Indikationen für eine kontinuierliche ST-Segment-Überwachung
Wenngleich die ST-Segment-Überwachung nicht das empfindlichste und spezifischste Verfahren zur Erkennung von Myokardischämien ist, so ist sie doch die einzige praktikable Methode zur kontinuierlichen nichtinvasiven Überwachung ischämischer Episoden.Die kontinuierliche ST-Segment-Überwachung ist in vielen Bereichen indiziert: Ausschluss eines Myokardinfarkts, Beurteilung von Patienten mit bekannter oder vermuteter koronarer Herzkrankheit, Beurteilung der Reperfusion nach Thrombolysetherapie, Beurteilung von Ischämien nach Myokardinfarkt, Beurteilung einer Reokklusion nach Angioplastie oder Atherektomie, Beurteilung von Myokardischämien als Ursache respiratorischer Insuffizienz und Beurteilung von intra- und postoperativer Ischämie bei Herz- und anderen Hochrisiko-Eingriffen.