Philips Leberfettquantifizierung
Die ultraschallbasierte Quantifizierung von Leberfett hat an Bedeutung gewonnen, da sie eine allgemein zugängliche Methode darstellt, die einen nichtinvasiven bildgebenden Biomarker für Fettlebern ermöglicht. Die Philips Lösung zur Leberfettquantifizierung (LFQ) ermöglicht die Messung der Leberabschwächung sowie die Charakterisierung der relativen Echogenität. Sie bietet einfache, benutzerfreundliche Tools für die Behandlung chronischer Lebererkrankungen.
Die Fettlebererkrankung ist die häufigste chronische Lebererkrankung und das früheste Stadium davon, mit einer weltweiten Prävalenz von etwa 25 %[2]. Dies umfasst die einfache Lebersteatose sowie schwerere Formen wie die nicht-alkoholische Steatohepatitis (NASH), Fibrose und Leberzirrhose. Frühzeitige Beurteilung der Fettleber ist entscheidend, um das Fortschreiten der Erkrankung möglicherweise umzukehren.
Traditionell wurden Leberbiopsien zur Diagnose einer Fettlebererkrankung verwendet, aber sie bergen Risiken und Einschränkungen. Die von der Kernspintomographie (MRT) abgeleitete Protonendichte-Fettfraktion (MRT-PDFF) hat sich als weit verbreitete, nichtinvasive Methode zur Quantifizierung von Leberfett etabliert. Allerdings können die Kosten und der eingeschränkte Zugriff zu MRT für viele eine Herausforderung darstellen.
Die ultraschallbasierte Quantifizierung von Leberfett hat in jüngster Zeit an Bedeutung gewonnen, da sie eine allgemein zugängliche Methode darstellt, die einen nichtinvasiven bildgebenden Biomarker zur Bewältigung der hohen Prävalenz von Fettlebern ermöglicht [1].
Die ultraschallbasierte Quantifizierung von Leberfett hat in jüngster Zeit an Bedeutung gewonnen, da sie eine allgemein zugängliche Methode darstellt, die der Anforderung an einen nichtinvasiven bildgebenden Biomarker zur Bewältigung der hohen Prävalenz von Fettlebern entspricht.
Klinikteams haben seit langem erkannt, dass das Vorhandensein von Fett in der Leber ein glattes, hyperechogenes Erscheinungsbild in der Leber erzeugt, insbesondere im Vergleich zur Echogenität der benachbarten Niere. Fett erhöht außerdem die Abschwächung der Leber, wodurch die Ultraschalleindringtiefe und die Sichtbarkeit tieferer Strukturen wie des Zwerchfells reduziert werden. Die Philips Lösung zur Leberfettquantifizierung ermöglicht es Benutzer*innen, die Abschwächung der Leber mit dem Abschwächungsmess-Tool zu messen und die relative Echogenität der Leber mit dem Hepatorenal-Index (HRI)-Tool zu bestimmen.
Die Leberfettquantifizierungs-Lösung umfasst außerdem ein Tool zur Bestimmung des hepatorenalen Index (HRI), das das Verhältnis der Echoamplitude zwischen Leber und Niere ermittelt. Der HRI findet klinisch Anwendung zur Erkennung der Fettleber und lässt sich auf Basis von Ultraschallbildern berechnen.
Die Philips Lösung zur Leberfettquantifizierung stellt einfache und intuitive Tools für Ärzt*innen zur Verfügung, um Patient*innen mit chronischen Lebererkrankungen zu betreuen. Sie unterstützt die Durchführung genauer und reproduzierbarer Messungen der Leberabschwächung sowie die Charakterisierung der Leberechogenität.
Klinische Studien haben die Effektivität der Leberfettquantifizierungs-Lösung bei der Quantifizierung von Leberfett und deren Korrelation mit MRT-PDFF-Messwerten nachgewiesen. Die Leberfettquantifizierung kann die Behandlung von Patient*innen mit Fettlebererkrankung unterstützen und möglicherweise das Fortschreiten der Erkrankung umkehren.