Zwei führende europäische Krankenhausnetzwerke – das Hospital Universitario Quirónsalud Madrid, vertreten durch Dr. Juan Pablo de la Fuente Escobar, sowie das Groupe Hospitalier Paris Saint-Joseph und das Hôpital Marie-Lannelongue, vertreten durch Dr. Julien Adam – haben ihre Pathologiedienstleistungen durch digitale Innovation grundlegend aufgewertet und teilen ihre Erfahrungen und Ergebnisse bei der Zusammenarbeit mit Philips.
Am Hospital Universitario Quirónsalud Madrid führte Dr. Juan Pablo de la Fuente Escobar, Leiter der Pathologieabteilung, die Digitalisierung von vier öffentlichen Krankenhäusern durch. 38 Patholog*innen können jetzt vollständig digital arbeiten. Seit 2017 wurden über 5,6 Millionen digitale Ganzschnittbilder in der Cloud gespeichert, was die Diagnostik auf der Ebene der Unterfachgebiete und die Qualität sowie Flexibilität verbessert.
Digitale Pathologie ist nicht mehr nur ein Werkzeug – sie ist zur Grundlage dafür geworden, wie Arbeit organisiert wird und Zusammenarbeit erfolgt.
Er betonte außerdem die Bedeutung starker Anbieterbeziehungen und merkte an,
Philips positionierte sich als echter Partner bei der Umsetzung einer digitalen Transformation – nicht nur als Anbieter.
Am Groupe Hospitalier Paris Saint-Joseph und am Hôpital Marie-Lannelongue führte Dr. Julien Adam die standortübergreifende Integration von Pathologiedienstleistungen mithilfe von ergonomischen Bildgebungssystemen und hochwertigen Scannern durch. Beginnend mit einem hybriden Modell erzielte das Team Zeitersparnisse und eine bessere Zusammenarbeit und setzt inzwischen KI für Brust- und Hautproben ein. Im Rückblick auf die Umsetzung berichtete er:
Ich bleibe dem Zweck der Digitalisierung weiterhin stark verpflichtet und habe es mir zur Aufgabe gemacht … ihre potenziellen Anwendungen über die bloße Verfügbarkeit digitaler Bilder hinaus zu erkunden.
Beide Institutionen hoben den Wert skalierbarer, cloud-basierter Infrastruktur für die Ermöglichung von KI-Integration und standortübergreifender Zusammenarbeit hervor. Wie Dr. de la Fuente bemerkte,
Die Cloud-Architektur hat geholfen, die technische Komplexität zu reduzieren. Durch die Beseitigung lokaler Speicherungsabhängigkeiten haben wir eine vollständig skalierbare Infrastruktur erreicht, die auch allen gesetzlichen und regulatorischen Anforderungen entspricht.
Zur Rolle der KI fügte er hinzu:
Ich sehe KI als ein Tool, um sowohl Effizienz als auch Qualität zu steigern, sodass wir mehr Zeit für jene Diagnosen aufwenden können, bei denen menschliche Expertise den größten Mehrwert bietet.
Mit Blick auf die Zukunft erforschen beide Teams nun integrierte Diagnostik, bei der pathologische und radiologische Daten zusammengeführt werden. Da KI die Effizienz in hochvolumigen Fällen steigert und Cloud-Systeme technische Hürden verringern, ist die Zukunft der Pathologie zunehmend kollaborativ, datengetrieben und patientenzentriert.