Die verschiedenen Aspekte der Integration und Interoperabilität der digitalen Pathologie
Die Pathologie steht gerade am Anfang ihrer Digitalisierungsreise, und es gibt viele Möglichkeiten, wie Abteilungen die Interoperabilität in Partnerschaft mit der Industrie voranbringen können. Die Standardisierung von Whole-Slide-Bildformaten und die Förderung einer engen Integration zwischen verschiedenen Applikationssystemen wird nicht nur einzelnen Benutzerinnen und Benutzern, sondern auch ganzen Gesundheitssystemen zugutekommen. Lesen Sie in diesem White Paper, wie Interoperabilität sowohl den Workflow von Patholog*innen als auch den Versorgungsstandard verbessern kann.
Die Implementierung von Interoperabilität auf hohem Niveau ist ein komplexer Prozess. Die vielen Vorteile der vollständigen Integration machen sie jedoch zu einer lohnenden Investition. Dazu gehören:
Der digitale Pathologie-Workflow bringt einige spezielle Herausforderungen mit sich, darunter:
Digital Imaging and Communications in Medicine® (DICOM) ist ein etablierter Bildgebungsstandard die den Austausch und die Speicherung medizinischer Bilder und verwandter Daten ermöglicht. Die Verwendung des DICOM-Standards für die digitale Pathologie ermöglicht eine einfachere Integration in Radiologie-PACS und herstellerunabhängige Archive (VNA) und unterstützt die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Modalitäten. Da eine Organisation dadurch bestehende Investitionen in Radiologie-Archivlösungen gleich auch für die Pathologie nutzen kann, spart sie auch Investitionen in die IT-Infrastruktur. Darüber hinaus bietet sich auch Potenzial bei der Bildanalyse für die Forschung.
Derzeit wird daran gearbeitet, DICOM für pathologische Anwendungen anzupassen. Während sie auf diese Entwicklung warten, können Pathologieabteilungen in anbieterneutrale Lösungen investieren, um eine abteilungsübergreifende Integration zu ermöglichen. Vor allem sollte sichergestellt werden, dass nicht-bildgebende Daten bidirektional zwischen dem LIS und dem digitalen Pathologie-Bildmanagementsystem (IMS) ausgetauscht werden können. Vorteile der bidirektionalen Integration:
Wenn von Anfang an der Fokus auf Interoperabilität gelegt wird, können Start-ups sich stärker auf technologische Entwicklungen in Bereichen wie dem Maschinellen Lernen konzentrieren und müssen weniger darauf achten, dass ihre Technologie für ein ausreichend breites Publikum zugänglich ist. Neben KI-Tools werden im gesamten Gesundheitswesen Technologien wie digitale therapiebegleitende Diagnostika und föderales Lernen voraussichtlich in naher Zukunft die klinische Versorgung beeinflussen und für die meisten Akteure zur Notwendigkeit werden.
Die Umsetzung einer digitalen Pathologiestrategie bringt heute sowohl Chancen als auch Herausforderungen mit sich. Um Risiken abzufedern, sollten Organisationen frühzeitig eine langfristige Strategie entwickeln, Standpunkte über die Integration von Partnern einfordern und Betriebskostenmodelle, Software-as-a-Service-Modelle oder Leasingverträge prüfen.
Interoperabilität ermöglicht zentrale Entwicklungen im Gesundheitswesen, darunter die Präzisionsmedizin, den verbesserten Datenzugriff durch Patient*innen, die Beteiligung von Patient*innen auch außerhalb medizinischer Einrichtungen und den Umgang mit begrenzten Ressourcen im Gesundheitsmarkt.
Wer heute in Interoperabilität investiert, ermöglicht sowohl Einzelpersonen als auch Institutionen, von einfacheren Workflows und verbessertem Zugriff auf Patientendaten zu profitieren. Gleichzeitig entsteht die Möglichkeit, eine multidisziplinäre Versorgung voranzubringen. White Paper herunterladen.
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