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19. Februar 2018

mint:pink XXL: Start auf dem Philips Campus

230 Mittelstufenschülerinnen aus Hamburg und Norderstedt

Hamburg, 13. Februar 2018 – Eine gute Idee zieht Kreise. Die gute Idee heißt mint:pink und will Mittelstufenschülerinnen Mut machen für die Option Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) in der Oberstufe. Dafür besuchen die Mädchen in Kleingruppen an sechs unterschiedlichen Programmtagen Unternehmen, Hochschulen oder wissenschaftliche Institute, befragen Wissenschaftlerinnen und Ingenieurinnen, experimentieren und analysieren. Der Auftakt bildet der Bau einer Kettenreaktion am 15. Februar auf dem Philips Campus in Hamburg Fuhlsbüttel.

 

Im letzten Jahr fiel der Startschuss ein wenig nördlicher, bei tesa in Norderstedt – und zog von da aus Kreise. Weil die Idee Vertretern der Stadt sowie Entwicklungsgesellschaft Norderstedt ausgesprochen gut gefiel, holten sie mint:pink über die Landesgrenze nach Schleswig-Holstein. Mit Erfolg: In diesem Jahr nehmen vier Norderstedter Gymnasien mit insgesamt 50 Mädchen an dem Programm teil. Damit ist das Programm im fünften Jahr seines Bestehens auf 230 Teilnehmerinnen gewachsen. Aber wo bringt man so viele Mädchen, Eltern, Lehrer und Gäste aus den Kooperationen unter? Dazu noch das ganze Material für die Kettenreaktion XXL aus Toastern, Turbo und Technik? „Philips steht für moderne Technik, und wenn diese von jungen und ambitionierten Mädchen in Form der Kettenreaktion an die Grenzen des Machbaren getrieben wird – umso besser!“ sagt Ifueko Jennifer Alile, Team Manager Talent Aquisition EMEA. Auf dem riesigen Philips-Gelände in Fuhlsbüttel sind gut 2500 Mitarbeiter in Forschung, Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Marketing tätig und entwickeln Lösungen für den Gesundheitsmarkt, – da finden auch die Mädchen rund um die moderne Kantine genügend Raum und Inspiration, hofft die Managerin und wendet sich direkt an die Teilnehmerinnen: „Ihr seid etwas ganz Besonderes und habt eine besondere Begabung. Stellt uns eure Fragen und probiert euch heute aus – wir haben den blauen Teppich für euch ausgerollt.“

 

An die XXL-Kettenreaktion kann sich Leandra Krüger noch ganz gut erinnern. „Das hat Spaß gemacht, nur die Verbindung zu den anderen Tischen aufzubauen, war nicht einfach gewesen.“ Dabei praktiziert die mint:pink Teilnehmerin aus 2014 die fachübergreifende Zusammenarbeit heute professionell: Sie studiert „Computing in Science“ an der Universität Hamburg. „Ursprünglich wollte ich Biochemie studieren, jetzt ist noch Informatik hinzugekommen. Das fand ich noch interessanter, zumal Informatik immer wichtiger wird“, sagt die 19-Jährige. Programmieren sei für sie Neuland, das Lernpensum hoch, die Mathematik an der Universität habe kaum noch etwas mit Zahlen zu tun. Dennoch fühle sich die Studienentscheidung richtig an: „Die größere Selbstständigkeit im Vergleich zur Schule und die Konzentration auf Fächer, die einen wirklich interessieren, das gefällt mir gut.“

 

Dass es ein Programm in Hamburg gibt, das Mädchen mehr Sicherheit bei der Entscheidung für ein naturwissenschaftliches Studium gibt, findet Leandra richtig. „Unterschwellig schwingt es in der Schule häufig noch mit, dass Jungen doch besser für die Naturwissenschaften geeignet sind als Mädchen.“ Die Abiturientin vom Gymnasium Oberalster fühlte sich schon in der Mittelstufe zu den MINT-Fächern hingezogen: „Eine Formel, eine Lösung statt verschiedener Interpretationsansätze, das hat mir zugesagt.“

 

Daher bewarb sie sich in der neunten Klasse auch für mint.pink, wurde aber erst als Nachrückerin ausgelost – es gab zu viele Bewerberinnen. Den Besuch bei Philips Medical Systems in der Röntgenstraße ganz am Anfang des Programms hat Leandra daher verpasst. Dafür steht sie am 15. Februar auf dem Philips Campus und spricht über ihr Studium – und Stipendium, namens „B-MINT“, vergeben von der Claussen-Simon-Stiftung und vermittelt über mint:pink: „Das bietet auch Exkursionen, nur im kleineren Kreis und individueller“, sagt Leandra. „Die Bewerbung lohnt sich!“

Über mint:pink und die Initiative NAT

Das Programm mint:pink ermöglicht Mädchen durch Begegnungen mit Menschen in Unternehmen, Hochschulen und Instituten Einblicke in die Welt der angewandten Naturwissenschaften. Projektpartner sind die Hamburger Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, die Claussen-Simon-Stiftung, die Körber-Stiftung sowie die Joachim Herz Stiftung und die Stadt Norderstedt. Die Hamburger Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung, Katharina Fegebank, ist Schirmherrin.

 

Die Initiative Naturwissenschaft & Technik entwickelt seit 2007 Projekte und Konzepte, um junge Menschen für die MINT-Fächer zu gewinnen. Darunter das erfolgreiche Mädchenprojekt mint:pink oder einen jährlichen Schülerkongress. Fünf Hamburger Hochschulen - Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Universität Hamburg, Technische Universität Hamburg, HafenCity Universität Hamburg, Helmut-Schmidt-Universität Hamburg - das Deutsche Elektronen-Synchrotron, die Körber-Stiftung, die Hamburger Technologie Stiftung, die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation sowie zahlreiche Unternehmen und Schulen engagieren sich in der Bildungsinitiative. www.initiative-nat.de 

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Über Royal Philips

Royal Philips (NYSE: PHG, AEX: PHIA) ist ein führender Anbieter im Bereich der Gesundheitstechnologie. Ziel des Unternehmens mit Hauptsitz in den Niederlanden ist es, die Gesundheit der Menschen zu verbessern und sie mit entsprechenden Produkten und Lösungen in allen Phasen des Gesundheitskontinuums zu begleiten: während des gesunden Lebens, aber auch in der Prävention, Diagnostik, Therapie sowie der häuslichen Pflege. Die Entwicklungsgrundlagen dieser integrierten Lösungen sind fortschrittliche Technologien sowie ein tiefgreifendes Verständnis für die Bedürfnisse von medizinischem Fachpersonal und Konsumenten. Das Unternehmen ist führend in diagnostischer Bildgebung, bildgestützter Therapie, Patientenmonitoring und Gesundheits-IT sowie bei Gesundheitsprodukten für Verbraucher und in der häuslichen Pflege. Philips beschäftigt etwa 74.000 Mitarbeiter in mehr als 100 Ländern und erzielte mit seinem Gesundheitstechnologie-Portfolio in 2017 einen Umsatz von 17,8 Milliarden Euro. Mehr über Philips im Internet: www.philips.de 

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Annette Halstrick

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MINT Start auf dem Philips Campus

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