Jede Sekunde zählt, wenn es um die Diagnose und Behandlung von ApoplexPatienten geht. Um Krankenhäuser und Ärzte zu vernetzen und die Patientenversorgung zu verbessern, ist Philips eine Partnerschaft mit dem Medtech-Unternehmen Nicolab eingegangen und hat dessen cloud-basierte Apoplex-Triage- und Managementlösung StrokeViewer in den durchgängigen Apoplex-Gesundheitsversorgungsweg von Philips integriert. Dadurch können Apoplexteams schnell und effizient zusammenarbeiten, rund um die Uhr an allen Wochentagen, und haben jederzeit Zugriff auf die entscheidenden Informationen – vom Auftreten des Apoplex bis zur Ankunft des Patient im Interventionsarbeitsplatz. So wird sichergestellt, dass jeder Patient die bestmögliche Chance auf eine erfolgreiche Genesung erhält.
Bis zu 60 % der Apoplexpatienten kommen außerhalb der regulären Dienstzeiten ins Krankenhaus, was bedeutet, dass sie häufig von weniger erfahrenem oder jüngerem Personal behandelt werden.[1,2]Die Partnerschaft zwischen Philips und Nicolab hilft, die entscheidenden Engpässe in der Apoplexbehandlung zu lösen. So geht’s: Sobald der Patient gescannt wurde, nutzt StrokeViewer künstliche Intelligenz (KI), um verschiedene Apoplex-Bildgebungsbiomarker zu analysieren und so die Diagnose zu beschleunigen. Das Apoplex-Team kann einfach miteinander kommunizieren und zusammenarbeiten, indem es die Bilder aus dem mobilen DICOM-Viewer, der für diagnostisch zertifiziert ist, gemeinsam nutzt. Bei Bedarf können Teams die Bilder und Details des Patienten schnell mit einem überregionalen Zentrum für endovaskuläre Therapie (EVT) freigeben.
Dadurch wird sichergestellt, dass der Patient nicht unnötig verlegt oder einen Wiederholungsscan erhält und schneller diagnostiziert wird, sodass er rechtzeitig zur Behandlung kommt. Der Neurologe des Patienten an anderen Standorten erhält automatisch eine Reihe von Analysen der Scans (z. B. Nachweis von Blutung, Erkennung von großen Gefäßverlegungen und Perfusionsanalyse), um das Ausmaß der Hirnschädigung zu beurteilen. StrokeViewer stellt sicher, dass das Interventionsteam im umfassenden Apoplexzentrum auf dem Laufenden gehalten wird, damit es vorbereitet ist, wenn der Patient ankommt. Zum Beispiel können Ärzte alle relevanten DICOM-Scans und KI-Ergebnisse direkt auf Azurion, dem System für bildgeführtes Verfahren von Philips, überprüfen, um die Eignung für eine interventionelle Behandlung zu bestimmen. Die 3D-Planungsansicht ermöglicht es dem interventionellen Team, den optimalen Zugangsweg und die idealen Blickwinkel zu bestimmen, bevor der Patient den Interventionsarbeitsplatz betritt.
Philips ist ein kooperativer und engagierter Partner von Nicolab. Als Pionier in der Apoplex-Gesundheitsversorgung arbeiten wir Hand in Hand mit Philips, um die Zeit für die Diagnose von Apoplex-Patienten zu verkürzen, Ärzte zu vernetzen und den Behandlungsausgang für Patienten zu verbessern.
Sehen Sie sich das Video unten an, um zu erfahren, wie die Partnerschaft zwischen Philips und Nicolab das Bicêtre Hospital in Paris bereits dabei unterstützt, die Zusammenarbeit in der Apoplexversorgung zu verbessern.
Die App ist rund um die Uhr verfügbar, sodass wir sie jederzeit und überall nutzen können. Wenn ich keinen Zugriff auf mein Smartphone habe, kann ich die Bilder in Azurion sehen, ohne Zeit zu verlieren oder mich ausschleusen zu müssen.