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09. Juli 2021

Marienhospital Stuttgart und Philips nehmen digitale Pathologie in Betrieb

Hamburg und Stuttgart - Im Oktober 2020 sind das Gesundheitsunternehmen Philips und das Marienhospital Stuttgart eine strategische Partnerschaft eingegangen. Diese ist langfristig angelegt und soll die Spitzenmedizin am Marienhospital stärken sowie die ganzheitliche Patientenversorgung sicherstellen. Eines der Kernelemente in der Zusammenarbeit ist die Neugestaltung der Pathologie und ihrer Prozesse. Das Projekt wurde nun erfolgreich umgesetzt.

 

Die Pathologie ist für die Gesundheitsversorgung von entscheidender Bedeutung. Denn 70 Prozent der Entscheidungen, die das Leben von Patientinnen und Patienten betreffen, beinhalten eine Laboruntersuchung oder einen histopathologischen Befund.¹ Allerdings stehen weltweit die Institute für Pathologie an mehreren Fronten unter großem Druck. Dafür verantwortlich sind die derzeitige Knappheit an technischem und ärztlichem Personal, zu wenig Platz und Zeit, die Zunahme komplexer Anfragen sowie vielfältige Arbeitsabläufe in verschiedenen Systemen und Abteilungen.

 

Computergestützte Diagnosen

Um dieser Herausforderung zu begegnen, wurde im Marienhospital Stuttgart die digitale Pathologie eingeführt. Ziel ist es, die Diagnose, Behandlung und Prävention von Krebs und anderen Erkrankungen durch einen automatisierten digitalen Workflow zu verbessern und effizienter zu gestalten. „Die Digitalisierung der Pathologie ist die Zukunft“, ist sich Markus Mord, Geschäftsführer des Marienhospitals Stuttgart, sicher. „Wir sind durch die Implementierung der neuesten Technologien einer der Vorreiter in diesem Bereich. Unsere Patientinnen und Patienten profitieren künftig von schnelleren und digital unterstützten Diagnosen.“

 

Schnelle und reproduzierbare Ergebnisse

Die Ablösung der konventionellen Lichtmikroskopie durch die virtuelle Mikroskopie hat zahlreiche Vorteile – sowohl für die Anwendenden als auch für die Patientinnen und Patienten. Die Objektträger mit den Proben lassen sich nun digitalisieren. Die Pathologinnen und Pathologen haben von überall Zugriff auf die für die Befundung notwendigen Dateien in Form hochauflösender histologischer Bilder. Analysetools erleichtern die Auswertung und unterstützen bei schnelleren, präziseren Diagnosen. Gleichzeitig können die Bilder mit Kolleginnen und Kollegen anderer Fächer virtuell besprochen werden. Darüber hinaus schafft die Digitalisierung die Voraussetzungen für den Einsatz künstlicher Intelligenz. „KI ist eine Schlüsseltechnologie. Sie kann die Pathologinnen und Pathologen des Marienhospitals Stuttgart perspektivisch von Routineaufgaben entlasten“, so Michael Heider, Business Marketing & Sales Leader Precision Diagnosis, Philips GmbH Market DACH.

Über Royal Philips

Royal Philips (NYSE: PHG, AEX: PHIA) ist ein führender Anbieter im Bereich der Gesundheitstechnologie. Ziel des Unternehmens mit Hauptsitz in den Niederlanden ist es, die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen zu verbessern und sie mit entsprechenden Produkten und Lösungen in allen Phasen des Health Continuums zu begleiten: während des gesunden Lebens, aber auch in der Prävention, Diagnostik, Therapie sowie der häuslichen Pflege.

Die Entwicklungsgrundlagen dieser integrierten Lösungen sind fortschrittliche Technologien sowie ein tiefgreifendes Verständnis für die Bedürfnisse von medizinischem Fachpersonal, Konsumentinnen und Konsumenten. Das Unternehmen ist führend in diagnostischer Bildgebung, bildgestützter Therapie, Patientenmonitoring und Gesundheits-IT sowie bei Gesundheitsprodukten für Verbraucherinnen und Verbraucher und in der häuslichen Pflege. Philips beschäftigt etwa 77.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in mehr als 100 Ländern und erzielte 2020 einen Umsatz von 17,3 Milliarden Euro. Mehr über Philips im Internet: www.philips.de/healthcare

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Nachhaltigkeit bei Royal Philips

Royal Philips agiert in allen Geschäftsprozessen CO₂-neutral und bezieht Elektrizität zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen. Im Jahr 2020 erzielte das Unternehmen mehr als 70 Prozent seines Umsatzes mit nachhaltigen Produkten und Dienstleistungen und recycelte mehr als 90 Prozent seiner Betriebsabfälle. Philips liegt auf den vorderen Plätzen des Dow Jones Sustainability Indexes, steht seit acht Jahren auf der CDP Climate Change A-Liste und belegte im Jahr 2020 den zweiten Platz auf der Liste der 100 am nachhaltigsten geführten Unternehmen der Welt des Wall Street Journal.

Philips setzt sich für die Reduktion des ökologischen Fußabdrucks über die gesamte Wertschöpfungskette ein und hat sich bis 2025 noch ambitioniertere Ziele gesetzt: Das Unternehmen verpflichtet sich zu 100 Prozent EcoDesign, erhöhter Energieeffizienz, verstärkter Nutzung von erneuerbaren Energien und Lösungsansätzen für die Kreislaufwirtschaft und leistet damit einen Beitrag zum Pariser Klimaabkommen, die Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Bis 2025 wird Philips 75 Prozent seines Gesamtenergieverbrauchs, einschließlich Kraftstoff, aus erneuerbaren Quellen beziehen. Mehr Informationen im Internet: www.philips.de/nachhaltigkeit

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Über das Marienhospital Stuttgart

Das Marienhospital Stuttgart wurde 1890 gegründet. Es steht bis heute in der Trägerschaft der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul in Untermarchtal. Von einem kleinen Hospital mit 15 Ordensschwestern und 90 Betten entwickelte es sich im Laufe der Jahrzehnte zu einem großen Krankenhaus. Es verfügt heute über 761 Betten und weit über 2.000 Mitarbeiter. Das Marienhospital wird von unabhängigen Institutionen wie Krankenkassen, Zeitschriften und Verbänden immer wieder ausgezeichnet; unter anderem als eines der besten Krankenhäuser und einer der besten Arbeitgeber Deutschlands. Von Anfang an gehörten zwei Eigenschaften zu den Grundpfeilern des Krankenhauses: menschliche Zuwendung zum Patienten und eine Medizin, die technisch stets auf der Höhe der Zeit oder ihr voraus war. So schaffte das Krankenhaus bereits 1908 als eines der ersten Krankenhäuser überhaupt ein Röntgengerät an und gehörte in den 130 Jahren seines Bestehens immer zu den technisch führenden Krankenhäusern Deutschlands. Eine Tradition, die sich auch mit der strategischen Partnerschaft mit der Firma Philips fortsetzt.  Mehr über das Marienhospital: www.marienhospital-stuttgart.de

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Kontaktdaten

Annette Halstrick

Annette Halstrick

PR Manager Philips Health Systems

Tel.: +49 152 2280 0529

Christine Unrath

Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Marienhospital Stuttgart

Tel: +49 711 6489-2039

Medienmaterial

In Deutschland haben erst wenige Institute für Pathologie auf digitale Prozesse umgestellt.

Die digitale Pathologie ermöglicht den einfachen Vergleich mehrerer Präparate, das schnelle Einholen von Zweitmeinungen und den Einsatz künstlicher Intelligenz zur Befundunterstützung.

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