Weltweit kämpfen die Gesundheitssysteme mit steigenden Kosten und der Aufrechterhaltung von Qualitätsnormen [1]. Auch interventionelle Therapieeingriffe stehen vor denselben Herausforderungen. Eine Studie, die herzchirurgische Eingriffe untersuchte,[2] deckte in 40 beobachteten Fällen über 800 menschliche Fehler auf. Diese reichten von Fehlern bei der Teamarbeit und Kommunikation sowie inkonsequenter Einhaltung klinischer Protokolle bis hin zu schlecht organisierten Arbeitsräumen.
Seitdem Philips die ersten Interventionsarbeitsplätze entwickelte, hat sich das Unternehmen Effizienz- und Qualitätssteigerung bei interventionellen Verfahren auf die Fahne geschrieben. Dieser Antrieb bildete auch den Ausgangspunkt für die Entwicklung des Philips Interventional Hemodynamic Monitoring System.
Um die Arbeitsabläufe während Herzkatheteruntersuchungen effizient zu unterstützen, zielte das Design dieses Systems auf drei Schlüsselbereiche ab:
Die Studie zielte darauf ab, zu bewerten, welche Vorteile das Mehrbenutzer-Design des Philips Interventional Hemodynamic Monitoring System mehreren Benutzer*innen während simulierten interventionellen Fällen bietet. Um Feedback von möglichst vielen Teilnehmer*innen zu erfassen, wurden 33 Teilnehmer*innen an zwei verschiedenen Standorten in die Studie einbezogen. Die Teilnehmer*innen waren gleichmäßig auf medizinische Technologinnen und Technologen für Radiologie/Pflegepersonal und Ärzt*innen und verteilt. Diese Szenarien deckten alle Funktionen der hämodynamischen Überwachung ab, die in der klinischen Praxis der interventionellen Kardiologie häufig vorkommen [3].
Um die Vorteile der Mehrbenutzer-Fähigkeiten des neuen Systemdesigns und die Benutzerzufriedenheit objektiv zu evaluieren, wurde das neuartige Design von Teilnehmer*innen getestet, die über entsprechende Berufserfahrung im interventionellen Labor verfügten und das neue System zuvor nicht genutzt hatten.
Das System wurde so konzipiert, dass es den Arbeitsablauf effizient unterstützt, indem mehrere Benutzer*innen jederzeit während des Eingriffs mit dem System interagieren können. Ein Fokus im Designprozess war es, die Kommunikation zwischen dem Untersuchungsraum und dem Kontrollraum zu erleichtern.
Ein weiterer Schwerpunkt war die nahtlose Integration funktioneller Messungen in das neue Mehrbenutzer-Design zur Verbesserung des Arbeitsablaufs. Ziel dieser Studie war es, die Vorteile des Mehrbenutzer-Designs des Systems auf Basis simulierter Nutzung durch ein Behandlungsteam in einer realistischen Testumgebung zu bewerten.
Multidisziplinäre Teams, die interventionelle Eingriffe durchführen, interagieren im Rahmen ihrer täglichen Aufgaben mit dem hämodynamischen Monitoringsystem, um sicherzustellen, dass die Patient*innen während des gesamten Eingriffs stabil bleiben. Diese Systeme müssen einfach zu bedienen und für alle Teammitglieder verständlich sein. Das Design des Philips Interventional Hemodynamic System unterstützt diesen multidisziplinären Teamansatz während Herzkatheteruntersuchungen.
Durch die Verwendung vorgegebener Aussagen und die Bereitstellung einer Antwortskala waren die erfassten Daten leicht zu vergleichen und lieferten wertvolle Erkenntnisse über die Wahrnehmungen der vorgesehenen Benutzergruppe. Die Ergebnisse liefern einen positiven Nachweis der angestrebten Vorteile des Systems.
Benutzerstudie zur Bewertung des Mehrbenutzer-Designs des Philips Interventional Hemodynamic System