BMBF-Verbundprojekt POWERBLOCK+ gestartet


Entwicklung kostengünstiger und mobiler Röntgengeräte für den weltweiten Einsatz

Dezember 17, 2012

Gemeinsam mit den Industriepartnern Philips, Nanotest, ECC Repenning, dem Fraunhofer-Institut ENAS sowie der RWTH Aachen, der Universität Stuttgart und dem FuE-Zentrum der FH Kiel hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) das Forschungsprojekt POWERBLOCK+ begonnen. Die Partner haben es sich zum Ziel gesetzt, Modelle und Basistechnologien für die zukünftige Entwicklung kostengünstiger und potentiell mobiler Röntgengeräte insbesondere, aber nicht ausschließlich, für den Einsatz in strukturschwachen Gegenden zu erarbeiten. Über leistungsfähige und stark miniaturisierte Hochspannungsgeneratoren und hocheffiziente Energiespeicher sollen sie auch unter instabilen Netzbedingungen sicher einsatzfähig sein. Erste Ergebnisse werden für Mitte 2015 erwartet.

 

Bildgebende Röntgensysteme werden auch in Zukunft für Diagnose und Intervention notwendig sein. Als Basis für deren funktionelle Sicherheit, auch bei unvorhergesehenen Stromausfällen, braucht es Generatoren und Energiespeicher, die möglichst klein und leistungsstark sind. Darüber hinaus zeichnet sich bei den Röntgengeneratoren der aus anderen Bereichen bekannte Entwicklungstrend ab, dass mit jeder neuen Gerätegeneration bei gleicher Leistung das Volumen und die Kosten sinken. Im Rahmen des Projektes POWERBLOCK+ sollen nun zum einen Methoden entwickelt werden, die die Entwicklungszeit neuartiger, zuverlässiger Hochspannungsgeneratoren für Röntgenanwendungen deutlich verkürzen sollen. Zum anderen wird an der nächsten Generation deutlich kompakter  aufgebauter Röntgengeräte  gearbeitet, die, u.a. durch Einsatz neuer Halbleiter und Materialien, entsprechende Kosten- und Energiereduktionen mit sich bringen.

 

Das zukünftige Einsatzgebiet dieser kompakten Röntgenquellen soll sowohl der heimischen Markt als auch der Weltmarkt sein. Das Forschungsprojekt wird vom BMBF im Rahmen der Hightech-Strategie der Bundesregierung und dem Förderprogramm IKT2020 mit insgesamt rund 3,6 Millionen Euro gefördert. Ziel der Innovationsförderung ist es, neue Märkte der Zukunft zu erschließen.

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Über Royal Philips Electronics

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