Während die Zahl der Krebsfälle steigt,1 nimmt die Zahl der Patholog*innen weltweit nicht zu.2 Die digitale Pathologie von Philips trägt dazu bei, die Arbeitsbelastung der Patholog*innen zu verringern, indem sie Arbeitsabläufe optimiert, Diagnoseprozesse verbessert, Partnerschaften fördert und eine ortsunabhängige Zusammenarbeit ermöglicht. Digitale Pathologie kann die Effizienz um bis zu 18 %3 steigern, da sie zeitaufwändige administrative Aufgaben eliminiert, Kosten senkt und die Laborleistung verbessert. Der digitalisierte Workflow führt effizient durch den diagnostischen Prozess und vernetzt Teams, um Ressourcen optimal zu nutzen, während integrierte Patientendaten eine fundierte Entscheidungsfindung unterstützen.
Die digitale Pathologie von Philips zielt darauf ab, den Druck auf Patholog*innen zu verringern, indem Arbeitsabläufe optimiert, Diagnoseprozesse verbessert, Partnerschaften erleichtert und eine standortunabhängige Zusammenarbeit ermöglicht werden.
Digitale Pathologie kann auch unmittelbare Auswirkungen auf die Patientenversorgung haben: Der digitale Arbeitsablauf kann Probleme bei der Handhabung von Materialien beseitigen und pathologische Befunde erkennen, sobald sie auftreten. Durch die Digitalisierung müssen sich Pathologen auch keine Sorgen mehr über das Risiko machen, Proben zu verlieren oder zu beschädigen. Der Einsatz dieser Technologie könnte die Effizienz um bis zu 1 8%3 steigern, denn zeitaufwändige Verwaltungsaufgaben werden eliminiert, Kosten reduziert und die Laborleistung verbessert. Die Technologie erfüllt inzwischen sowohl im Bereich des Scannens als auch in der IT die für digitale Pathologie erforderlichen Standards, was Applikationsausgereiftheit, Netzwerke, Rechen- und Speicherungskapazitäten angeht.
Zu den klinischen Pathologielaboren außerhalb der USA, die vollständig zur digitalen Pathologie übergegangen sind, gehören das Krankenhaus Saint-Joseph in Frankreich, Krankenhäuser in Granada in Spanien, Hall in Tirol in Österreich, die Universitätsmedizin Göttingen in Deutschland, IDEXX (weltweit) sowie in Finn in Großbritannien. Die Philips IntelliSite Pathologielösung4 darf zur primären diagnostischen Befundung und Freigabe von digitalen Pathologie-Objektträgern angeboten werden, die für formalinfixiertes und paraffineingebettetes (FFPE) Gewebe vorbereitet wurden.
Ein guter Business Case für die digitale Pathologie dreht sich ganz um vorausschauende Planung. Finden Sie heraus, wie Ihr digitales Labor aussehen soll, welche Änderungen Sie vornehmen müssen und wo Sie investieren sollten. Wenn Sie die Antworten auf diese Fragen haben, sollten Sie einen reibungslosen Übergang schaffen und eine attraktive Rendite auf Ihre Investition erzielen können. Langfristig überwiegen die Vorteile der digitalen Pathologie ihre Kosten. Die digitale Pathologie vereinfacht die Logistik, spart Zeit und ermöglicht es Patholog*innen, effizienter zu arbeiten. Philips bietet ein Tool zur Wirtschaftlichkeitsanalyse an, das Labors dabei helfen kann, zu entscheiden, ob der Umstieg auf digitale Pathologie für sie sinnvoll ist.
Der erste große Vorteil der digitalen Pathologie ist die Logistik. Sie müssen nicht mehr Ihre physischen Archive durchsuchen und benötigen idealerweise keinen Verwaltungsassistenten mehr für das Management Ihrer Speicher- und Ablagesysteme.
Vielleicht interessiert Sie der Artikel im Fachjournal Histopathologie: „Evaluating the benefits of digital pathology implementation:“ Time savings in laboratory logistics” by Alexi Baidoshvili, Anca Bucur, Jasper van Leeuwen, Jeroen van der Laak, Philip Kluin and Paul J van Diest. Der zweite Hauptvorteil ist die diagnostische Zeit. Die digitale Diagnostik, einschließlich der digitalen Betrachtung von Objektträgern, ist schneller als die Arbeit mit dem Mikroskop. Das bedeutet, dass Sie sowohl die Kapazität als auch die Effizienz steigern. Darüber hinaus ist die Qualität der digitalen Diagnostik tatsächlich besser als die auf Objektträgern basierende Arbeit.5
In einem klassischen Labor wird ein Glasobjektträger mehrmals vom Archiv zur Workstation des Pathologen oder der Pathologin und zurück bewegt. Mit digitalen Objektträgern entfällt dieser unnötige logistische Aufwand. Die Arbeit wird sowohl schneller als auch einfacher, und Mitarbeitenden können anderen Aufgaben zugeteilt werden.
Damit das Potenzial der Digitalisierung in der Branche voll ausgeschöpft werden kann, hat Philips das speziell entwickelte Business Case Tool für die digitale Pathologie geschaffen. Ihre Algorithmen analysieren die spezielle Prozessflussanalyse eines Labors und ermöglichen es, den stärksten finanziellen Vorteil gegenüber den entscheidenden Stakeholdern im Gesundheitsmarkt darzulegen. Die Daten kombinieren evidenzbasierte Auswertungen von Philips und die unabhängigen Erfahrungen europäischer Labore, die bereits von digitalem Arbeitsablauf profitieren.
Dies ist hilfreich, um das Potenzial eines volldigitalen Histopathologie-Workflow zu bewerten. Digitale Pathologie bedeutet nicht nur, die Beurteilung von Präparaten effizient und optimiert durchzuführen. Entscheidend ist, dass mit dem Tool eine spezielle Prozessflussanalyse eines Labors ausgearbeitet werden kann. Es enthält eine allgemeine Vorlage, die mit relevanten Daten für die speziellen Herausforderungen oder Spezialisierungen des jeweiligen Krankenhauses individuell angepasst wird. Die Bandbreite der detaillierten Kostenprognosen, die das Tool bietet, umfasst Prozesseingaben und Investitionsausgaben, von den Kosten für Scanner und Änderungen der IT-Infrastruktur bis hin zur Bereitstellung der Algorithmen, die der Bildanalyse zugrunde liegen.
Um die Verringerung der Kosten für den Arbeitsablauf nach der Umstellung auf eine digitale Umgebung zu quantifizieren, werden die aktuellen Kosten der Archivierung, die vorhandene Infrastruktur, z.B. Mikroskope und andere Erneuerungen, Wartung, Platzbedarf, Wiederholungsarbeiten aufgrund von Schäden sowie die Kosten der Algorithmen für die Bildverarbeitung berücksichtigt. Sobald die individuellen Daten des Labors integriert sind, erstellt das System einen Business Case auf Basis mehrerer Finanzmodellierungsmethoden, einschließlich derjenigen, die von Philips Capital unterstützt werden. Es handelt sich um eine Gratis-Ressource; Philips stellt darüber hinaus die Dienstleistungen seiner Expert*innen zur Verfügung, wenn Labore Unterstützung bei der Ausführung dieser Analyse anhand der erfassten Informationen benötigen.
Broschüre: Philips IntelliSite Pathologie
Philips IntelliSite Pathology-Lösungen
Neue Perspektiven für die Effizienz und die Patientenversorgung durch einen Wechsel zur digitalen Pathologie