Die Universitätskliniken in Granada bieten mehr als 900.000 Menschen in Andalusien im Süden Spaniens eine fortschrittliche Gesundheitsversorgung. Die Krankenhausgruppe hat sich von der Verwendung des klassischen Mikroskops abgewandt und für die digitale Pathologielösung von Philips (digitale Pathologielösung – IntelliSite) entschieden. Es entstand das erste volldigitale Pathologielabor in Spanien mit gesteigerter Effizienz und hervorragender Patientenversorgung.
Höhere Produktivität durch digitale Pathologie, Universitätskliniken in Granada
Das Team aus 23 Pathologinnen und Pathologen diagnostiziert jährlich mehr als 280.000 Gewebepräparate und ist das erste volldigitale Pathologielabor in Spanien, das Krankenhäuser in und um Granada bedient. Die Digitalisierung ist die Voraussetzung für die Entwicklung zur computergestützten Pathologie.
Dr. Raimundo Garcia Del Moral, Direktor des Provinzlabors für pathologische Anatomie, sagt: „Die digitale Pathologie ist das System, das eine subjektive zu einer objektiven Tätigkeit macht. Früher erfolgte die Visualisierung per Mikroskop, daher bedeutet digitale Pathologie die Umwandlung eines Bildes, das vom menschlichen Auge wahrgenommen werden kann, in ein digitales Bild, das analysiert werden kann.“ „Dieses Bild kann dann analysiert, gemessen, quantifiziert, fotografiert, verglichen und mit anderen Pathologinnen und Pathologen gemeinsam genutzt werden. Tatsächlich konnte die Einrichtung durch die Digitalisierung den gesamten Ablauf des Pathologielabors zentralisieren. So können Pathologinnen und Pathologen auch bei der Arbeit in Außenstellen den Kontakt mit dem Hauptlabor halten.“
„Nachdem das Labor und das digitale Pathologiesystem vereinheitlicht worden waren, wurde das digitale Pathologiesystem innerhalb von nur 60 Tagen implementiert. Dies steht im Gegensatz zu anderen Gruppen in Spanien. Diese arbeiten mit einem anderen System, das laut Berichten Jahre dauert, um nur 30–40 % ihrer Fälle zu digitalisieren.“
Das Philips IntelliSite System ist ein perfektes System für die Telepathologie, weil es in Echtzeit – und das ist sehr wichtig – möglich ist, das gemeinsame Nutzen von Bildern per Online-Übertragung zwischen zwei Pathologen sowie die anatomisch-pathologische Diagnosestellung durchzuführen.
„Die Effizienzsteigerung für das Krankenhaussystem ist signifikant, mit einer durchschnittlichen Steigerung von mehr als 20 %* für einige Pathologinnen und Pathologen. Die Gruppe schätzt, dass sie 13 Stunden pro Tag einsparen kann, wodurch die Notwendigkeit für längere Schichten oder zusätzliche Teammitglieder geringer wird. Die meisten Pathologinnen und Pathologen an den Universitätskliniken in Granada gaben an, dass sie weniger als sieben Tage benötigten, um sich mit dem digitalen Workflow vertraut zu machen. Alle Teammitglieder berichteten, dass sie digitale Pathologieobjektträger gegenüber der Arbeit mit einem Mikroskop deutlich bevorzugen.“