Mobile Medizintechnik für den Ernstfall: Philips unterstützt Red Storm Charlie
- Sept. 24, 2026
- 3 Min. Lesezeit
Kurz zusammengefasst
Philips unterstützt die Bundeswehrübung Red Storm Charlie in Hamburg mit mobiler Medizintechnik für eine alternative Behandlungseinrichtung.
Ultraschall, Patientenmonitoring, Beatmung und mobiles Röntgen ermöglichen schnelle Diagnostik und Versorgung auch unter besonderen Bedingungen.
Gemeinsam mit Bundeswehr, Behörden und Hilfsorganisationen erprobt Philips, wie medizinische Versorgung im Krisenfall skalierbar und verlässlich gesichert werden kann.
Als fest in Hamburg verankertes Medizintechnik-Unternehmen beteiligt sich Philips an der Bundeswehrübung des Landeskommandos Hamburg Red Storm Charlie. Ein Teil des Übungsszenarios besteht in der medizinischen Versorgung in einer mobilen Behandlungseinrichtung – mit Diagnostik, Patientenüberwachung, Beatmung und mobiler Röntgentechnik.
Hamburg – Wenn viele Menschen kurzfristig medizinische Hilfe benötigen, zählen gute Vorbereitung, klare Abläufe und die passende Technik. Deshalb beteiligt sich Philips an der Bundeswehrübung Red Storm Charlie 2026 in Hamburg. Vom 24. bis 26. September trainieren Bundeswehr, Behörden, Hilfsorganisationen und Unternehmen gemeinsam die Zusammenarbeit in einer möglichen Krisen- und Ausnahmesituation.
Das Bundeswehrkrankenhaus Hamburg richtet die alternative medizinische Behandlungseinrichtung gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz, dem THW und der Sozialbehörde in einer Tiefgarage ein. Grundlage ist eine bei Red Storm Bravo 2025 entwickelte Blaupause, mit der sich eine solche Einrichtung skalierbar und an unterschiedlichen Standorten aufbauen lässt. Dabei geht es nicht ausschließlich um die Versorgung verwundeter Soldatinnen und Soldaten: Die Übung trainiert ausdrücklich auch, wie im Krisenfall eine verlässliche medizinische Versorgung der Hamburger Zivilbevölkerung sichergestellt werden kann. Es soll sichtbar gemacht werden, welcher personelle und materielle Aufwand für eine Notaufnahme in geschützter Lage erforderlich ist. Dies dient Hamburger Krankenhäusern, Politik und Fachöffentlichkeit als praxisnahe Orientierung für die Krisenvorsorge.
Philips unterstützt die Übung mit Medizintechnik für eine mobile Versorgungseinrichtung. Dort soll sie helfen, Patientinnen und Patienten schnell zu untersuchen, ihren Zustand fortlaufend zu beobachten und die weitere Versorgung gezielt vorzubereiten. Vorgesehen sind unter anderem mobile Ultraschallgeräte, Lösungen zur Überwachung wichtiger Körperfunktionen, Beatmungstechnik und mobile Röntgensysteme. Alle im Rahmen der Übung eingesetzten Systeme werden bereits in sanitätsdienstlichen Behandlungseinrichtungen und Fahrzeugen der Bundeswehr genutzt. Dort haben sie sich bereits durch Zuverlässigkeit, Mobilität und Leistungsfähigkeit in unterschiedlichen Einsatzszenarien bewährt.
Ein konkretes Beispiel ist das mobile Ultraschallgeräte Philips Lumify. Es ist für den flexiblen Einsatz konzipiert und kann zusammen mit einem kompatiblen Smartphone oder Tablet genutzt werden. Dadurch lässt es sich dort einsetzen, wo eine schnelle medizinische Ersteinschätzung benötigt wird, um die nächsten Behandlungsschritte rasch einzuleiten. Ergänzend sollen mobile Röntgengeräte und weitere Philips Lösungen zur Überwachung wichtiger Vitalparameter im Schockraum, in Behandlungsbereichen und einer Holding Area eingesetzt werden.
„Red Storm Charlie zeigt, wie wichtig die enge Zusammenarbeit von militärischen und zivilen Partnern für eine belastbare Gesundheitsversorgung ist. Durch das gemeinsame Erproben von Prozessen, Strukturen und Technologien werden wertvolle Erkenntnisse für die Krisenvorsorge gewonnen," sagt Monika Huber, Strategic Account Manager und verantwortlich für die Zusammenarbeit mit der Bundeswehr bei Philips.
Die im Rahmen der Übung weiterentwickelte Blaupause für eine alternative Behandlungseinrichtung bietet eine hervorragende Grundlage für die weitere Krisenvorsorge. Nun gilt es, die Konzepte gemeinsam mit allen beteiligten Partnern weiter zu verfeinern und zu optimieren, damit entsprechende Versorgungskapazitäten im Bedarfsfall kurzfristig, skalierbar und verlässlich verfügbar sind.
Monika Huber
„Die im Rahmen der Übung weiterentwickelte Blaupause für eine alternative Behandlungseinrichtung bietet eine hervorragende Grundlage für die weitere Krisenvorsorge. Nun gilt es, die Konzepte gemeinsam mit allen beteiligten Partnern weiter zu verfeinern und zu optimieren, damit entsprechende Versorgungskapazitäten im Bedarfsfall kurzfristig, skalierbar und verlässlich verfügbar sind.“
Für Philips ist die Übung zugleich ein Praxistest: Denn belastbar ist ein Gesundheitssystem nicht nur dann, wenn es im Alltag funktioniert, sondern wenn es auch unter besonderem Druck handlungsfähig bleibt. Die gewonnenen Erkenntnisse aus Übungsszenarien, wie Red Storm Charlie, helfen Technologien und Lösungen weiterzuentwickeln – und Krankenhäuser sowie andere Versorgungseinrichtungen künftig noch besser dabei zu unterstützen, ihre eigene Resilienz zu stärken.
Resilienz im Gesundheitswesen bedeutet für uns, auch in besonderen Situationen handlungsfähig zu bleiben und die Versorgung von Menschen so verlässlich wie möglich zu sichern," sagt Mikko Vasama, Vorsitzender der Geschäftsführung der Philips GmbH.
Mikko Vasama
„Resilienz im Gesundheitswesen bedeutet für uns, auch in besonderen Situationen handlungsfähig zu bleiben und die Versorgung von Menschen so verlässlich wie möglich zu sichern," sagt Mikko Vasama, Vorsitzender der Geschäftsführung Philips GmbH. „Als Unternehmen mit einem großen Standort in Hamburg übernehmen wir gern Verantwortung für unsere Stadt. Red Storm Charlie zeigt, wie wichtig es ist, dass öffentliche Einrichtungen, Hilfsorganisationen und Unternehmen ihre Zusammenarbeit frühzeitig erproben um gut verzahnt zu agieren. Unsere Medizintechnik sorgt dafür Menschen in Ausnahmesituationen zu helfen, indem medizinische Entscheidungen schnell und fundiert getroffen werden.“
Red Storm Charlie wird vom Landeskommando Hamburg geleitet. Die Übung knüpft an die Übungen Red Storm Alpha und Red Storm Bravo an und bringt zahlreiche zivile und öffentliche Akteure zusammen. Ihr gemeinsames Ziel: Abläufe und Abstimmungen rechtzeitig zu trainieren – bevor sie gebraucht werden.