Klaustrophobie ist eine Hauptursache für abgebrochene Magnetresonanztomographie (MRT)-Eingriffe, und der Einsatz von Sedierung bei MRT-Eingriffen verursacht erhebliche Kosten für das Krankenhaus und den Patient*innen. Im Rahmen einer Serviceevaluierung untersuchte das Singapore Health General Hospital (SGH) die Effektivität eines audiovisuellen Ambient Experience (AE) Systems bei der Verringerung des Sedierungsbedarfs für klaustrophobisch belastete MRT-Patient*innen im Krankenhaus. Die Ergebnisse wurden veröffentlicht in: Einsatz von Ambient Experience zur Reduzierung des Sedierungsbedarfs bei klaustrophobisch belasteten Patient*innen während der MRT
Forscher*innen am Singapore General Hospital haben eine innovative Studie durchgeführt, um die Herausforderungen durch Klaustrophobie während der Magnetresonaztomographie (MRT)-Untersuchungen zu bewältigen. Klaustrophobie ist ein häufiger Grund für den Abbruch der MRT-Untersuchung und führt zu erhöhtem Einsatz von Sedierung, was sowohl für Krankenhäuser als auch für Patient*innen erhebliche Kosten verursacht. Diese Service-Evaluation untersuchte das Potenzial eines Ambient Experience (AE) Systems, den Sedierungsbedarf bei Patient*innen, die klaustrophobisch belastet sind, zu minimieren.
Die Studie wurde in zwei Phasen über zwei Jahre durchgeführt. Zunächst verglich das Team die Abbruchraten von MRT-Untersuchungen aufgrund von Klaustrophobie bei fünf ambulanten MRT-Geräten, wobei eines mit dem AE-System ausgestattet war und vier ohne. Die Ergebnisse zeigten eindeutig, dass der Ambient Experience-Scanner im Vergleich zu Scannern ohne Ambient Experience-System deutlich niedrigere Abbruchraten aufwies.
In der zweiten Phase beobachteten die Forscher 30 klaustrophobisch belastete Patient*innen, die ihre Untersuchungen in Scannern ohne Ambient Experience-System zuvor nur mit Sedierung abschließen konnten. Diese Patient*innen wurden anschließend mit dem Ambient Experience-System untersucht. Bemerkenswert ist, dass 28 von 30 Patient*innen ihre MRT-Untersuchung ohne Sedierung abschließen konnten.
Die Schlussfolgerung aus der Studie des Singapore General Hospital ist klar: Die Implementierung eines Ambient-Experience-Systems erwies sich als wirksam bei der Reduzierung des Bedürfnisses nach Sedierung bei klaustrophobisch belasteten MRT-Patienten im Krankenhaus. Dies führte zu erheblichen Zeit- und Kosteneinsparungen für das Krankenhaus und verbesserte die Patientenerfahrung. Auch wenn zukünftig multizentrische Studien erforderlich sind, um die Ergebnisse des Singapore General Hospital zu validieren, zeigt diese Studie ein vielversprechendes Potenzial, dass eine breitere Einführung MRT-Dienstleistern weltweit zugutekommen könnte.
Verbesserung des MRT-Erlebnisses für Patient*innen und Personal
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