Unerkannte fokale Läsionen verursachen Restischämie. Die DEFINE PCI-Studie wurde durchgeführt, um mithilfe des iFR-Pullbacks die Rate und Ursachen von Restischämie bei 500 Patient*innen mit moderner perkutaner Koronarintervention zu untersuchen. Frühe Ergebnisse zeigen, dass Restischämie häufig ist und die Ursachen behandelbar sind [2,4].
Das Ziel ist, die durch iFR-Pullback nach erfolgreicher angiographischer perkutaner Koronarintervention ermittelte Restischämie und deren Bedeutung für die Optimierung des Verfahrens zu verstehen.
DEFINE Flair und iFR Swedeheart sind zwei prospektive, randomisierte, kontrollierte Studien, die im angesehenen New England Journal of Medicine veröffentlicht wurden und gemeinsam mit mehr als 4.500 Patient*innen die größte klinische Datensammlung zur Physiologie darstellen. Mehr erfahren DEFINE FLAIR, iFR Swedeheart.
* Die p-Werte stehen für die „Nichtunterlegenheit“ einer iFR-geführten Strategie im Vergleich zu einer FFR-geführten Strategie bezogen auf die 1-jährigen MACE-Raten. Die vordefinierte Spanne der „Nichtunterlegenheit“ lag bei 3,4 % bei DEFINE FLAIR bzw. 3,2 % bei iFR Swedeheart. MACE-Rate nach 1 Jahr: 6,8 % vs. 7,0 % (HR: 0,95; 95 % KI: 0,68–1,33; P=0,78)
** MACE-Raten nach 5 Jahren [3,8]: 21,5 % iFR vs. 19,9 % FFR (HR 1,09; 95 % KI: 0,90–1,33)
Geringere Kosten pro Patient*in
DEFINE FLAIR im Vergleich zu FFR, iFR führte zu:
Kürzere Eingriffsdauer
Für DEFINE FLAIR wurde herausgefunden, dass eine iFR-geführte Strategie zu folgenden Ergebnissen führte [7]:
Verbesserte Versorgung
In den beiden Studien wurde zudem belegt, dass eine iFR-geführte Strategie im Vergleich zu einer FFR-geführten Vorgehensweise nicht nur zu einer Verkürzung des Eingriffs führt, sondern auch schwere Patientensymptome fast vollständig eliminiert.