Das Centre Hospitalier de Gonesse (CH de Gonesse) hat ein Projekt zur biomedizinischen Vernetzung entwickelt, um den Datenfluss zwischen medizinischen Geräten und der Krankenhaus-IT zu unterstützen. Teil des Projekts war auch Capsule MDIP, mit der Vitaldaten automatisch in die elektronische Patientenakte (EMR) übernommen werden konnten. Die Lösung verkürzte den Zeitaufwand für die Dokumentation und verringerte das Risiko von Dokumentationsfehlern.
Das Centre Hospitalier de Gonesse mit 956 Betten versorgt etwa 350.000 Einwohner einer Vorortgemeinde am nordöstlichen Stadtrand von Paris. Nach einer umfassenden baulichen Umgestaltung, bei der die Einrichtung um 74.000 Quadratmeter erweitert wurde, startete das CH de Gonesse die digitale Transformation, um klinische und betriebliche Abläufe zu modernisieren. Der Eckpfeiler dieser Transformation ist der Ansatz des Krankenhauses, Interoperabilität und Konnektivität zwischen Medizinprodukten und den KIS zu gewährleisten. Um eine offene und standardisierte Kommunikationsplattform zu implementieren, die den Datenfluss zwischen medizinischen Geräten und den IT-Applikationen des Krankenhauses unterstützt, initiierte das CH Gonesse ein biomedizinisches Konnektivitätsprojekt für die gesamte Einrichtung. Zu den Projektanforderungen gehörten eine umfassende Geräte- und Systemkompatibilität sowie Upgradefähigkeit zur Unterstützung der Erweiterung.
Durch die Implementierung einer innovativen Infrastruktur zur Integration von Medizinprodukten und des zugehörigen Überwachungssystems, beides Komponenten der MDIP, konnte das CH Gonesse die Qualität der Versorgung und das tägliche Leben seines Pflegepersonals verbessern. Die Plattform deckt alle Bereiche des Krankenhauses ab, von der allgemeinen Pflege über die Intensivmedizin bis hin zu den Operationssälen. Gonesse und das GHT gehören zu den ersten in Frankreich, die einen krankenhausweiten Ansatz für Konnektivität implementiert haben.
Neben den Vorteilen der Zuverlässigkeit und des Plattform-Sharings sowohl für die Intensiv- als auch die allgemeine Pflege war vor allem die durch die Vernetzung von medizinischen Geräten und KIS erzielte Zeitersparnis für das Personal der allgemeinen Pflege sehr attraktiv und hat sie zur Teilnahme motiviert.
Dank der Capsule-Lösung ist die Fehlerquote auf null gesunken, das Pflegepersonal spart viel Zeit und kann sich mehr um die Patient*innen kümmern.
Das Centre Hospitalier de Gonesse legte bei der Renovierung im Jahr 2016 besonderen Wert auf die Qualität der Infrastruktur und stellte sicher, dass die Einrichtung auf dem neuesten Stand der Technik war. Ziel war es, die Struktur modern, upgradefähig und resilient zu gestalten und die Herausforderungen bei der Nutzung der elektronischen Patientenakte sowie im Zusammenhang mit der für das Einträge vornehmen von Vitaldaten durch das Pflegepersonal aufgewendeten Zeit zu bewältigen. All dies wurde erreicht, einschließlich der Konnektivität mit medizinischen Geräten, was ein zentrales Element darstellt.
Im Rahmen der Digitalisierungsdynamik des Krankenhauses und seiner Politik der kontinuierlichen Verbesserung der Versorgungs- und Behandlungsqualität hat das Centre Hospitalier de Gonesse eine Vernetzungslösung implementiert, um Vitaldaten zu erfassen und diese in der elektronischen Patientenakte sowie in der Intensiv- und Anästhesiesoftware zu verwalten.
Das Centre Hospitalier de Gonesse war eines der ersten Krankenhäuser in Frankreich, das von der Einführung von Capsule MDIP und insbesondere von der bettseitigen Überwachung durch Capsule Vitals Plus im gesamten Krankenhaus profitierte. Mit dieser Lösung erwartete das Krankenhaus, die Fehler bei der Dokumentation zu reduzieren, alle von dem Pflegepersonal der Station routinemäßig erfassten Vitalparameter automatisch in die elektronische Patientenakte zu übertragen und das Pflegepersonal zu entlasten, sodass es mehr Zeit mit den Patient*innen verbringen kann.
Wir sind jetzt auch in der Lage, die Gesundheitsdaten in der elektronischen Patientenakte (EPA) vollumfänglich zu nutzen, um die medizinische Versorgung der Patient*innen zu optimieren.
Die Ergebnisse zeigen, dass die Vitals Plus-Patientenüberwachungslösung von Capsule eine zuverlässige und sichere Aufzeichnung der Vitalparameter in der elektronischen Patientenakte gewährleistet und dem medizinischen Personal erheblich Zeit spart. Dadurch können Pflegeassistent*innen und Pflegekräfte mehr Zeit mit der Versorgung der Patient*innen verbringen.
Die implementierte Lösung bietet auch eine nützliche, relevante und kontextbezogene Datenanalyse, um die Patientenversorgung und das IT-Systemmanagement zu verbessern.
Das Feedback beider technischen Teams war positiv. Sie empfanden die Lösung als einfach in der Anwendung, und sie entspricht den Anforderungen des medizinischen Personals.
Optimierung der Patientenversorgung durch erweiterte Datenanalyse