Radiologie

    Radiologie

    Geschätzte Lesezeit: 7 bis 8 Minuten

    Was, wenn Ihre Radiologiesysteme so intuitiv und intelligent wären, dass Ihren Mitarbeitern jedes Mal auf Anhieb eine aussagekräftige Aufnahme gelingt? 

    Wir wissen, dass KI* eine Hilfestellung für Radiologen bei der Bildverarbeitung und -interpretation sein kann. Aber welchen Einfluss kann sie zum Zeitpunkt der Bilderfassung bieten?

     

    In diesem Artikel gehen wir der Frage nach, wie automatisierte und KI-gestützte „intelligente Abläufe“ die MTRAs unterstützen und ihre Abläufe in Hinblick auf Patientenvorbereitung, Parameterauswahl, Bilderfassung und Bildverarbeitung unterstützen können. Diese intelligenten Abläufe sind für jede wichtige Bildmodalität, ob MRT, CT, Ultraschall oder Röntgen, vielversprechend. Sie sollen die Effizienz und klinische Zuverlässigkeit für Systembediener steigern, sodass sie sich mehr auf den Patienten und weniger auf die Technologie konzentrieren können.

    Arzt, der einen Patienten für die Überwachung vorbereitet

    Auf einen Blick

    Herausforderung

    Der zunehmende Einsatz der MRT zur Diagnose einer Vielzahl von Störungen und Erkrankungen zwingt MRT-Teams, vor allem angesichts von Personalmangel und unterschiedlichem Erfahrungsstand der Mitarbeiter, neue Möglichkeiten zur Effizienz zu finden, die ihnen eine Qualitätszeit mit den Patienten ermöglichen.

    Lösungen

    Philips SmartWorkflow für MRT 

    Ergebnisse 

    • < Patientenvorbereitung in 1 Minute für Routineuntersuchungen**
    • Hohe Zuverlässigkeit selbst bei weniger erfahrenen Bedienern**
    • Reproduzierbarkeit von Planungsergebnissen bei > 80 % der Verfahren**
    • Reduktion der Arbeitsbelastung von MTRAs durch Automatisierung der Planung und des Scanvorgangs**

    Die Bedeutung einer Verbindung zwischen Patient und MTRA


    Eine Studie von Philips an 254 Radiologiemitarbeitern im Jahr 2019, die in vier Ländern durchgeführt wurde, ergab, dass Mitarbeiter in der Radiologie, obwohl sie die Kommunikation mit ihren Patienten als extrem wichtig für ihre Zufriedenheit im Beruf erachteten, diese Priorität im Praxisalltag nicht einhalten konnten. Für „Qualitätszeit mit Patienten“ vergaben die Befragten 4,3 von 5 Punkten hinsichtlich der Bedeutung für ihre Arbeitszufriedenheit an, aber nur 3 von 5 Punkten hinsichtlich ihrer Zufriedenheit damit, inwieweit sie dies an ihrem derzeitigen Arbeitsplatz verwirklichen konnten.1


    In einer ähnlichen Studie zur Patientenerfahrung in der Bildgebung fand Philips heraus, dass Patienten in Bildgebungseinrichtungen einen starken Wunsch verspüren, mit dem betreuenden Personal zu sprechen und Antworten zu ihren Bedenken zu erhalten, sowohl vor als auch während des Verfahrens.2 Die Möglichkeit, sich mit einem/einer nicht abgelenkten MTRA unterhalten zu können, trägt nachweislich zur Stressminderung und zu höherer Compliance bei, was sich beides wiederum auf die erhaltenen Aufnahmen auswirkt.

    Wenn ich nur einen Aspekt ändern könnte, um meine Arbeitszufriedenheit insgesamt zu verbessern, wäre es mehr persönliche Kommunikation mit den Patienten.”

    J., MTRA, USA

    Ich wünschte, die Pflegekräfte [MTRAs] würden mehr Empathie zeigen.”

    Patient nach einem Bildgebungsverfahren, USA

    Radiologiemitarbeiter unter Druck


    Der Druck auf Radiologiemitarbeiter angesichts des wachsenden Bedarfs bei gleichzeitig steigender Komplexität der Systeme, enger Budgets und Personalknappheit war schon vor COVID-19 hoch.  In der oben genannten Erfahrungsstudie lag der Anteil der Befragten, die ihr Stressniveau bei der Arbeit als „mäßig“ oder „extrem“ beschrieben, in Frankreich bei 40 %, in den USA bei 44 %, im UK bei 54% und in Deutschland bei besorgniserregenden 97 %.
    Subjektiv empfundene Arbeitsstressniveaus bei MTRAs
    Balkendiagramme mit subjektiv empfundenen Stressniveaus in den USA und Europa im Bereich von 40% bis 97%
    Legende der Balkendiagramme
    Hinweis: Aufgrund von Rundungen liegen einige der Gesamtquoten unter 100 %
    ... Die Untersuchungszeitfenster sind eng, was sich auf die Qualität der Bilder auswirkt, weil alle gestresst sind ...”

    S, MTRA, Deutschland

    Wenn wir mitten in einer Untersuchung sind und 10 Patienten warten, müssen wir uns beeilen, und dann entstehen Fehler.”

    A, MTRA, Frankreich

    Oft nehmen die MTRAs gar kein Mittagessen zu sich, weil sie während des Tages keine Zeit haben ...”

    C, Leiter einer Bildgebungsabteilung, USA

    In allen Regionen war bei weitem die Nummer Eins der Ursachen von Stress und Burnout die Arbeitsbelastung.
    Größte Quellen für Stress und Burnout bei MTRAs
    Balkendiagramme, die zeigen, dass MTRAs in den USA die Arbeitsbelastung als primäre Ursache für Arbeitsstress ansehen
    Balkendiagramme, die zeigen, dass MTRAs in Frankreich die Arbeitsbelastung als primäre Ursache für Arbeitsstress ansehen
    Balkendiagramme, die zeigen, dass MTRAs in Deutschland die Arbeitsbelastung als primäre Ursache für Arbeitsstress ansehen
    Balkendiagramme, die zeigen, dass MTRAs im UK die Arbeitsbelastung als primäre Ursache für Arbeitsstress ansehen
    Balkendiagramme, die zeigen, dass MTRAs in Europa die Arbeitsbelastung als primäre Ursache für Arbeitsstress ansehen

    Folglich sagten die Befragten, fast ein Viertel ihrer Arbeit könnte auch automatisiert werden. Diese Antworten untermauern die große Chance, die Arbeit der Systembediener zu optimieren und weniger belastend zu gestalten. Der Produktivitätszuwachs kann natürlich nicht nur für die Patienteneinbindung genutzt werden, sondern auch um die neuen Anforderungen an die Versorgung und die Hygiene zu erfüllen, die durch COVID-19 erforderlich sind.  Hier können KI-gestützte „intelligente Arbeitsabläufe“ für die Bilderfassung zu einer zuverlässigeren, effizienteren und patientenzentrierteren Erfahrung beitragen.

     

    Betrachten wir den Arbeitsablauf für eine Bildaufnahme bei einer MRT.

    Wie wäre es, von Anfang an über einen optimierten Arbeitsablauf zu verfügen?

    Foto eines Touch-Bildschirms eines MRT-Systems bei der Vorbereitung einer geführten Untersuchung
    Vorbereitung einer geführten Untersuchung
    Foto eines Patienten und eines MRT-Systems mit berührungsloser Patientenüberwachung zur Vorbereitung auf einen Scan
    Berührungslose Patientenüberwachung
    Foto eines MTRA, der auf einem MRT-Touchscreen durch Antippen den automatischen Start aktiviert
    Automatischer Start durch Antippen
    Foto eines Arztes, der am Monitor Aufnahmen befundet, zur Veranschaulichung der schnellen Planung, Aufnahme und Verarbeitung von MRT-Bildern
    Schnelle Planung, Aufnahme und Verarbeitung

    Warum wir intelligente Arbeitsabläufe brauchen, besonders bei der MRT


    Effizienz des Arbeitsablaufs und Anwenderfreundlichkeit tragen zu mehr als 25 % dazu bei, dass eine aussagekräftige Aufnahme auf Anhieb gelingt.1

     

    Was, wenn Sie die Möglichkeit hätten, hohe Produktivität zu erreichen, während sich Ihr Personal dem Wichtigsten, nämlich dem Patienten, widmen kann? Wenn Sie die Anzahl der notwendigen Schritte bei einem normalen MRT-Ablauf verringern und vereinfachen könnten? Wenn Sie die Technologie hätten, die Sie nach Bedarf führt und anleitet und sogar Automatisierungen bietet? Eine solche End-to-End-Lösung für Ihre Arbeitsabläufe könnte die Effizienz extrem steigern, indem Variabilität reduziert und Aufgaben automatisiert würden. Dies wiederum würde zu einer besseren Erfahrung für Patienten und Personal, also zu einer patientenzentrierten Produktivität führen.


    An dieser Stelle kommt Philips MR SmartWorkflow ins Spiel. Durch die Reduzierung und Vereinfachung der Anzahl der erforderlichen Schritte für die Patientenvorbereitung, können selbst neue Bediener, die noch nie mit dem Scanner gearbeitet haben, zuversichtlich ihre Aufgaben verrichten und sich gleichzeitig dem Gespräch mit den Patienten widmen.

    Dr. Peña erklärt kurz, wie ein automatisiertes MRT-System kürzere Atemanhaltezeiten ermöglicht

    Dr. Peña erklärt kurz, wie ein automatisiertes MRT-System kürzere Atemanhaltezeiten ermöglicht
    Sobald der Patient in das Gerät gefahren wird, versucht VitalEye die Atemfrequenz zu erfassen und markiert diese. Sobald Sie die Tür schließen, kann der Scan beginnen. Wir können diese Segmente manipulieren, um die Atemanhaltezeiten zu verkürzen. Das hat unsere Bildqualitäten signifikant verbessert.”

    Dr. Constantino Peña

    Miami Cardiac & Vascular Institute, Baptist Health South Florida, USA

    Ergebnis

    Der gesamte Arbeitsablauf ist wie aus einem Guss: die Positionierung und das Einrichten der Patienten, das Starten der Untersuchung bei Verlassen des Untersuchungsraums, der intuitive Touchscreen an der Gantry, die berührungslosen Signalmessungen am Patienten … das alles ist viel besser als bei unserem alten System."

    Laura Barlow, RTMR

    Aufsicht über MRT-MTRAs, University of British Columbia – Vancouver, BC, Kanada

    Wir müssen den Patienten nicht mehr manuell zum Atmen und Atemanhalten anweisen. Wir können die Atemanweisungen einfach dem Gerät überlassen, während wir unsere Untersuchungsplanung fortsetzen."

    Carlos Avila, RT

    Technologist am Miami Cardiac & Vascular Institute, USA

    Erleben Sie MR SmartWorkflow in Aktion

    Patientenzentrierte Produktivität
    Logo der Drivenxdesign-Award-Programme, London Design Awards 2020
    Die Lösung MR SmartWorkflow erhielt den begehrten GOLD-Designpreis vom London Design Awards 2020.

    Sind Sie davon beeindruckt, was intelligentere Arbeitsabläufe für Sie und Ihr Team erreichen könnten? Wir schon. Deshalb sind wir so fokussiert darauf, sie zu verbessern. Von MRT über CT bis hin zu Röntgen und Ultraschall entwickeln wir intelligente Arbeitsabläufe, mit denen Ihnen auf Anhieb ein aussagekräftiges Bild gelingt, und zwar jedes Mal.

     

    Erfahren Sie mehr über  SmartWorkflow  Lösungen

    Philips SmartWorkflow


    MR SmartWorkflow im Untersuchungsraum ermöglicht es dem Personal, sich weniger auf die Technik zu konzentrieren und ganz den Patienten zu widmen.

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    Herausforderung

    Der zunehmende Einsatz der MRT zur Diagnose einer Vielzahl von Störungen und Erkrankungen zwingt MRT-Teams, vor allem angesichts von Personalmangel und unterschiedlichem Erfahrungsstand der Mitarbeiter, neue Möglichkeiten zur Effizienz zu finden, die ihnen eine Qualitätszeit mit den Patienten ermöglichen.

    Ergebnis

    • < Patientenvorbereitung in 1 Minute für Routineuntersuchungen**
    • Hohe Zuverlässigkeit selbst bei weniger erfahrenen Bedienern**
    • Reproduzierbarkeit von Planungsergebnissen bei > 80 % der Verfahren**
    • Reduktion der Arbeitsbelastung von MTRAs durch Automatisierung der Planung und des Scanvorgangs**
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    Weitere Herausforderungen bei Abläufen in der Radiologie im Fokus

    * Wir nutzen die folgende formale Definition von KI (Quelle: HLEG-Definition für KI)

    Systeme mit künstlicher Intelligenz (KI) sind Softwaresysteme (und manchmal auch Hardwaresysteme), die von Menschen entwickelt wurden, um basierend auf einem komplexen Ziel in der physischen oder digitalen Dimension zu agieren, indem sie ihre Umgebung durch Datenerfassung wahrnehmen, die gesammelten strukturierten oder unstrukturierten Daten interpretieren, Erkenntnisse aus diesen Daten ableiten oder Informationen verarbeiten und die beste(n) Aktion(en) zur Erreichung des vorgegebenen Ziels entscheiden.

     

    KI-Systeme können entweder symbolische Regeln anwenden oder ein numerisches Modell erlernen und auch ihr Verhalten anpassen, indem sie analysieren, wie die Umgebung durch ihre vorherigen Aktionen beeinflusst wurde.  

    Als wissenschaftliche Disziplin umfasst die KI mehrere Ansätze und Techniken wie z.B. maschinelles Lernen (Deep Learning und verstärkendes Lernen sind spezifische Beispiele hierfür), maschinelles Schlussfolgern (umfasst Planung, Terminierung, Wissensdarstellung und Schlussfolgerung, Suche und Optimierung) sowie Robotik (umfasst Kontrolle, Wahrnehmung, Sensoren und Aktoren sowie die Integration aller anderen Techniken in Cyber-physische Systeme). 
    Die dargestellten Ergebnisse dienen nur der Veranschaulichung und sind nicht prädiktiv für tatsächliche Ergebnisse in Ihrer Praxis.

     

    **Basierend auf internen Tests. 

     

    1. Radiology staff in focus: A radiology services impact and satisfaction survey of technologists and imaging directors. A research study conducted for Philips by The MarkeTech Group, 2019. 
    2. Enhancing the patient experience of imaging: A survey of patient responses to recent imaging procedures. A research study conducted for Philips by Kantar TNS, 2017.

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