Das St. Antonius Hospital ist für sein langjähriges Engagement zur kontinuierlichen Verbesserung der Qualität und Effizienz seiner Gesundheitsdienstleistungen anerkannt. Zunehmend komplexere Eingriffe, unvorhersehbare Nachfrage und steigende Wartezeit der Patient*innen veranlassten das Krankenhaus, nach Möglichkeiten zu suchen, um wirkungsvollere klinische und betriebliche Verbesserungen in seinen interventionellen Laboren zu erzielen. Als die Zeit gekommen war, ein bestehendes Labor zu ersetzen, war das Ziel, in eine Lösung zu investieren, die die Qualität der Gesundheitsversorgung verbessert, die Effizienz des Arbeitsablaufs maximiert und die Zufriedenheit von Mitarbeitenden und Patient*innen steigert.
Das St. Antonius ist ein führendes Lehrkrankenhaus in den zentralen Niederlanden mit einem starken Fokus auf Forschung und Ausbildung. Es bietet eine breite Palette medizinischer Fachrichtungen und ist landesweit für seine kardiovaskuläre Expertise bekannt. Das St. Antonius betreibt drei verschiedene Standorte und behandelt jährlich mehr als 93.000 Patient*innen. St. Antonius sieht sich, wie viele Krankenhäuser, mit unvorhersehbarer Patientennachfrage und steigendem Kostendruck konfrontiert. Bei der Wahl eines neuen Interventionsarbeitsplatzes entschied sich St. Antonius für Philips als innovativen und vertrauenswürdigen Partner, um die Patientenversorgung zu verbessern und Änderungen zur Unterstützung seiner langfristigen interventionellen Strategie zu implementieren.
Die Installation des Azurion bot unserem Interventionsteam die Möglichkeit, die vorhandenen Prozesse zu analysieren und Arbeitsabläufe zu standardisieren. So konnten wir greifbare und bedeutende operative Verbesserungen erzielen.
Azurion ist die Plattform der jüngsten Generation für bildgeführte Therapie von Philips. St. Antonius gehörte zu den ersten Krankenhäusern weltweit, die die Philips Azurion Suite installierten. Das Krankenhaus nahm an einer umfassenden Studie teil, um die Auswirkungen der neuen Plattform und ihres klinischen Arbeitsablaufs auf seine Abteilung zu bewerten.
Die Studienergebnisse wurden von NAMSA, einem unabhängigen Dritten mit Expertise in Studiendesign und Datenanalyse, verifiziert. Die Ergebnisse zeigten, dass St. Antonius mit Azurion statistisch signifikante Verbesserungen im Arbeitsablauf erzielte. Die Optimierung der patientenbezogenen Vorbereitungszeit im Labor, der Behandlungszeit und der post-prozeduralen Laborzeit ermöglichte es dem Krankenhaus, mehr Patient*innen zu behandeln und eine höhere Zufriedenheit bei Mitarbeitenden und Patient*innen zu erreichen.
Um die Effizienz der Arbeitsabläufe zu maximieren, hatte sich das St. Antonius folgende Ziele gesetzt: die unnötigen Wartezeiten für Patient*innen zu verkürzen, die Auslastung des Labors zu verbessern und eine größere Einheitlichkeit bei der Durchführung nicht dringender Eingriffe zu erreichen. Die Studienergebnisse zeigten, dass die Kombination aus der Azurion-Hardware‑Plattform, einem flexiblen Arbeitsablauf-Ansatz und optimierter Schulung St. Antonius zu beeindruckenden Verbesserungen in der Effizienz und Patientenversorgung über verschiedene Eingriffsarten hinweg geführt hat.
Die mit dem Philips Azurion System erreichte Optimierung des Workflows ermöglichte es St. Antonius, täglich einen weiteren Patienten oder eine weitere Patientin zu behandeln. Darüber hinaus sorgten die eingesparten Zeiten für eine 25%ige Reduktion der Anzahl geplanter Fälle, die verspätet abgeschlossen wurden, was zu geringeren Überstundenkosten und höherer Mitarbeiterzufriedenheit beiträgt.
Diese Verbesserungen hatten einen positiven Effekt auf Patient*innen und das Klinikpersonal während des gesamten Behandlungsverlaufs. Die Leistung wurde in drei Hauptkategorien gemessen: Patientenvorbereitung, Eingriff und Nachbehandlung.
Die Flexibilität des Systems erlaubt es uns, problemlos Anpassungen vorzunehmen und gemäß den individuellen Präferenzen des Arztes oder der Ärztin zu arbeiten. Wir können diese Präferenzen in den ProcedureCards vorprogrammieren.
Neben dem Zugriff auf modernste Technologie haben Krankenhäuser die Bedeutung von Prozessoptimierung und tiefgreifenden Analysefähigkeiten erkannt, um Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit radikal zu steigern. Um die mit dem Philips Azurion System bereits erzielten Vorteile weiter zu verbessern, führte das Philips Team eine detaillierte Analyse von Verfahrensdaten und des Arbeitsablaufs in der Interventionsabteilung durch, um zentrale Herausforderungen „jenseits des Systems“ in Bereichen wie Einrichtungsplanung, Personal- und Patientenplanung, Informationsfluss und Patiententransport gezielt anzugehen.
Mit dem Azurion System konnten wir unseren Arbeitsablauf so verbessern, dass wir mehr Patient*innen an einem Tag behandeln können. Dies führt zu einem höheren Patientendurchsatz pro Woche und Jahr, und zwar ohne Einbußen in Bezug auf die Patientensicherheit oder Versorgungsqualität.
Die umfassenden Eingriffs- und Systemdaten wurden mit einer Analyse des Raumlayouts kombiniert, um Möglichkeiten zur Optimierung des Arbeitsablaufs im Interventionslabor ausfindig zu machen. So konnte eine bislang selten genutzte Fläche in einen Wartebereich mit höherem Komfort für Patient*innen umfunktioniert werden, und außerdem ein Bereich geschaffen werden, in dem Ärzt*innen in unmittelbarer Nähe zum Labor Befundung und Berichterstellung durchführen können.
St. Antonius und Philips identifizierten gemeinsam Verbesserungsansätze und erarbeiteten Szenarien für Umsetzung und Priorisierung. Die Zusammenarbeit führte zum Beginn von Verbesserungsinitiativen mit Teams, die von St. Antonius geleitet wurden.
St. Antonius Hospital: Verkürzung der Behandlungszeit um 17 % dank Philips Azurion