Wie lassen sich radiologische Workflows in einem einzigen Arbeitsbereich vereinen, komplexe Analysen und Quantifizierungen in Echtzeit ermöglichen, die Befundung vereinfachen und die Qualität in einem stark frequentierten, mittelgroßen Krankenhaus sicherstellen, das hochspezialisierte CT- und MRT-Untersuchungen durchführt? Vor dieser Herausforderung stand das Hospital Nuestra Señora del Rosario in Madrid, Spanien, ein Krankenhaus mit 200 Betten, in dem 16 von 26 Radiolog*innen ausschließlich CT- und MRT-Untersuchungen durchführen. Jährlich führen Spezialist*innen für die Bereiche Prostata, Becken, Herz, Neurologie, Kopf/Hals und andere anspruchsvolle Untersuchungen dort 35.000 hochspezialisierte CT- und MRT-Untersuchungen durch.
Dr. Eliseo Vañó Galván, Facharzt für Herz-Kreislauf-Radiologie und Leiter der Abteilung für CT und MRT am Hospital Nuestra Señora del Rosario, schätzt, dass 30 bis 40 % der Untersuchungen im Haus eine moderne Bildgebungstechnologie erfordern. Ein erheblicher Teil davon nutzt das hauseigene 3D-Bildgebungslabor. Das Klinikteam legt größten Wert auf diagnostische Qualität und betrachtet moderne bildgebende Verfahren als unverzichtbar, um eine genaue und vollständige Befundung zu gewährleisten. Um eine konsistente Quantifizierung oder eine tiefergehende Analyse zu ermöglichen, führt das Team zahlreiche Untersuchungen durch, die eine aufwendige Nachbearbeitung erfordern. All diese Untersuchungen sind entscheidend für eine effektive Behandlung, optimale Ergebnisse und den Fortschritt des medizinischen Wissens, aber jede Untersuchung kostet auch Zeit.
Es gibt zwar viele Möglichkeiten, solche Tools in die radiologische Umgebung zu integrieren, die Herausforderung besteht jedoch darin, sie so einzubinden, dass eine nahtlose Befundung, Zusammenarbeit, Berichterstellung und Weitergabe der Ergebnisse möglich ist, ohne die Effizienz der Workflows zu beeinträchtigen.
30 % bis 40 % der Untersuchungen im Hospital Nuestra Señora del Rosario erfordern moderne Bildgebungsverfahren. Integrierte Tools sparen „mindestens 1 bis 2 Minuten pro Patient*in.“1
Je nach klinischem Fachgebiet müssen die CT- und MRT-Radiologen des Krankenhauses Nuestra Señora del Rosario zusätzlich zu ihrer Routinearbeit täglich Dutzende von äußerst komplexen und technisch anspruchsvollen Untersuchungen durchführen. Wenn sie durchschnittlich 60 Sekunden warten müssen, bis sich Bilder auf einer separaten Workstation für die erweiterte Bildnachbearbeitung öffnen, wirkt sich das erheblich auf ihre Effizienz aus. Mit dem integrierten Workflow von Philips in einem einheitlichen Arbeitsbereich sagt Dr. Vañó: „sparen wir mindestens ein bis zwei Minuten pro Patient*in. Das summiert sich am Ende des Tages zu einer großen Zeitersparnis für alle Spezialist*innen in unserer Abteilung.“
Die Philips Plattform ist einfach, hat eine intuitive Benutzeroberfläche und deckt alle unsere Anforderungen an Visualisierung, Zusammenarbeit und Befundung ab. Philips ist nicht nur in einem Bereich stark. Es ist einfach unsere rundum bevorzugte Lösung.
Die Lösungen von Philips helfen Radiolog*innen auch, effizienter und effektiver zu arbeiten, indem sie Aufgaben und Workflows auf der Grundlage vorausschauender Nutzungsmuster automatisieren. Algorithmen unterstützen bei der Verarbeitung der Messwerte und der Generierung der Ergebnisse, wodurch Zeit gespart wird. Die integrierte Sprachsteuerung beschleunigt die Berichterstellung innerhalb des Arbeitsbereichs, hilft Fehler zu vermeiden und bietet sogar die Möglichkeit, Voruntersuchungen über einfache Sprachbefehle zu verlinken. Die automatische Erfassung von DICOM- und HL7-Daten beschleunigt die Erstellung von Reports und verbessert die Genauigkeit.
Die Zeitersparnis bei der Erfassung quantifizierter, umsetzbarer Informationen in einem integrierten Arbeitsbereich trägt direkt zur Reporting-Qualität bei. Bei unzureichend integrierten Systemen kommt es häufig zu einer unbewussten Voreingenommenheit gegenüber der Nutzung ihrer erweiterten Tools und Quantifizierungsfunktionen. Radiolog*innen können entscheiden, dass die statischen 2D-Bilder für eine zuverlässige Berichterstellung ausreichen, und sich dem nächsten Fall zuwenden. Da jedoch im selben Arbeitsbereich auch moderne Bildnachbearbeitungstools verfügbar sind, lässt sich schnell und einfach eine genauere Diagnose durchführen, beispielsweise durch die Ausführung einer automatisierten Lung Nodule CAD oder die Quantifizierung von Lungenvolumina. Integrierte Tools für die Zusammenarbeit machen es außerdem einfach, sich mit Kolleg*innen zu beraten und in Sekundenschnelle eine zweite Meinung einzuholen.
Eine bessere Quantifizierung verbessert natürlich in allen Fachbereichen die Qualität der Gesundheitsversorgung und der Forschung, aber die Vorteile einer durch umfangreichere fortschrittliche Quantifizierung beschleunigten Berichterstellung waren noch nie so offensichtlich wie inmitten der COVID-Pandemie. „Mit dem neuen integrierten Workflow können wir viel mehr quantifizieren als je zuvor“, so Dr. Vañó. „Zum Beispiel können wir das Lungenvolumen so ganz einfach ermitteln, und wir nutzen diese Möglichkeit bei jeder COVID-Patientin und bei jedem COVID-Patienten. Wir erhalten sehr positives Feedback von unseren Klinikteams.“ „Die Verfügbarkeit von Bildnachverarbeitungstools in einem zentralen Befundungs- und Berichterstellungs-Arbeitsbereich lässt uns unsere Arbeit deutlich effizienter gestalten“, sagt er, „aber sie ermöglicht es uns auch, Qualität und Einheitlichkeit bei der Berichterstellung zu gewährleisten. Die zunehmende Automatisierung und Quantifizierung steigert die Reporting-Qualität ganz erheblich, und wir erwarten, dass wir unsere Arbeit in Zukunft auf dieser Basis kontinuierlich weiter verbessern werden.“
Neben der Konsolidierung mehrerer fortschrittlicher Tools in einem zentralen diagnostischen Arbeitsbereich ermöglicht die Lösung von Philips auch interaktives Multimedia-Reporting. Benutzerdefinierte Vorlagen, strukturierte Reports und eingebettete Spracherkennung verkürzen die Bearbeitungszeit. Radiolog*innen können aktive Hyperlinks direkt in ihre klinischen Berichte einbetten, sodass Klinikteams mit einem Klick Zugriff auf Informationen wie frühere Bilder und Berichte, Technologennotizen, gescannte Dokumente und vieles mehr erhalten. Radiolog*innen können Hyperlinks hinzufügen, um auf die wichtigsten Knötchen hinzuweisen, die über verschiedene Bildnachverarbeitungsoptionen gefunden werden können – zum Beispiel per CT Lung Nodule Assessment (LNA). Klinikteams können von derselben Workstation aus problemlos auf frühere Befunde zugreifen und diese direkt miteinander vergleichen, um den Krankheitsverlauf und die Wirksamkeit der Behandlung zu beurteilen. Die Benutzer*innen können die für ihre aktuelle Untersuchung relevanten Anwendungen auswählen, da Philips über 70 fortschrittliche Anwendungen für verschiedene klinische Bereiche anbietet.
Diese kollaborativen Fähigkeiten verbessern die Qualität der Befunde und gehen zudem über die radiologische Abteilung hinaus, da sie den überweisenden Ärzt*innen helfen, den Behandlungsverlauf effizienter zu gestalten und bessere Patientenergebnisse zu erzielen. „Wir stellen am Point of Care kuratierte Daten bereit, um die Diagnose umfassend zu unterstützen“, sagt Dr. Vañó. „Mit unserer fortschrittlichen Bildnachverarbeitung und der Möglichkeit, verschiedene Medientypen – von Bildern bis hin zu Diagrammen – gemeinsam zu nutzen, können wir viel umfassendere Berichte erstellen.“ Es ist das perfekte Tool, um Klinikteams und Patient*innen Ergebnisse bereitzustellen. Die Klinikteams werden nie wieder nach einer anderen Möglichkeit suchen, ihre Befunde zu erhalten. Sie lieben es einfach.“
Halbautomatische Lungenanalyse mit Philips AVW Bildnachverarbeitung3
Anzeige mehrerer Spektralbilder in einem zentralen Arbeitsbereich3
Wir erstellen viel umfangreichere Berichte und erhalten sehr, sehr positives Feedback. Man könnte sogar sagen, dass wir in der Madrider Gesundheitsszene langsam bekannt werden.
Die Lösung von Philips unterstützt auch die Dual-Energy-CT-Bildgebung, die direkt in den Befundungs-Workflow der Radiologie integriert ist. Die Spektraltechnologie verbessert die Visualisierung eines breiten Spektrums von Pathologien erheblich und ermöglicht oft eine frühere Erkennung von Krankheiten und eine gezieltere Behandlung. Die On-demand-Funktion für die gleichzeitige Anzeige von CT Spectral Magic Glass on PACS ermöglicht die Anzeige mehrerer Spektralbilder in einem einzigen Arbeitsbereich direkt auf dem Diagnose-Viewer – einschließlich mehrerer Spektralanalysen einer einzelnen Untersuchung sowie mehrerer retrospektiver Untersuchungen. Dank eng integrierter, fortschrittlicher Workflows sind die Spektralbilder im PACS für eine detaillierte Visualisierung leicht abrufbar. „Magic Glass ist ein echter Gamechanger, den außer Philips kein anderes Unternehmen bietet“, sagt Dr. Vañó.
Das Team schätzt, wie sehr ein integrierter, kollaborativer diagnostischer Arbeitsbereich allen Beteiligten zugute kommt. Der vereinfachte Zugang zu effizienten Workflows trägt entscheidend dazu bei, die Qualität der Pflege zu verbessern.
Mehr über unsere Produkte
Radiologieinformatik: Eine skalierbare, modulare Architektur, die sich in bestehende Systeme integrieren lässt, um Daten und Tools in der gesamten Einrichtung bereitzustellen – von der Radiologieberichterstellung über die einrichtungsweite Erfassung und Archivierung bis hin zum vollständigen Patienten- und klinischen Datenmanagement.
Bildnachverarbeitung: Philips Advanced Visualization Workspace ist eine wegweisende Lösung für die Bildnachverarbeitung und -analyse. Er unterstützt Ärzt*innen mit einem nahtlosen, vernetzten Workflow bei der Diagnose und Verlaufsbeobachtung sowie der Kommunikation über klinische Bereiche und Modalitäten hinweg.
Effiziente Radiologie-Workflows im Hospital Nuestra Señora del Rosario