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18. November 2020

Philips Umfrage zum Welt-COPD-Tag:
COPD und COVID-19 – Was hat sich verändert?


Die Umfrage bestätigt, dass die COVID-19-Pandemie COPD-Patientinnen und Patienten sowie Pflegekräfte beeinträchtigt die benötigte Pflege zu erhalten bzw. zu geben. Insgesamt hat sich aber in der Gesamtbevölkerung das Bewusstsein für die Krankheit erhöht.

Amsterdam / NiederlandePhilips, ein weltweit führendes Gesundheitsunternehmen, gibt heute die Ergebnisse seiner ersten Umfrage zum Welt-COPD-Tag am 18. November bekannt. Philips befragte mehr als 4.000 Menschen in China, Indien, Russland und den USA, um Erkenntnisse über das Bewusstsein für Atemwegserkrankungen, wie chronisch obstruktive Lungenkrankheit (COPD), aber auch den Einfluss der COVID-19-Pandemie auf Betroffene zu gewinnen. Die Antworten zeigen, dass obwohl die Maßnahmen zur Verbesserung der Atemwegsgesundheit zunehmen, es zwischen COPD-Patientinnen und Patienten und Menschen, die nicht an COPD leiden, signifikante Unterschiede gibt in der Art und Weise, wie sie Pflege in Anspruch nehmen. Die Ergebnisse zeigen zudem, dass obwohl die Pandemie neue Herausforderungen für die COPD-Gemeinschaft geschaffen hat, sie gleichzeitig das allgemeine Bewusstsein für die Krankheit erhöht und Betroffene dazu bringt, auf alternative Pflegemethoden zurückzugreifen.

 

„Aufgrund von COVID-19 ist die Atemwegsgesundheit weltweit zu einem täglichen Thema geworden“, so Huiling Zhang, Leiter des Medical Office für Connected Care bei Philips. „Obwohl Millionen Menschen auf der Welt betroffen sind, wird über COPD nicht so häufig gesprochen, wie über andere chronische Krankheiten – wie zum Beispiel Herzkrankheiten. Wir haben diese Umfrage durchgeführt, um auf die außergewöhnlichen Belastungen und Herausforderungen aufmerksam zu machen, denen COPD-Patientinnen und Patienten täglich ausgesetzt sind und die sich derzeit noch verschärft haben. Die Ergebnisse zeigen, dass die Atemwegsgesundheit und entsprechende Maßnahmen zu ihrer Verbesserung zwar wichtiger denn je sind, die Auswirkungen der Pandemie aber insbesondere die COPD-Gemeinschaft zu spüren bekommt. Unser Anliegen ist, Betroffene stets bestmöglich mit unseren Lösungen zu unterstützen.“

COPD-Patientinnen und Patienten während der COVID-19-Pandemie

Für COPD-Patienten wirkt sich die Pandemie auf ihre benötigte Betreuung aus. 56 Prozent berichten, dass COVID-19 es ihnen erschwert, eine Behandlung in Anspruch zu nehmen. Für 58 Prozent stellt die Bewältigung ihrer COPD während der Pandemie eine Überforderung dar und 68 Prozent sagen, dass sie sich aufgrund der Pandemie deutlich mehr Sorgen über ihren chronischen Zustand machen als früher. COVID-19 stellt auch Pflegekräfte vor große Herausforderungen. 79 Prozent nannten ausdrücklich die Pandemie als den bestimmenden Faktor, der die Versorgung ihrer COPD-Patienten beeinflusst hat.

Steigendes COPD-Bewusstsein

Während COVID-19 die individuellen Sorgen der fast 65 Millionen Menschen1, die mit COPD leben, wohl intensiviert hat, nahm gleichzeitig das weltweite Bewusstsein für die chronische Erkrankung zu. Nahezu drei von fünf Personen geben an, heute mehr über COPD zu wissen, als vor der Pandemie. Dies könnte darauf zurückzuführen sein, dass die COVID-19-Pandemie zu einer verstärkten Aufklärung über Atemwegserkrankungen geführt hat. Vor der Pandemie gaben 52 Prozent der Befragten an, mit COPD vertraut zu sein. Aktuell sind es bis zu 72 Prozent.

Virtuelle Behandlungsmöglichkeiten nehmen zu

Die Sorge um die persönliche Betreuung wächst. So ist, laut der Umfrageteilnehmer, die Bereitschaft zu telemedizinischen Terminen seit dem Ausbruch der Pandemie gestiegen. Dies gilt insbesondere für Vorsorgeuntersuchungen (56 bis 62 Prozent), regelmäßige Kontrollen aufgrund einer Vorerkrankung (57 bis 64 Prozent), aber auch die Behandlung neuer Gesundheitsprobleme (57 bis 63 Prozent). Dieser Anstieg ist überraschenderweise bei den Menschen, die nicht an COPD leiden, stärker ausgeprägt. 55 Prozent waren vor der COVID-19-Pandemie bereit, Telemedizin zur Behandlung eines chronischen Gesundheitsproblems zu nutzen, jetzt sind es bis zu 62 Prozent.

 

Das breite Portfolio an vernetzten Lösungen und Services von Philips ist darauf ausgerichtet, die Bedürfnisse von Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen, wie COPD, optimal zu befriedigen und Anbieterinnen und Anbietern sowie Ärztinnen und Ärzten eine effektivere Patientenversorgung zu ermöglichen.

 

Weitere Umfrageergebnisse auf Englisch finden Sie unter: Philips.com/WorldCOPDDDay.

Über die Umfrage

Diese Umfrage wurde von KJT Group, Inc. im Auftrag von Philips vom 8. bis 17. Oktober 2020 mit 4.001 Personen ab 18 Jahren online in vier Ländern durchgeführt (China: n=1.000; Indien: n=1.000; Russland: n=1.001; und USA: n=1.000). Die Umfrage ist webbasiert und wurde in der/den Primärsprache(n) des jeweiligen Landes durchgeführt. Dabei handelte es sich um Ermessensstichproben, so dass eine Fehlermarge nicht genau geschätzt werden kann. Für die vollständige Erhebungsmethodik, einschließlich der Gewichtungsvariablen, wenden Sie sich bitte an Meredith Amoroso: meredith.amoroso@philips.com.

Über Royal Philips

Royal Philips (NYSE: PHG, AEX: PHIA) ist ein führender Anbieter im Bereich der Gesundheitstechnologie. Ziel des Unternehmens mit Hauptsitz in den Niederlanden ist es, die Gesundheit der Menschen zu verbessern und sie mit entsprechenden Produkten und Lösungen in allen Phasen des Health Continuum zu begleiten: während des gesunden Lebens, aber auch in der Prävention, Diagnostik, Therapie sowie der häuslichen Pflege.

Die Entwicklungsgrundlagen dieser integrierten Lösungen sind fortschrittliche Technologien sowie ein tiefgreifendes Verständnis für die Bedürfnisse von medizinischem Fachpersonal und Konsumenten. Das Unternehmen ist führend in diagnostischer Bildgebung, bildgestützter Therapie, Patientenmonitoring und Gesundheits-IT sowie bei Gesundheitsprodukten für Verbraucher und in der häuslichen Pflege. Philips beschäftigt etwa 81.000 Mitarbeiter in mehr als 100 Ländern und erzielte in 2019 einen Umsatz von 19,5 Milliarden Euro. Mehr über Philips im Internet: www.philips.de

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Svenja Eggert

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