HerzEffekt

HerzEffekt Mecklenburg-Vorpommern:
Versorgungsqualität von Herzpatienten steigern

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Projektpartner

 

Universitätsmedizin Rostock (Konsortialführer), Philips, AOK Nordost und TK. Förderung durch den Innovationsfonds des G-BA.

Zielgruppe

 

Patienten mit Herzinsuffizienz, Vorhofflimmern oder Bluthochdruck

Zielsetzung

 

Mortalität und Morbidität bei chronischen Herzerkrankungen in MV verringern, Behandlungs- und Medikationskosten für die Zielgruppe reduzieren.

Potential

 

Überführung des innovativen Lösungsansatzes zur ländlichen Gesundheitsversorgung in die Regelversorgung.

Vorgehen

 

Mittels vernetzter Versorgung Zugang zu spezialisierter Medizin bieten: Etablierung eines gemeinsamen Workflows mit abgestuften und flexiblen Versorgungspfaden, kontinuierlichem Informationsaustausch, Termin- und Medikationsmanagement.

Mecklenburg-Vorpommern verzeichnet eine überdurchschnittlich hohe kardiovaskuläre Mortalität. Die Ursachen sind bekannt: Immer mehr junge Menschen verlassen das Land, ältere – und damit im Durchschnitt auch kränkere – Menschen bleiben zurück, die Bevölkerungszahlen sind rückläufig. Gleichzeitig sinkt die Zahl der Ärzte und die Wege zum Facharzt sind teilweise sehr weit. Gefördert durch den Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) führt die Universitätsmedizin Rostock Versorgungsstrukturen GmbH das Konsortialprojekt zusammen mit den Partnern AOK Nord-Ost, Techniker Krankenkasse und Philips sowie Unterauftragnehmern durch. Ziel von HerzEffekt MV ist es, die Qualität der kardiologischen Versorgung in Mecklenburg-Vorpommern vom Wohnort der Patienten zu entkoppeln und die Versorgungsqualität in der Fläche zu verbessern. Dazu setzt das Projekt auf die Etablierung eines digitalen Versorgungsnetzes.
Philips HerzEffekt
Im Fokus von HerzEffekt Mecklenburg-Vorpommern stehen Patienten mit Herzinsuffizienz, Vorhofflimmern oder therapieresistenter Hypertonie. Diese drei Patientengruppen werden in einem mehrstufigen Modell betreut. Das Programm ermittelt über regelmäßige Anrufe oder digitale Fragebögen wie es den Patienten geht, erinnert an Arzttermine und hilft diese zu vereinbaren. Bei Bedarf erhalten die Patienten vernetzte Messgeräte für ein kontinuierliches Monitoring von Gewicht, Blutdruck und Herzrhythmus. Das Telemedizinzentrum der Universitätsmedizin Rostock wertet die Daten aus und kann so auf akute Änderungen schnell reagieren.
Philips HerzEffekt

Workflow

Philips eCare