben diesen System­lösungen bietet Philips diverse Peripherie­geräte an, die zu Hause für zusätzliche Sicherheit sorgen.

 

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Ab welchem Pflegegrad werden die Kosten eines Hausnotrufs bezuschusst bzw. übernommen?

 

Bei Teilnehmern mit anerkanntem Pflegegrad, die zusätzlich die Kriterien einer Notrufsystemnutzung erfüllen, übernimmt die Pflegekasse die Kosten des Basistarifs in Höhe von derzeit € 23,00. Bei Fragen zu diesen Kriterien, sowie für Hilfestellungen bei Antragsstellung wenden Sie sich bitte an Ihren Pflegedienst bzw. Ihren Hausnotrufanbieter.

 

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Wo kann ich weitere Beratung zum Thema Hausnotruf erhalten?

 

Bitte erfragen Sie weitere Informationen bei Ihrem Pflegedienst bzw. Ihrem Hausnotrufanbieter. Viele Hausnotrufanbieter bieten sowohl persönliche Beratungstermine als auch Hilfestellung bei einem Antrag auf Kostenübernahme durch die Pflegekasse an.

 

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Erkennt der automatische Sturzsensor jeden Sturz?

 

Das zuverlässige Erkennen von Stürzen ist bei der Entwicklung einer automatischen Sturzerkennung besonders wichtig. Die Sicherheit des Nutzers darf unter keinen Umständen gefährdet werden. Außerdem führen Fehlalarme zu erheblichem Mehraufwand für den Notrufanbieter und blockieren schlimmstenfalls Kapazitäten, die für reale Notfälle benötigt werden. In diesem Zusammenhang muss die Anzahl von Fehlalarmen auf ein vertretbares Minimum reduziert werden. Die automatische Sturzerkennung AutoAlert ist in der Lage, über 9 von 10 aller Stürze korrekt zu identifizieren. Sollten Sie nach einem Sturz in der Lage sein, den Funksender eigenständig zu betätigen, empfehlen wir dennoch ein selbstständiges Absetzen des Notrufs.*

 

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Ist der Funksender der HomeSafe Systemlösung wasserdicht?

 

Das Gerät ist nach dem internationalen Standard IPX7 zertifiziert und bietet entsprechend einen Schutz gegen die Folgen eines längeren Eintauchens in Wasser (30 Minuten bei einer Wassertiefe von 1 Meter). So kann der Funksender der HomeSafe Lösungen bei allen alltäglichen Tätigkeiten und Beschäftigungen (z.B. Duschen) getragen werden.

 

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Wie groß ist die Reichweite des Funksenders?

 

Alle Sende- und Empfangskomponenten haben eine Freifeldreichweite von 300 Metern und innerhalb von Gebäuden eine Reichweite von 30 Metern. Mithilfe eines zusätzlichen Tests der Signalreichweite sollte in jedem Fall überprüft werden, wie groß die Entfernung zwischen dem AutoAlert Funkauslöser und der Basisstation maximal sein darf, damit die korrekte Funktionsweise des Notrufsystems in Ihrer Wohnung und deren individuellen Umgebung (z.B. baulichen Besonderheiten) sichergestellt werden kann.

 

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Welche Batterielaufzeit haben die Systemlösungen?

 

Das HomeSafe Notrufsystem mit Sturzsensor hat eine Batterielaufzeit von ca. 20 Monaten (ohne Sturzsensor 60 Monate). Die wiederaufladbaren Akkus des GoSafe-Systems halten mehrere Tage und lassen sich dann bequem per Ladeschale aufladen, ohne das Gerät dabei ablegen zu müssen.

 

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Können Herzschrittmacher oder Hörgeräte durch das Signal des Funksenders gestört werden?

 

tbd

 

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Kann ich problemlos den Telefonanbieter wechseln?

 

Ein Wechsel Ihres Telefonanbieters sollte im Vorfeld mit Ihrem Pflegedienst bzw. Ihrem Hausnotrufanbieter besprochen werden. Unter Umständen erfordert Ihr Hausnotrufsystem eine andere Programmierung. Daher ist von einem eigenständigen Wechsel des Telefonanbieters grundsätzlich abzuraten.

 

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Wie erkenne ich, ob die Batterie des tragbaren Funksenders leer ist?

 

Das HomeSafe Notrufsystem mit Sturzsensor hat eine Batterielaufzeit von ca. 20 Monaten (ohne Sturzsensor 60 Monate). Die Batterie des AutoAlert Funkauslösers ist weder wiederaufladbar noch austauschbar. Der Batteriewechsel kann ausschließlich durch einen fachkundigen Techniker vorgenommen werden. Sobald die Batterielaufzeit nur noch wenige Tage beträgt, sendet der AutoAlert Funkauslöser ein Signal „Batterie fast leer“ an Ihren Hausnotrufanbieter. Der Hausnotrufanbieter tauscht den Funkauslöser dann für Sie aus.

 

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Gibt es weitere Sensoren bzw. Peripheriegeräte?

 

Ja, Philips bietet diverse Peripheriegeräte an. Hierunter fallen u.a. auch Rauchmelder, Wasser-, CO2- und Bewegungssensoren. Genaue Informationen erhalten Sie per Kontaktanfrage.

 

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Wo kann ich den Philips Hausnotruf bestellen?

 

Fragen Sie bitte beim Haunotrufanbieter Ihrer Wahl nach, der Philips Notruflösungen anbietet oder kontaktieren Sie uns auf dem direkten Weg.

 

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Funktioniert das HomeSafe Notrufsystem auch über VoIP?

 

Das HomeSafe Notrufsystem mit Sturzsensor konnte im Telekom Testcenter (3RD Party Lab) erfolgreich unter verschiedensten Anschlussarten (u.a. auch VoIP, ISDN & Analog) getestet werden.

 

Weitere Informationen zu den einzelnen Verbindungsarten

 

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*Die Bezifferung basiert auf der Anzahl von nicht erkannten Stürzen, die von amerikanischen AutoAlert Nutzern in der Zeit von Januar 2012 bis Juli 2012 an Philips Lifeline herangetragen wurden. Unerkannte Stürze resultieren zumeist aus dem schrittweisen herunterrutschen eines Stuhls oder einer normalen Sitzposition und können daher teilweise nicht als Sturz identifiziert werden.