Mai 2022

Expertenzitate  


Nie wieder dicke Luft: Für ein befreites Durchatmen

Dr. Stefan Schumacher, stellvertretender Leiter der Abteilung Filtration & Aerosolforschung am Institut für Energie- und Umwelttechnik e.V. in Duisburg:

„Durch die Pandemie entstand der Eindruck, dass ein Aerosol etwas Böses, Schlimmes, Gefährliches ist. Das ist im Allgemeinen nicht so. Denken Sie zum Beispiel an Nebel: Wassertropfen in der Luft sind harmlos. Am Meer befinden sich Salzpartikel in der Luft – das ist sogar eher gesundheitlich fördernd. Aerosole können aber auch Krankheitserreger oder Allergene, wie Pollen oder Tierhaare, transportieren, darüber hinaus schweben weitere Partikel im Innen- und Außenraum, die negative Gesundheitsfolgen hervorrufen können.“

„Wir empfehlen ausdrücklich die Kombination aus Lüften und Luftreinigern. Beim Lüften gelangen selbstverständlich Feinstaub und Allergene von außen hinein. Ist jedoch gleichzeitig ein Luftreiniger in Betrieb, werden diese sofort wieder entfernt. Luftreiniger helfen also auch in nicht-pandemischen Zeiten.“

„Luftschadstoffe haben ganz unterschiedliche Größen. Pollen sind aus Sicht der Aerosolforschung große Partikel mit mehreren zehn Mikrometern, bei Viren hingegen kommen wir sogar schnell in einem Bereich von nur 0,1 Mikrometern. Wir haben festgestellt: Ein ausreichend dimensionierter und unabhängig getesteter Luftreiniger mit HEPA-Filter entfernt all diese Partikelgrößen sehr gut.“

Uwe E. Berger MBA, Leiter des Österreichischen Pollenwarndienstes und des European Aeroallergen Network:

„Prinzipiell ist bei Kindern eine erhöhte Vorsicht geboten, da unbehandelte Allergien nach mehreren Jahren zu einem sogenannten Etagenwechsel führen können. Die Beschwerden rutschen von den Augen und der Nase in die Lunge.“

„Bei Kindern entwickelt sich allergisches Asthma relativ schnell und führt damit zu einer Beeinträchtigung der Lebensqualität und des schulischen Erfolges. Während der Corona-Pandemie kommen nun in Klassenzimmern vermehrt Luftfilter zum Einsatz. Seitdem bekommen wir regelmäßig die Rückmeldung, dass Allergikerkinder leichter lernen und weniger Beschwerden in der Schule haben.“

„Der schadstoffbeladenen Luft im Freien ist nicht auszuweichen. Allerdings können wir den Innenbereich möglichst allergenarm und schadstofffrei gestalten. Hierbei helfen technische Möglichkeiten wie ein Luftreiniger. So können Allergiker*innen ihrem Immunsystem eine Pause gönnen.“

„Hängen Sie nicht an alten Empfehlungen, wie über mehrere Stunden nachts lüften oder die Bettwäsche beim Fenster heraushängen. Praktizieren Sie lieber ein paar Minuten Stoßlüften, und reinigen dann die Raumluft mit einem Luftreiniger. Generell gilt: Allergenmeidung, Luftfilter und Allergiebehandlung gehen Hand in Hand.“

Prof. Dr. Torsten Zuberbier, Direktor des Instituts für Allergieforschung und Leiter der Europäischen Stiftung für Allergieforschung ECARF:

„Allergiker*innen haben in der Regel genetisch bedingt ein besonders gutes Immunsystem und daher weniger Probleme mit schweren Infektionen wie Corona oder mit Krebserkrankungen. In der modernen Umwelt sind durch einen Irrtum eigentlich harmlose Bestandteile, wie Pollen, Hausstaubmilben oder Nahrungsbestandteile in den Fokus des Immunsystems geraten – und werden bekämpft.“

„Eine große Kohortenstudie in England hat gezeigt: Ein Kind mit unbehandeltem Heuschnupfen hat eine 40-prozentig größere Wahrscheinlichkeit, im Vergleich zu pollenfreien Zeiten eine Schulnote abzufallen. Luftfilter entlasten im Klassenzimmer dabei aber nicht nur Allergiker, sondern lindern zusätzlich die Gefahr, Allergien zu entwickeln.“

„50 Prozent der Kinder, die eine Katzenallergie entwickeln, haben keine Katze. Aber sie reagieren auf Katzenhaare, die Mitschüler an ihrem kuscheligen Pullover mit in die Schule schleppen. Auch das verbessert ein Luftfilter. Und es gibt auch Lehrkräfte, die sagen: Ich möchte überhaupt nicht wieder ohne Luftfilter unterrichten, es geht mir viel besser.“

Über Philips Domestic Appliances

Philips Domestic Appliances hat ein klares, überzeugendes Ziel: Menschen dabei zu unterstützen, ihre eigenen vier Wände in ein Zuhause zu verwandeln. Das Unternehmen bietet innovative, digitale Produkte in den Bereichen Küchengeräte, Kaffee, Kleidungs- und Haushaltspflege an. Zu den erfolgreichsten Produkten gehören der Airfryer, der Kaffeevollautomat mit LatteGo Milchsystem, die Dampfbügelstation PerfectCare Elite, die Luftreiniger und der kabellose Staubsauger SpeedPro Max. Philips Domestic Appliances hat seinen Hauptsitz in Amsterdam und ist in mehr als 100 Ländern mit einer globalen Innovations-, Produktions- und Handelspräsenz aktiv. Das Unternehmen beschäftigt etwa 7.000 Mitarbeitende und ist ein ehemaliger Geschäftsbereich von Royal Philips. Mehr über Philips Domestic Appliances im Internet: www.philips.de/presse

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