Als interdisziplinäres Zentrum ist das Universitätsklinikum Heidelberg bei komplexen Fällen auf eine hochpräzise Diagnostik angewiesen, um insbesondere bei Patientinnen und Patienten der Kardiologie und Onkologie eine schnelle und zuverlässige Beurteilung zu gewährleisten. Das Philips Spectral CT 7500 basiert auf der „Always-on“-Dual-Layer-Spektraldetektortechnologie, die Spektralergebnisse in einem einzigen Scan liefert, auch nachträglich. Dabei verbessert der 8-cm-Detektor die kardiologische Bildgebung, auch bei Patient*innen mit hoher oder unregelmäßiger Herzfrequenz. Spektralrekonstruktion und -analyse sind nahtlos in den bestehenden Arbeitsablauf integriert.
Prof. Dr. Hans-Ulrich Kauczor beschreibt die Erfahrungen des Universitätsklinikums Heidelberg mit dem Philips Spectral CT 7500
Wir sehen mehr. Und das, was wir auch vorher schon gesehen haben, können wir jetzt mit größerer Gewissheit bestimmen.
Das Universitätsklinikum Heidelberg verfügt über mehr als 2.000 Betten und behandelt jährlich mehr als 80.000 stationäre und mehr als eine Million ambulante Patient*innen, wobei der Schwerpunkt auf Onkologie, Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie chronischen und akuten entzündlichen Erkrankungen liegt.
Prof. Dr. Hans-Ulrich Kauczor beschreibt, welchen Mehrwert Spektraltechnologie mit zweischichtigen NanoPanel Prism-Detektoren bietet, da diese nieder- und hochenergetische Photonen absorbieren und bei jedem Scan automatisch spektrale Bilddaten erfassen und archivieren. „Die Spektralbildgebung verschafft uns einen klaren diagnostischen Mehrwert“, so Kauczor. „Wir sehen mehr. Und das, was wir auch vorher schon gesehen haben, können wir jetzt mit größerer Gewissheit bestimmen. Uns stehen immer auch die vollständigen spektralen Informationen zur Verfügung.“
Spektraldetektor-CT ist ein schnelles Diagnosehilfsmittel. Studien belegen, dass Scans mit dem Detektor-basierten Spektral-CT Ärzten in bestimmten Fällen dazu beitragen kann, im Vergleich zu klassischen CT-Scans die Zeit bis zur Diagnose um 34 % zu verkürzen1. Das entspricht auch den Erfahrungen des Heidelberger Teams.
„Als Klinikdirektor muss ich sicherstellen, dass ich nicht nur klinischen, sondern auch wirtschaftlichen Mehrwert erreiche“, sagt Kauczor. „Ich kann sagen, dass sich diese Investition auszahlt. Mit Philips Spectral CT 7500 können wir beides erreichen.“
Spektral ist schnell. Untersuchungen von Thorax und Kopf dauern weniger als eine Sekunde, ein CT-Scan des gesamten Oberkörpers weniger als zwei Sekunden. Zusätzlich bietet die neue 100-kV-Betriebsart großes Potenzial zur Einsparung der Strahlendosis.
Prof. Dr. Dirk Jäger spricht über die mit dem Philips Dual-Energy-CT 7500 erzielte höhere Sensitivität bei der Läsionserkennung.
Schnell und präzise arbeitende Diagnostik-Tools sind für die Diagnose, Behandlung und Nachsorge von Krebspatient*innen unerlässlich. Prof. Dr. Dirk Jäger spricht über die durch Spektraldetektor-Imaging erzielte deutliche Qualitätssteigerung in der onkologischen Bildgebung. „Dank des Spectral CT 7500 können wir Läsionen deutlich einfacher und zuverlässiger erkennen“, sagt er. Zudem merkt er an, dass Metastasen sicherer diagnostiziert und Rezidive viel früher erkannt werden können. „Für die Patienten ist das ein Segen“, so sein Fazit.
Ein spektraler Herzscan dauert nicht länger als eine klassische Aufzeichnung, was einen enormen Mehrwert darstellt.
„Anders als in der Onkologie haben wir es hier mit einem Organ zu tun, das sich ständig bewegt, was bedeutet, dass wir für die Bildgebung nur sehr kurze Zeitfenster haben. Das stellt eine besondere Herausforderung dar – aber eine, die dank des Spectral CT 7500 mit seiner Detektorbreite von 8 cm und der hohen Geschwindigkeit bewältigt werden kann“, sagt Prof. Dr. Dirk Loßnitzer, Oberarzt an der Universitätsklinik.
„Mit dem Spectral CT 7500 verfügen wir nun über eine Modalität, um bei der Herzdiagnostik komplexe Informationen auf einfache Weise sowie strahlungs- und kontrastmittelneutral zu erhalten. Ein Spektral-Herzscan dauert nicht länger als eine klassische Aufnahme, was einen enormen Mehrwert darstellt. “Dank der intelligenten Algorithmen von Spectral Cardiac lassen sich die Koronararterien schnell rekonstruieren. Die Precise Cardiac Funktion verbessert außerdem die Anzeige, indem sie Bewegungsartefakte korrigiert.
Prof. Dr. Dirk Loßnitzer untersucht die Vorteile des Philips Dual-Energy-CT 7500 bei Herzdiagnostik
Die Kardiologie kann nun von einer reinen Koronarbildgebung hin zur funktionellen, hämodynamisch relevanten und gewebecharakterisierenden Bildgebung übergehen. Heidelberger Kardiolog*innen setzen das Spectral CT 7500 in der Akutversorgung bei Untersuchungen von koronaren Herzkrankheiten, angeborenen und komplexen Herzfehlern sowie bei der Planung und Kontrolle struktureller Eingriffe ein. Das System hat sich auch darin bewährt, Ärzten die Diagnosestellung bei schwierigen klinischen Herzfällen zu erleichtern, wie etwa bei Patienten mit hohem, unregelmäßigem Herzschlag oder hohem BMI.
Innovationen wie das Spectral CT 7500 sind oft das Ergebnis gemeinsamer Forschungsarbeit von Anwender*innen und Geräteentwickler*innen. Heidelberg sucht nach quantitativen Messgrößen, mit denen Klinikteams frühere und zuverlässigere diagnostische Bewertungen vornehmen können. Mithilfe der Spektralbildgebung lassen sich nicht nur die Kontraste für die visuelle Beurteilung deutlich erhöhen, sondern auch sehr feine Kontraste quantifizieren, beispielsweise durch quantitative Iodbildgebung. Das ist besonders für die onkologische Bildgebung von großem Vorteil. Die Spektraldetektortechnologie ermöglicht die Beurteilung des Perfusionsstatus von Organen, was bisher nur mit komplexeren Techniken möglich war. Die Forschenden in Heidelberg hoffen, mit dem Spectral CT 7500 in ihrer Forschung mehr quantitative Bildgebungsbiomarker zu gewinnen, damit Klinikteams künftig noch mehr Stabilität und Zuverlässigkeit in ihre Diagnostik bringen können.