von Philips ∙ 17. März 2025 ∙ 4 Min. Lesedauer
Jede radiologische Abteilung ist bestrebt, ihre Effizienz zu steigern. Die Herausforderung besteht jedoch darin, von der Patientenaufnahme bis zur Weiterleitung der Ergebnisse jeden einzelnen Schritt zu steuern, dabei zahlreiche verschiedene Workflows zu koordinieren und Tausende von Dokumenten zu verwalten. Hier erfahren Sie, wie Klinikärzt*innen, Radiolog*innen und Gesundheitsdienstleistende diese Herausforderung meistern, indem sie RIS nutzen, um Patiententermine zu planen, Untersuchungen vorzubereiten, ambulante Patientinnen und Patienten aufzunehmen, auf Studienprotokolle und Dokumentationen zuzugreifen, Ergebnisse weiterzugeben und vieles mehr.
Radiologie-Informationssysteme (RIS) sind umfassende digitale Bildverwaltungssysteme, die sich vollständig in das EMR- und das PACS-System der Radiologieabteilung integrieren lassen. Ein RIS begleitet die Patientin oder den Patienten durch alle radiologischen Einrichtungen hindurch, vom Beginn des Behandlungswegs bis zum Abschluss der Versorgung. Zu den Hauptfunktionen eines herkömmlichen RIS gehören die Planung, der Arbeitsablauf und die Verwaltung von Verfahren. Darüber hinaus kann ein RIS die Patientenregistrierung und -planung, das Patientenmanagement, die Patientenverfolgung, die Bildverfolgung und die Ergebnisverteilung übernehmen. Außerdem kann es zur Optimierung der Arbeitsabläufe beitragen, indem es Produktivitätsengpässe identifiziert, die die Behandlungsteams ausbremsen könnten. Radiologie-Informationssysteme optimieren Arbeitsabläufe, indem sie Routineaufgaben automatisieren und den Papieraufwand reduzieren. Ziel ist es, die Patientenerfahrung zu optimieren und es Radiolog*innen und Techniker*innen zu ermöglichen, sich voll und ganz auf Patientenversorgung und Diagnostik zu konzentrieren.
Die Integration von Informationstechnologie in die Radiologie hat das Patientenmanagement revolutioniert und Arbeitsabläufe optimiert. Radiologie-Informationssysteme bieten mehrere wichtige Funktionen und Vorteile, die zu einem effizienteren Betrieb von Bildgebungsabteilungen beitragen, darunter:
RIS hilft dabei, die Planung in der Radiologie zu optimieren, Patiententermine effizient zu verwalten und genaue, zeitnahe Untersuchungen zu gewährleisten. Es automatisiert die Dateneingabe, Planung und Überwachung, verbessert die Genauigkeit und hilft, Fehler zu vermeiden. Ein RIS unterstützt auch die Verbesserung der Patientenerfahrung, indem es Wartezeiten reduziert und schnellere Ergebnisse liefert. Dadurch wird der Bildgebungsprozess patientenorientierter und effizienter.
Ein RIS kann die Arbeitsabläufe von Radiolog*innen optimieren, indem es Arbeitslisten anpasst und die Arbeitsbelastung von Administrator*innen durch seine intuitive, rollenbasierte Benutzeroberfläche verringert. Ein RIS unterstützt die Verwaltung von Überweisungen in Echtzeit – genehmigen, zurückstellen oder ablehnen – und ermöglicht es Radiologinnen und Radiologen, Kommentare, Protokolldetails und Freigaben hinzuzufügen. Wichtige Informationen, einschließlich gescannter Dokumente und Notizen von Technikerinnen und Technikern, sind über eine einheitliche Benutzeroberfläche zugänglich, was die Effizienz während des gesamten Bildgebungsprozesses steigert.
Die radiologische Abteilung nutzt das Radiologie-Informationssystem für die Datenverwaltung und Kommunikation. Durch die Integration mit anderen Informationssystemen im Gesundheitswesen gewährleistet das RIS einen nahtlosen Datenfluss zwischen den Abteilungen. Das spart Zeit und unterstützt eine bessere Kommunikation und Zusammenarbeit. Diese Integration ist unerlässlich für die Pflege aktueller Patientenakten und die Unterstützung von Abrechnungs- und Berichtsfunktionen, was letztlich die Patientenversorgung verbessern kann.
Aufgrund ihrer Fähigkeit, Arbeitsabläufe zu optimieren, um zügigere Diagnosen zu ermöglichen und die Patientenerfahrung zu verbessern, werden Radiologie-Informationssysteme schnell zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Gesundheitswesens. Ein RIS unterstützt Compliance mit Vorgaben wie der DSGVO und dem HIPAA, schützt sensible Daten und senkt gleichzeitig die Betriebskosten durch die Vermeidung von Fehlern. Es verbessert außerdem die Datenzugänglichkeit und fördert die Zusammenarbeit zwischen einzelnen Abteilungen. So trägt ein RIS entscheidend zur Steigerung der Produktivität und zur Einhaltung von Vorschriften im Gesundheitswesen bei.
Angesichts all der Vorteile eines RIS zur Verbesserung der Patientenversorgung und der betrieblichen Effizienz sind Radiologieabteilungen natürlich bestrebt, ihre Systeme auf dem neuesten Stand zu halten. Hier einige der wichtigsten Erwägungen:
Um die Effizienz zu steigern und eine qualitativ hochwertige Versorgung zu gewährleisten, sollten Radiologinnen und Radiologen mit fortschrittlichen Tools und der neuesten Technologie ausgestattet werden. Philips Workflow Information Management (WIM15) bietet beispielsweise ein zukunftsweisendes, patientenorientiertes RIS. Es handelt sich um eine All-in-One-Lösung, die sich nahtlos in Philips Image Management (PACS) integrieren lässt und den gesamten radiologischen Workflow unterstützt – von der Aufnahme der Patientinnen und Patienten bis zur Befundung. Die WIM15-Lösung verbessert den Service, indem sie den Verwaltungsaufwand, unnötige Anrufe und die manuelle Nachverfolgung des Patientenzustands reduziert und gleichzeitig Konfigurationswerkzeuge, Warnmeldungen bei Engpässen und die Nachverfolgung der Bearbeitungsdauer bietet. Darüber hinaus verbessert sie die Patientenbindung, indem sie eine Funktion für die Selbstanmeldung bietet, Informationen in der jeweiligen Muttersprache anzeigt und die Zugänglichkeit durch die WCAG-Konformität verbessert. All dies sind die Komponenten, die ein zukunftsorientiertes RIS-System bieten sollte.
Um das volle Potenzial fortschrittlicher radiologischer Informationssysteme auszuschöpfen, sollten radiologische Abteilungen auf kontinuierliche Aus- und Weiterbildung setzen. Diese Investition stellt sicher, dass die Mitarbeitenden stets mit den neuesten Technologien vertraut und flexibel genug sind, um sich an veränderte Arbeitsabläufe und Prozesse anzupassen.
Um den größtmöglichen Nutzen aus Ihrer RIS-Investition zu ziehen, ist ein umfassender Ansatz für eine verbesserte Patientenversorgung und ein verbessertes Datenmanagement von entscheidender Bedeutung. So stellen Sie sicher, dass Sie auch in Zukunft von den Vorteilen fortschrittlicher Radiologiesysteme profitieren können. Erfahren Sie mehr über die Radiologie-Informatiklösungen von Philips, durch die Sie Ihren radiologischen Arbeitsablauf mit einer einheitlichen Strategie für alle Ihre Bildgebungsanforderungen optimieren können.
Lernen Sie die IT-Lösungen von Philips für die Radiologie kennen, um den Radiologie-Workflow über die gesamte Einrichtung hinweg im Sinne der fachgebietsübergreifenden Zusammenarbeit zu rationalisieren.
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