Die Fusion von PET/CT-, Kernspintomographie- oder Kegelstrahl-CT-Bildern mit Live-Ultraschall mittels eines Bildfusions- und Nadelnavigationssystems kann das Potenzial mehrerer Modalitäten erschließen. Dadurch können Behandlungsteams Eingriffe im Interventionsraum oder in der jeweils am besten geeigneten Eingriffsumgebung durchführen, was eine planbare und effiziente Terminvergabe mit hohem Volumen sowie eine bessere Patientenversorgung ermöglicht.
Mit fortschrittlichen Funktionen wie schneller Auto-Registrierung, halbautomatisierter Tumorkonturierung, kontrastmittelverstärktem Ultraschall (CEUS) und dem speziell entwickelten mC7-2 Schallkopf kann Philips Fusion and Navigation Sie dabei unterstützen, die Patientenversorgung bei interventionellen Eingriffen zu verbessern.
Erreichen Sie eine erfolgreiche Ausrichtung von CT- oder Kernspintomographie-Volumina auf Ultraschall innerhalb von <1 Minute für die effektive Charakterisierung von Läsionen. Gewinnen Sie mehr Zeit, um sich auf den bevorstehenden Eingriff zu konzentrieren, und verbringen Sie weniger Zeit mit der für eine genaue Fusion notwendigen Registrierung. Die Registrierung zweier Bildgebungsmodalitäten mit klassischen Methoden kann zeitaufwendig und technisch schwierig sein. Oft dauert es bis zu 10 Minuten, um eine erfolgreiche Fusion zu erreichen.
Dieses halbautomatisierte Tool unterstützt das Umreißen einer 3D-Kontur um eine Struktur von Interesse und verbessert die Eingriffsführung selbst in schwer schallbaren Fällen, in denen die Läsion im Ultraschall möglicherweise nicht eindeutig erkennbar ist. Die Läsion kann mithilfe einer Ergänzungsmodalität in 3D oder 2D gerendert und auf das Live-Ultraschallbild oder CT überlagert werden, wodurch die Position in Bezug auf die umliegenden kritischen Strukturen besser visualisiert werden kann.
Dieser Schallkopf mit kleiner Auflagefläche und ergonomischem Design ermöglicht die Bildgebung in engen Interkostalräumen, reduziert Rippenschatten auf den Bildern und ermöglicht einen direkteren Kanülenansatz für Eingriffe. Die CIVCO Verza-Biopsieführung lässt sich direkt am Schallkopf anbringen und ermöglicht dadurch eine Nadelführung mit minimaler Blindzone. Eingebettete elektromagnetische Sensoren bieten eine ergonomische Lösung für Fusion und Navigation, da sie kein externes Verfolgungszubehör benötigen.
Die automatische Registrierung vereinfacht die FusionsBildgebung, sodass mehr Zeit für die Beurteilung pathologischer Befunde bleibt und das Patientenerlebnis optimiert wird.
Dies ist der einzige interventionelle Arbeitsablauf in der Branche mit CT-only Nadel-Navigation auf einem Ultraschallsystem. Bildfusion und Nadelnavigation erhöhen die Flexibilität und eröffnen neue Möglichkeiten, indem sowohl Bildfusion als auch die Verwendung der Ultraschalldiagnostik vollständig optional sind.
Die CT-Scan-Dauer lässt sich um 45 % reduzieren, wodurch die gesamte Patienten-Strahlendosis auf einen Wert sinkt, der drei Kopf-CT-Scans oder einem Ganzkörper-CT-Scan entspricht.1
Die Position der Nadel relativ zur CT wird in Echtzeit getrackt und für die Visualisierung des Eingriffs aktualisiert, sodass Anwender*innen auch komplexe Fälle und anatomische Herausforderungen meistern können, selbst wenn eine Ultraschalldiagnostik nicht möglich ist. Sobald der Registrierungsschritt abgeschlossen ist, können sich Patient*innen bewegen, die Position ändern und der Feldgenerator kann in den oder aus dem Eingriffsbereich bewegt werden, ohne anatomische Landmarken zu verlieren oder die Tracking-Genauigkeit zu beeinträchtigen.
Verbessern Sie die klinische Sicherheit bei Ihren interventionellen Verfahren