Klinikteams an den Hospices Civils de Lyon in Frankreich betrachten die Philips Computertomographie mit Spektraldetektor als einen Schlüsselfaktor bei der Diagnose ihrer Patienten. Sie ermöglicht es ihnen, alle Patient*innen unabhängig von deren Body-Mass-Index (BMI) zu untersuchen und verbessert ihre Fähigkeit, anatomische Auffälligkeiten zu erkennen und die Behandlung zu individualisieren.
An den Hospices Civils de Lyon stellte man im Jahr 2017 auf spektralbasierte CT-Technologie um. Der Übergang von Schwarzweiß- zu moderner Spektralbildgebung erwies sich als äußerst wichtiger Faktor bei der Diagnose der Patientinnen und Patienten. Professor Phillipe Douek meint dazu: „Es hat uns ermöglicht, die Sensitivität gegenüber Jod zu erhöhen und dadurch die Kontrastmitteldosis zu senken. Wir können außerdem selbst Patientinnen und Patienten mit einem hohen BMI untersuchen, und wir müssen die gewohnten Abläufe unserer MTRs und Radiolog*innen nicht ändern. Der Workflow der Datenerfassung ändert sich im Vergleich zur Standard-Erfassung nicht.“
Die Technologie mit Spektraldetektoren ist innovativ, weil sie sich von herkömmlichen Detektoren entfernt und die spektrale Erfassung für alle Patienten ermöglicht.
Im Fall eines Patienten, der wegen des Verdachts auf Lungenembolie ins Krankenhaus kam, nutzt Professor Loic Boussel die Spektralbildgebung, um die Diagnose zu bestätigen. Im Video analysiert er die erfassten Bilder schrittweise mit den Tools des Systems. Er kann die Einstellungen so feinjustieren, dass der gewünschte Effekt erzielt wird. „Wenn die Energieniveaus hoch sind, ist der Bildkontrast deutlich geringer, da der Compton-Effekt gegenüber dem photoelektrischen Effekt dominiert. Wenn wir die Energieniveaus senken, sehen Sie, dass wir durch das Hervorheben des photoelektrischen Effekts das Jod in den Gefäßen besser sichtbar machen, und Sie werden feststellen, dass wir den Defekt in der Pulmonalarterie jetzt viel deutlicher erkennen können.
Sobald wir das getan haben, können wir zur Z-effektiv-Bildgebung umschalten, die sich besonders gut zur Erkennung von Lungenembolien eignet, da sie Perfusionsprobleme sichtbar macht."
Die Ärztinnen und Ärzte der Hospices Civils de Lyon haben festgestellt, dass sie dank der Verbesserung der Diagnostik keine zusätzlichen Untersuchungen durchführen müssen, wodurch sie Notfallpatient*innen schneller versorgen können. Ihre Partnerschaft mit Philips hat sich als nützlich erwiesen. Professor Douek erklärt: „Als wir 2017 mit den Teams von Philips kommunizierten, haben wir bereits vorausgesehen, was als Nächstes passieren würde. Ein 8-cm-Detektor erschien uns besonders wichtig, insbesondere für Herzdiagnostik, pulmonale Anwendungen und Gefäßuntersuchung. Dieser 8-cm-Detektor mit schneller Tischbewegung ermöglicht es uns, die Qualität unserer Bilder – sowohl Standard- als auch Spektralbilder – erheblich zu verbessern.“