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Neue Perspektiven für die kardiologische Diagnostik

Neue Perspektiven für die kardiologische Diagnostik

Abstract:
Werden technisches Wissen und klinische Erfahrung kombiniert, können neue Konzepte schneller in den klinischen Alltag gebracht werden.
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Lassen Sie uns über Lösungen für eine zukunfts­sichere Gesund­heits­ver­sorgung sprechen.

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Verbesserte Arbeitsabläufe und intelligentes Datenmanagement durch digitale Prozesse in der Pathologie

Die therapeutischen Fortschritte der letzten Jahre machen es heute möglich, auch Patienten mit komplexen Herzerkrankungen erfolgreich zu behandeln. Von Universitätsspitälern wie dem UniversitätsSpital Zürich (USZ) wird geradezu erwartet, dass sie in möglichst allen Situationen eine Lösung anbieten können, die dem individuellen Patienten gerecht wird. Modernste bildgebende Verfahren bis hin zur Fusionsbildgebung sind dabei sowohl für die Diagnostik als auch für die Planung kardiochirurgischer und kardiointerventioneller Eingriffe essenziell. Um insbesondere die MRT-Diagnostik des Herzens noch stärker zu optimieren, arbeiten die Kliniker des Universitären Herzzentrums Zürich am USZ eng mit MRT-Experten der ETH Zürich und Experten des Unternehmens Philips zusammen.
Quer über alle Fachrichtungen hinweg sieht sich die moderne Medizin heute mit Herausforderungen konfrontiert, die Folge des demographischen Wandels und des großen medizinischen Fortschritts der letzten Jahre sind. Diese Herausforderungen spüren nicht zuletzt Universitätskliniken wie das UniversitätsSpital Zürich, eines der größten Universitätsspitäler der Schweiz. Wie an anderen Kliniken der Maximalversorgung liegt am USZ ein besonderer Schwerpunkt auf der hoch spezialisierten Medizin. Und die wird nicht einfacher: „Die Komplexität der Patienten, die wir versorgen, hat in den letzten Jahren klar zugenommen. Die Patienten sind älter, und sie haben mehr Begleiterkrankungen“, sagt Prof. Dr. med. Gregor Zünd, Vorsitzender der Spitaldirektion/CEO des UniversitätsSpital Zürich. Trotzdem bleibe es der Anspruch einer Einrichtung wie des USZ, möglichst alle Patienten effektiv zu behandeln und ihnen eine hohe Lebensqualität zu bieten.

Komplexe herzmedizinische Eingriffe nehmen zu

 

Das gilt auch für die Herzmedizin, wo es durch den Trend hin zu minimalinvasiven Eingriffen in den letzten Jahren einen enormen Umbruch gegeben hat. Insbesondere minimalinvasive Eingriffe an den Herzklappen haben stark zugenommen: „Die Zahl der Patienten, die noch therapiert werden können, steigt. Dank der Kathetertechnik können wir selbst alten Patienten mit Herzklappenerkrankungen heute noch eine Behandlung anbieten. Und auch an den Koronargefäßen gelingt es uns dank moderner Herzunterstützungssysteme, heute mehr Patienten zu behandeln als noch vor einigen Jahren“, betont PD Dr. med. Robert Manka, Leitender Arzt Universitäres Herzzentrum Zürich am USZ.


Besonders stark zugelegt hätten in den letzten Jahren am USZ katheterbasierte Erneuerungen der Herzklappen, insbesondere die Trans-Katheter-Aortenklappenimplantationen (TAVI). Aber auch bei den rekonstruktiven Eingriffen an den Herzklappen zeigt der Trendpfeil klar nach oben. Beim MitraClip-Verfahren wird eine undichte Mitralklappe durch geschicktes Clipping der Klappensegel wieder abgedichtet. „Deutlich gestiegen sind schließlich auch die Eingriffe bei Patienten mit Aortenerkrankungen sowie die Herztransplantationen und die Implantationen von Kunstherzen“, betont der Leiter des Universitären Herzzentrums, Prof. Dr. med. Francesco Maisano.

„Es muss ein innovativer Hersteller beteiligt sein, der dabei hilft, die neuen Konzepte auch im Alltag umzusetzen.“

PD Dr. med. Robert Manka,

Leitender Arzt Universitäres Herzzentrum Zürich am UniversitätsSpital Zürich

Hohe Anforderungen an die bildgebende Diagnostik

 

Für all diese Eingriffe werden nicht nur erfahrene Kardiologen benötigt, die die jeweiligen Prozeduren perfekt beherrschen. „Wir benötigen auch eine exzellente Bildgebung, um die korrekten Diagnosen früh stellen zu können, die komplexen Eingriffe zu planen und die nötigen Nachkontrollen effizient und schonend durchzuführen“, so Manka. Die Anforderungen, die die Züricher an ihre Geräte stellen, sind groß: So ist es in der täglichen Routine wichtig, dass die bildgebenden Systeme einfach und intuitiv zu bedienen sind und dass es durchdachte Workflows gibt, die eine effiziente Patientenversorgung erlauben.

Das reicht aber nicht. Auch die Bildqualität muss optimal sein, um die komplexen Interventionen, die den universitären Alltag mit ausmachen, bestmöglich planen zu können. „Dabei benutzen wir gerne Fusion Imaging und überlagern Ultraschallaufnahmen mit anderen bildgebenden Modalitäten“, erläutert Maisano. Auch das muss die Diagnostik am USZ also leisten können. Speziell im Hybrid-OP, wo viele der Herzklappeneingriffe und auch die Kunstherzoperationen durchgeführt werden, sei es zudem wichtig, möglichst nahtlos zwischen den unterschiedlichen bildgebenden Technologien hin und her zu schalten – auch weil unter Umständen ad hoc zwischen minimalinvasivem und invasivem Vorgehen gewechselt werden muss.

„Die neuen Softwaresysteme ermöglichen eine schnelle und genaue Nachbearbeitung und Auswertung der Bilddaten.“

PD Dr. med. Robert Manka,

Leitender Arzt Universitäres Herzzentrum Zürich am UniversitätsSpital Zürich

Kardio-MRT: Kürzere Untersuchungszeiten, effizientere Nachbearbeitung

 

Einen immer größeren Stellenwert nimmt am Universitären Herzzentrum Zürich die kardiale Magnetresonanztomografie (Kardio-MRT) ein, wie Manka betont: „Die MRT ist für die Herzbildgebung besonders gut geeignet, da sie strahlenfrei ist und einen besonders hohen Weichteilkontrast sowie eine besonders gute Auflösung bietet.“ An den modernen MRT-Systemen von Philips überzeugen Manka nicht zuletzt die sehr effizienten Prozesse: „Die neuen Softwaresysteme ermöglichen eine schnelle und genaue Nachbearbeitung und Auswertung der Bilddaten. Die Untersuchungszeiten sind kürzer, die Zeit im Scanner nimmt für die Patienten ab, und auf der anderen Seite braucht der Arzt nicht so lange, um die korrekten Ergebnisse zu bekommen.“

In Zürich wird die Kardio-MRT aber nicht nur angewendet, sondern es wird auch ganz gezielt die Entwicklung neuer MRT-Sequenzen und neuer MRT-Geräte vorangetrieben. Dazu gibt es ein großes Kooperationsprojekt zwischen den Klinikern des USZ, den Technikexperten der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich und dem Unternehmen Philips. „Wenn solche Geräte und Sequenzen weiterentwickelt werden sollen, müssen technisches Wissen und klinische Erfahrung zusammenkommen. Und es muss ein innovativer Hersteller beteiligt sein, der dabei hilft, die neuen Konzepte auch im Alltag umzusetzen.“, so Manka.

Forschungskooperation mit Philips hilft, im Wettbewerb zu bestehen

 

Ein wichtiges Anliegen des Züricher Forschungsprojekts besteht darin, die kardiale MRT-Bildgebung weiter zu beschleunigen und die Bildqualität noch weiter zu erhöhen. Ein Beispiel von mehreren ist die mehrdimensionale Flussbildgebung, die einen der Forschungsschwerpunkte bildet: „Damit können wir den Blutstrom im ganzen Körper sehr gut darstellen, aber die Aufnahmen dauern bisher noch relativ lang. Unser Ziel ist, den Patienten auch bei dieser Untersuchung bald einen deutlich kürzeren Aufenthalt im MRT-Gerät zu ermöglichen“, erläutert Manka.

USZ-CEO Professor Zünd unterstreicht die hohe Bedeutung derartiger Forschungskooperationen für ein Universitätsspital wie das UniversitätsSpital Zürich: „Solche Forschungskooperationen, vor allem mit attraktiven Industriepartnern wie Philips, sind für uns ausgesprochen wichtig. Sie erlauben es uns, innovative Weiterentwicklungen frühzeitig bei uns im klinischen Alltag zu implementieren. Und das wiederum hilft uns dabei, im Wettbewerb mit anderen Einrichtungen bestehen zu können.“

Auf einen Blick
Universitäres Herzzentrum am UniversitätsSpital Zürich

Die medizinische Einrichtung

Herzzentrum des UniversitätsSpitals Zürich,
Eidgenössische Technische Hochschule Zürich

Die Herausforderung

Um im Wettbewerb zu bestehen, müssen modernste Verfahren eingesetzt und weiterentwickelt werden.

Die Lösung

Das Herzzentrum des UniversitätsSpitals Zürich arbeitet eng mit Philips zusammen und treibt innerhalb dieser Forschungskooperation die Entwicklung neuer MRT-Verfahren voran.

Das Ergebnis

In enger Zusammenarbeit bringen die Beteiligten aus Physik, Klinik und Industrie ihr Wissen ein. So kann zielgerichtet Neues entstehen und die Versorgung wird verbessert.

Das Ergebnis

Technisches Wissen und klinische Erfahrung werden kombiniert, um neue Konzepte schneller in den klinischen Alltag zu bringen.

Magnet­resonanz­tomographie
in der Kardiologie

Keine Grenzen.
Bessere Versorgung.

 

Es gibt immer einen Weg, das Leben besser zu machen.

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