Klinische Entscheidungsunterstützung


Funktionen und Informationssysteme

zur klinischen Entscheidungsunterstützung

Fundierte Entscheidung

für frühzeitige Interventionen

Philips Informationssysteme zur klinischen Entscheidungsunterstützung nutzen die Daten noch intelligenter für Sie.

Grafische Tools zur klinischen Entscheidungsunterstützung wie ST-Map, Horizon Trends und ProtocolWatch verwandeln Daten in klinisch relevante, aussagekräftige Informationen. Daten aus mehreren klinischen Parametern werden in innovativen, intuitiven Ansichten zusammengefasst, die den Ärzten – am Patientenbett oder anderen Orten – auf einen Blick die Verläufe zum Patientenzustand anzeigen.
Erfahren Sie mehr über die Funktionen zur klinischen Entscheidungsunterstützung von Philips.

Erfahren Sie mehr über die Vitalparameter-Überwachungssysteme und die Funktionen zur klinischen Entscheidungsunterstützung von Philips

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Horizont-Trends

Visuelle Innovationen unterstützen die klinische Entscheidungsfindung

Horizon Trends ist in jedem Philips IntelliVue Patientenmonitor integriert und stellt eine innovative Trendanzeigeoption für Patientenmonitore dar, die grafische Darstellungen von Veränderungen der Vitalparameter liefert. Abweichungen werden sofort signalisiert und die Reaktionszeiten optimiert.

 

Bei Aktivierung von Horizon Trends erhält das Klinikteam nahezu in Echtzeit visuelle Informationen über die Messungen eines Patienten im Vergleich zu den Ausgangs- oder Zielwerten und über den Gesamttrend der Messungen. Auf diese Weise reduziert sich die Notwendigkeit, aktuelle Patientendaten mit früheren Daten zu vergleichen, so dass das Klinikteam fundierte Entscheidungen treffen und schnellstmöglich darauf reagieren kann.

Miniaturbild für ST-Map-Video

ST-Map

Eine flexible Ansicht

Die AHA und andere Berufsverbände empfehlen eine kontinuierliche ST-Segment-Überwachung für alle Patienten mit akutem Koronarsyndrom (ACS), bei denen ein Risiko für eine myokardiale Ischämie besteht. In zahlreichen Situationen ist die ST-Segment-Überwachung eindeutig als einziger praktischer Ansatz einer kontinuierlichen, nicht invasiven Überwachung ischämischer Episoden angezeigt.

 

ST-Map stützt sich auf ST-Werte und Trends aus der vertikalen (Extremitätenableitungen) und horizontalen (Brustwandableitung) Ebene und bildet sie in einer integrierten, multiaxialen Darstellung der ST-Segmente eines Patienten ab. Entsprechend den Richtlinien der American Heart Association und des American College of Cardiology hilft die einzigartige räumliche Orientierungsansicht von ST-Map den Ärzten, Veränderungen schnell und einfach am Krankenbett zu erkennen.

 

ST-Map ist flexibel und einfach zu handhaben. Es bietet Trendanzeigen mit Intervallen von 12 Sekunden bis 30 Minuten und kann mit 12-Kanal-EKGs (sowohl klassisch als auch nach EASI™ oder der Hexad-Methode abgeleitet) und Standard-EKGs mit 5 oder 6 Ableitungen verwendet werden.

Ereignisüberwachung

Programmierbare Intelligenz unterstützt die Erkennung von Episoden

Einer optimierten Sichtbarkeit folgt eine höhere Leistungsfähigkeit. Die Ereignisüberwachung liefert Klarheit zur Unterstützung der klinischen Entscheidungsfindung. Mit anpassbaren Multiparameter-Ereignisauslösern, die eine erweiterte Analyse und Alarmfunktion bei signifikanten Veränderungen des Patientenzustands bietet, ermöglicht dieses Diagnosehilfsmittel außergewöhnliche Erkennung und Dokumentation von Patientenereignissen.

 

Event Review vereinfacht die Ereignisüberwachung, indem es den Betreuern die Option bietet, Ereignisauslöser zu verändern, gespeicherte Ereignisse zu überprüfen und Ereignisse manuell zu erstellen. Eine Ereigniszusammenfassung zeigt alle gespeicherten Ereignisse an und kann nach bestimmten Kriterien gefiltert werden. Ereignisse können nach Bedarf ausgedruckt und der Patientenakte hinzugefügt werden. Die Funktionen der neonatalen Ereignisübersicht sind speziell auf die Bedürfnisse von Neugeborenen auf der Intensivstation abgestimmt und bieten spezielle Informationen für die Diagnose und Behandlung von Neugeborenen.

Miniaturbild Ereignisüberwachung

ProtocolWatch Sepsis

Behandlung von Sepsis, schematisch

Miniaturbild Protocolwatch Sepsis

Der Beginn einer Sepsis ist schleichend und unvorhersehbar. Daher stellt die rechtzeitige Erkennung und das Ergreifen der effektivsten Maßnahmen eine große Herausforderung dar. ProtocolWatch überprüft kontinuierlich die Vitalparameter der Patienten sowie die Beobachtungen des Pflegepersonals anhand institutionell definierter Sepsis-Erkennungskriterien und alarmiert die Betreuer bei Erkennung früher Sepsis-Kriterien.

 

Wenn die Frühzeichen einer Sepsis erkannt werden, fordert die Anwendung ProtocolWatch Sepsis das Klinikteam auf, die institutionell festgelegten adäquaten Tests, Beobachtungen oder Interventionen durchzuführen. Dieses konfigurierbare „Sepsis-Resuscitation-Bündel“ enthält eine Erinnerungsliste der Therapie-Empfehlungen und Ziele sowie eine Horizont-Trend-Anzeige der wichtigsten Patientenmesswerte. Die Anwendung ProtocolWatch Sepsis protokolliert darüber hinaus die Protokollstufen und pflegerischen Maßnahmen und diese Informationen können zu Dokumentationszwecken und für Qualitätsverbesserungsinitiativen ausgedruckt werden.

Trendhistogramme

Eine vollständige Übersicht über die klinischen Parameter

Histogramme sind eine grafische Darstellung der Messwerte eines Patienten über einen längeren Zeitraum. Diese quantitativen Berichte ermöglichen es dem Klinikteam, Veränderungen dieser Parameter schnell zu bewerten und effektiv auszuwerten. Das Klinikteam sieht auf einen Blick, ob sich innerhalb eines festgelegten Wertebereichs Änderungen ergeben haben und erhalten so einen klaren, spezifischen Überblick über signifikante Trends, ohne dass sie durch zu viele Daten abgelenkt werden.

 

Histogramme unterstützen auch die quantitative Beurteilung des Ansprechens eines Patienten auf klinische Interventionen, wie z.B. Medikamentengabe. Das Klinikteam kann Histogramme ferner einsetzen, um die Atemfrequenz von Frühgeborenen in Akutversorgungsphasen zu überwachen und zu bewerten. Histogramme liefern Daten, die bei der Optimierung von Sauerstoff- und Beatmungseinstellungen, bei der Beurteilung des Ansprechens auf die Medikamente und bei der Entlassungsplanung helfen.

Klinische Entscheidungsunterstützung: Trendhistogramme

Hier sind die Funktionen zur klinischen Entscheidungsunterstützung zu finden