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01. September 2020

Intuitiv, integriert und effizient - Weltpremiere der nächsten Generation der bildgesteuerten Therapieplattform Philips Azurion

  • verbesserte Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit durch Zugriff auf mehr Modalitäten am Tisch und intuitive Steuerung des Portals
  • vereinfachte Erfassung von 3D-CT-ähnlichen Bildern mit erweiterten Visualisierungs- und Messwerkzeugen
  • neue Dimension der Integration von Bildgebung, Physiologie, Hämodynamik und IT-Anwendungen in einem Bedienpanel
Hamburg – Stuttgart. Als weltweit erster Standort nimmt die Abteilung für Kardiologie des Robert-Bosch-Krankenhauses in Stuttgart ab sofort einen hochmodernen Katheter-Arbeitsplatz für die Behandlung von herzkranken Patienten in Betrieb. Die Azurion-Plattform der nächsten Generation setzt dabei neue Maßstäbe in der bildgeführten Therapie unterschiedlichster Krankheiten.

Verbesserte Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit

Minimal-invasive Eingriffe gewinnen immer mehr an Bedeutung. Durch die Nutzung moderner Diagnostik- und Therapieverfahren wird nachweislich sowohl die diagnostische Genauigkeit als auch die Qualität der Intervention erhöht, was zu einem besseren Patientenoutcome beiträgt. Dadurch können immer mehr Patienten erfolgreich in immer komplexeren Verfahren interventionell behandelt werden. Das hat jedoch zur Folge, dass interventionelle Funktionsbereiche durch eine Vielzahl an Zusatzgeräten und technischem Equipment überfüllt und unübersichtlich werden und mit hohem Personaleinsatz bedient werden müssen. Um dem entgegenzuwirken, hat Philips alle wesentliche Laborsysteme und -tools in dem jüngsten Upgrade der Azurion-Plattform integriert. Die voll integrierte Azurion-Plattform bietet Ärzten direkt am Untersuchungstisch die Kontrolle über alle wesentlichen Funktionalitäten. Von einem einzigen Bedienpanel aus lassen sich die unterschiedlichen, in die Anlage integrierten Funktionen einfach ansteuern und nutzen. „Die integrierte Plattform versetzt uns in die Lage, jederzeit komplexe Eingriffe unter Nutzung aller Funktionalitäten wie zum Beispiel IVUS- und iFR-Ko-Registrierung mit niedrigem Zeit- und Personalaufwand durchzuführen,“ berichtet Dr. med. Alexander Becker, Leiter des Herzkatheterlabors am Robert-Bosch-Krankenhaus, von seinen ersten Erfahrungen. „Dabei ist die Nutzung des Bedienpanel durch den Untersucher intuitiv und erleichtert und beschleunigt die Auswertung erheblich. Auch die Kombination unterschiedlicher Untersuchungsmodalitäten ist so einfach möglich,“ so Becker weiter.

Vereinfachung der 3D-Bildgebung während interventioneller Verfahren

Mit dieser Azurion-Plattform der nächsten Generation stellt Philips außerdem eine neue 3D-Bildgebungslösung namens SmartCT vor. Diese Funktionalität vereinfacht die Erfassung und Verwendung von 3D-Bildern erheblich. Während der Bild-Akquise wird der Benutzer Schritt für Schritt geführt und ist in der Lage, innerhalb von Sekunden die CT-ähnlichen 3D-Bilder auf einem Touchscreen-Modul am Tisch mit intuitiven und erweiterten 3D-Visualisierungs- und Messwerkzeugen zu überprüfen.

Auch in anderen klinischen Bereichen wie der Neurologie, Onkologie oder der Therapie peripherer Gefäßerkrankungen und struktureller Herzerkrankungen werden diese Funktionalitäten zukünftig eine wertvolle Unterstützung bieten. Zudem zeigt sich, dass die Verwendung von 3D-Bildgebung wie 3D-Rotationsangiographie oder Cone Beam CT während interventioneller Verfahren die Therapie-Ergebnisse verbessert1 und die Strahlendosis sowohl für das Personal als auch für die Patienten reduziert2.  

Effizientere Arbeitsabläufe durch nahtlose Steuerung

Im Fokus der Ärzte liegt grundsätzlich auch die Optimierung von Arbeitsabläufen, denn effiziente Prozesse verkürzen Eingriffs- und Wartezeiten für den Patienten. Mit der neuen Azurion-Plattform können Ärzte problemlos zwischen bildgebenden, physiologischen, hämodynamischen und IT-Anwendungen wechseln, einschließlich SmartCT und IntraSight - einer umfassenden Suite klinisch erprobter iFR-, FFR- und IVUS Ko-Registrierungsmodalitäten. Eine vollautomatische Positionssteuerung ermöglicht es den Anwendern daneben, die Position des C-Arms und des Tisches intuitiv zu steuern und aus einer Vielzahl gespeicherter Parameter auszuwählen. Azurion enthält außerdem erweiterte Sicherheitsfunktionen, neue Funktionen für die hochauflösende Bildanzeige sowie erweiterte Remotedienste.

„Unser Ziel als Innovationsunternehmen und weltweiter Marktführer in der bildgesteuerten Therapie ist es, Grenzen zu überschreiten und neue Industriestandards zu setzen. Wir bieten mit unseren Neuentwicklungen den Ärzten medizintechnische Lösungen auf dem allerhöchsten Niveau, damit sie jedem Patienten die bestmögliche Versorgung bieten können“, betont Christoph Reifart, Leader Image Guided Therapy Philips Market DACH. „Die Azurion-Plattform der nächsten Generation macht routinemäßige kardiovaskuläre Eingriffe effizienter und unterstützt darüber hinaus auch die Weiterentwicklung anderer minimal-invasiver Techniken zur Behandlung komplexer Krankheitsbilder, wozu zukünftig auch Schlaganfälle, Lungenkrebs und Wirbelsäulenerkrankungen zählen werden.“

 

Die Plattform ist in drei Versionen verfügbar: Azurion 3, Azurion 5 und Azurion 7. Weitere Informationen finden Sie unter: www.philips.de/futureofIGT

1 Miyayama et al., ‘Comparison of local control in transcatheter arterial chemoembolization of hepatocellular carcinoma ≤6 cm with or without intraprocedural monitoring of the embolized area using cone beam computed tomography’. CVIR 2014.

2 Schott et al., ‘Radiation dose in prostatic artery embolization using Cone Beam CT and 3D roadmap software, JVIR 2019.

Über Royal Philips

Royal Philips (NYSE: PHG, AEX: PHIA) ist ein führender Anbieter im Bereich der Gesundheitstechnologie. Ziel des Unternehmens mit Hauptsitz in den Niederlanden ist es, die Gesundheit der Menschen zu verbessern und sie mit entsprechenden Produkten und Lösungen in allen Phasen des Health Continuum zu begleiten: während des gesunden Lebens, aber auch in der Prävention, Diagnostik, Therapie sowie der häuslichen Pflege. Die Entwicklungsgrundlagen dieser integrierten Lösungen sind fortschrittliche Technologien sowie ein tiefgreifendes Verständnis für die Bedürfnisse von medizinischem Fachpersonal und Konsumenten. Das Unternehmen ist führend in diagnostischer Bildgebung, bildgestützter Therapie, Patientenmonitoring und Gesundheits-IT sowie bei Gesundheitsprodukten für Verbraucher und in der häuslichen Pflege. Philips beschäftigt etwa 81.000 Mitarbeiter in mehr als 100 Ländern und erzielte in 2019 einen Umsatz von 19,5 Milliarden Euro. Mehr über Philips im Internet: www.philips.de/healthcare

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Annette Halstrick

Annette Halstrick

PR Manager Health Systems

Tel.: +49 152 2280 0529

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Verbesserte Funktionalität bei minimal-invasiven Eingriffen mit Philips Azurion durch Integration von Bildgebung, Physiologie und Hämodynamik

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