Patientensicherheit

Die Patientensicherheit als höchstes Gut eines qualitätsorientierten Gesundheitssystems


Patientensicherheit ist die „Abwesenheit unerwünschter Ereignisse“ während einer ärztlichen Behandlung. Dieser Ansatz implementiert neben komplexen, arbeitsteiligen Abläufen auch eine Sicherheit, die von den Patienten bewusst und unbewusst wahrgenommen wird. Im Zentrum einer qualitativ hochwertigen Patientensicherheit stehen also zwei Dinge: die Kontrolle von komplexen Arbeitsabläufen und das Gefühl der Patienten, optimal versorgt und umfassend über ihre Krankheit und deren Behandlung informiert zu sein.

 

Philips unterstützt diesen Ansatz mit sicherer Medizintechnik, Management-Systemen und Trainingsmaßnahmen für Personal, um Arbeitsabläufe sowie Kommunikation zu vereinfachen. Dabei orientiert sich Philips an den Bedürfnissen aller Beteiligten und den dynamischen, anspruchsvollen Anforderungen des Gesundheitssystems, mit dem Ziel einer zeitgemäßen und angepassten Patientenversorgung.

Philips unterstützt diesen Ansatz mit sicherer Medizintechnik, Management-Systemen und Trainingsmaßnahmen für Personal, um Arbeitsabläufe sowie Kommunikation zu vereinfachen. Dabei orientiert sich Philips an den Bedürfnissen aller Beteiligten und den dynamischen, anspruchsvollen Anforderungen des Gesundheitssystems, mit dem Ziel einer zeitgemäßen und angepassten Patientenversorgung.

 

Kommunikation und Organisation stärken

 

Laut der Berliner Ärztekammer ist die Patientensicherheit bei etwa fünf bis zehn Prozent der Behandlungen in Klinikeinrichtungen gefährdet. Meistens liegt dies an Kommunikations- oder Organisationsfehlern. Dennoch lassen sich von allen unerwünschten Ereignissen 30 bis 50 Prozent vermeiden, so die Ärztekammer. Dafür eignen sich computergestützte anonyme Fehlerberichts- und Lernsysteme, die vielerorts bereits eingesetzt werden.

 

Fehlermanagement der Patientensicherheit: konkrete Problemstellungen, konkrete Lösungen

 

Verschiedene Netzwerke, wie das Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS) oder die Weltgesundheitsorganisation (WHO), aber auch Unternehmen wie Philips, haben es sich zur Aufgabe gemacht, durch Sicherheits-Checklisten und Fehlermeldesysteme die Fehlerquote auf ein Minimum zu reduzieren.

 

Das Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS) in Berlin erstellt in verschiedenen Arbeitsgruppen Lösungen zu konkreten Problemstellungen im Umgang mit Patienten. Der Geschäftsführer von APS, Hardy Müller, weist darauf hin, dass die überwiegende Mehrheit der Fehler multikausal ist. Im Gesundheitssystem der Zukunft sind demnach Strategien gefordert, die Fehler in der ambulanten sowie der stationären Phase und bis hin zur Entlassung und Rehabilitation transparent machen.


Bereich & Qualitätskriterium

Krankenhausinfektionen

 

  • Festgelegte Hygienestandards
  • Richtlinien zur Erkennung, Verhütung und Bekämpfung  

Strahlenbelastung beim Röntgen

 

Regelmäßige Überprüfung der Geräte hinsichtlich

  • des Nutzstrahlenfeldes
  • der Auflösung
  • der Dosis-Leistung  

 

Dokumentation

 

Patientenakte  

  • Lückenloses Notieren von Diagnosen und Therapien
  • Ständige Verfügbarkeit  

 

Aus- und Weiterbildung

 

Fortbildung von Personal bezüglich qualitätssichernder Maßnahmen


Tabelle: Beispiele für messbare Qualitätskriterien. Sie sollen eine Versorgung ermöglichen, die Qualität in Diagnostik und Therapie vergleichbar macht.