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05. März 2020


Fließende Übergänge zwischen klinischem und häuslichem Setting

Philips Trilogy Evo ermöglicht sektorenübergreifende Kontinuität in der Beatmungstherapie

Hamburg – Royal Philips (NYSE: PHG, AEX: PHIA) bringt ein tragbares System für die lebenserhaltende Beatmung auf den Markt, das über die Sektorengrenzen hinweg eine kontinuierliche Therapie und Überwachung gewährleistet. Trilogy Evo ermöglicht nahtlose Überleitungen sowohl von der klinischen zur außerklinischen Beatmung als auch umgekehrt. Cloudbasierte Telemonitoring-Software unterstützt die Koordination und Kooperation aller an der Versorgung beteiligten Akteure.

 

Für respiratorisch insuffiziente Patienten bedeutet jede Veränderung – sei es der Versorgungsumgebung, des Beatmungsgerätes oder der Therapieeinstellungen – eine Herausforderung. Vor allem die erste Zeit nach der Entlassung aus dem Krankenhaus ist mit einem hohen Risiko für eine Wiederaufnahme verbunden. Trilogy Evo erleichtert den Übergang von einer Beatmung unter stationären Bedingungen zu einer außerklinischen Behandlung, die den medizinischen Erfordernissen ebenso entspricht wie dem Patientenwunsch nach einem weitgehend selbstbestimmten Leben.

Ein Gerät für alle Bedürfnisse und Altersgruppen

Trilogy Evo ist ein System für Patienten jeden Alters einschließlich Neugeborenen ab einem Gewicht von 2,5 kg. Es zeichnet sich durch eine große Auswahl sowohl volumen- als auch druckkontrollierter Modi für die invasive und nichtinvasive Beatmung aus. Die Option zur Verwendung von Ein- und Zweischlauchsystemen sorgt für zusätzliche Flexibilität. Der Modus AVAPS-AE1 synchronisiert die Beatmung automatisch mit den Bedürfnissen des Patienten und kann so zu einer Reduktion von Krankenhauseinweisungen beitragen.2 Digital Auto-Trak™ kompensiert Leckagen in kürzester Zeit auto-adaptiv durch Anpassung des Flows an die natürliche Ventilation. Die Anzeige von Parametern wie dynamische Compliance, dynamische Resistance, dynamisches Plateau und Auto-PEEP vereinfacht die Optimierung der Therapie und das frühzeitige Erkennen von Komplikationen. Eine Akkulaufzeit von bis zu 15 Stunden3 und ein im Betrieb wechselbarer Akku sichern eine unterbrechungsfreie Therapie und erhöhen die Mobilität des Patienten.4

 

Care Orchestrator unterstützt intersektorale Vernetzung

„Trilogy Evo ist eine konsequente Weiterentwicklung unserer Trilogy-Technologie, die den sich wandelnden Versorgungsstrukturen Rechnung trägt. Als verlässlicher Begleiter erleichtert die Plattform die Übergänge zwischen klinischem und häuslichem Setting sowie die Vernetzung aller an der Betreuung Beteiligten“, sagt Thomas Kunze vom Bereich Sleep & Respiratory Care bei Philips DACH. Laut Leitlinie ist eine sektorenübergreifende Betreuung außerklinisch beatmeter Patienten grundsätzlich wünschenswert.5 Trilogy Evo stärkt die Zusammenarbeit von Ärzten, Atmungstherapeuten und Pflegefachkräften durch eine Verbesserung der Transparenz und des Informationsaustauschs. Daten können nicht nur auf dem Gerät, sondern über die Verbindung mit Care Orchestrator auch in der Cloud oder in der lokalen Patientenmanagement-Software Care Orchestrator Essence gespeichert werden. Über eine optionale Anbindung an das Philips Patientenmonitoring ist außerdem eine einfache Datenübertragung in ein Patientendatenmanagementsystem möglich.

Krankenhauseinweisungen reduzieren und besser gestalten

Mit Trilogy Evo haben alle an der Versorgung Beteiligten jederzeit Zugriff auf Beatmungsparameter, Alarmgrenzen, geräteinterne Nutzungsstatistiken und weitere für die Beurteilung der Therapie relevante Daten. Ärzte können ihre Patienten aus der Ferne überwachen, klinische Verschlechterungen frühzeitig erkennen und diese durch gezielte Maßnahmen behandeln, um Krankenhauseinweisungen zu reduzieren. Das steigert auch das subjektive Sicherheitsempfinden und die Adhärenz der Patienten. In Fällen, bei denen eine stationäre Wiederaufnahme unumgänglich ist, können Ärzte ohne Zeitverlust die komplette Patientenhistorie einsehen und fundierte, datenbasierte Entscheidungen treffen.

 

Weitere Informationen: www.philips.de/trilogyevo

1 Average Volume Assured Pressure Support-Auto EPAP (Druckunterstützung mit gesichertem Durchschnittsatemvolumen-Auto-EPAP)

2 Coughlin S, Liang WE, Parthasarathy S.: Retrospective assessment of home ventilation to reduce rehospitalization in chronic obstructive pulmonary disease. J Clin Sleep Med. 2015;11(6): 663–670

3 Die Akkulaufzeit ist abhängig von den Systemeinstellungen sowie vom Alter und Ladezustand der Akkus.

4 Wenn der interne Akku geladen ist, kann der herausnehmbare Akku gewechselt werden, ohne dass die Therapie aussetzt.

5 S2k-Leitlinie: Nichtinvasive und invasive Beatmung als Therapie der chronischen respiratorischen Insuffizienz, Kap. 5.4

Über Royal Philips

Royal Philips (NYSE: PHG, AEX: PHIA) ist ein führender Anbieter im Bereich der Gesundheitstechnologie. Ziel des Unternehmens mit Hauptsitz in den Niederlanden ist es, die Gesundheit der Menschen zu verbessern und sie mit entsprechenden Produkten und Lösungen in allen Phasen des Gesundheitskontinuums zu begleiten: während des gesunden Lebens, aber auch in der Prävention, Diagnostik, Therapie sowie der häuslichen Pflege. Die Entwicklungsgrundlagen dieser integrierten Lösungen sind fortschrittliche Technologien sowie ein tiefgreifendes Verständnis für die Bedürfnisse von medizinischem Fachpersonal und Konsumenten. Das Unternehmen ist führend in diagnostischer Bildgebung, bildgestützter Therapie, Patientenmonitoring und Gesundheits-IT sowie bei Gesundheitsprodukten für Verbraucher und in der häuslichen Pflege. Philips beschäftigt etwa 80.000 Mitarbeiter in mehr als 100 Ländern und erzielte in 2019 einen Umsatz von 19,5 Milliarden Euro. Mehr über Philips im Internet: www.philips.de/healthcare

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Kerstin Zimmermann

Kerstin Zimmermann

PR Manager Health Systems

Tel.: +49 171 8180 186

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Mit Trilogy Evo haben alle an der Versorgung Beteiligten jederzeit Zugriff auf Beatmungsparameter, Alarmgrenzen, geräteinterne Nutzungsstatistiken und weitere für die Beurteilung der Therapie relevante Daten.

Philips Trilogy Evo ermöglicht nahtlose Übergänge sowohl von der klinischen zur außerklinischen Beatmung als auch umgekehrt.

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